Inbound Lead Generation vs. Outbound Lead Generation – wer liegt vorne?

Wie oft standest du schon vor einer konkreten Problemstellung, wusstest jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht genau, wie Du es lösen solltest? Und was hast du  getan?

Lass mich raten: Du hast Google befragt. Google hat dir dann ein interessantes eBook vorgeschlagen oder einen informativen Blog. Vielleicht hast du dann nochmals bei Facebook oder XING nachgeschaut oder ein interessantes Erklärvideo gefunden. Und dann hat dir das Unternehmen, bei dem du diese Informationen abgerufen hast, genau die richtige E-Mail gesendet – mit dem Inhalt, der gerade dein Problem lösen kann. Und, hast du gekauft?

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Wie hat sich unser Kaufverhalten verändert?

Wir haben es schon längst bemerkt: Das Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren mit dem Einzug des Medium Internet in jedes Büro und jeden Haushalt stark verändert. Millionen potentielle Kunden suchen tagtäglich im Web nach Produkten oder Lösungen, informieren sich in firmeneigenen Blogs oder nutzen Social Media für ihre Problemlösungen.

Erst dann wird die Kaufentscheidung gefällt. Der Kunde möchte selbst entscheiden wann, wo und was er kauft. Er will bestens informiert sein. Er will nicht mehr manipuliert werden, sondern das Gefühl haben, sein Produkt oder seine Lösung selbst gefunden zu haben.

70% des Kaufprozesses sind bereits abgeschlossen, bevor der Kunde Kontakt zum Anbieter aufnimmt. Zuvor hat er sich ausreichend im Internet informiert. Dieses Verhalten kann die klassische Werbung nicht beeinflussen.

Potentielle Kunden lassen sich nicht mehr von Werbebotschaften manipulieren. Unerwünschte E-Mails, Anrufe, Wurfsendungen, Werbebanner wirken oft wie eine Belästigung. Die positiven Eigenschaften eines Produktes werden in dieser Situation kaum wahrgenommen.

Das bedeutet: Unternehmen müssen ihre Marketingstrategie dem neuen Kaufverhalten anpassen. Potentielle Kunden ergreifen selbst die Initiative. Die Unternehmen sollten das natürliche Verhalten im Kaufprozess ihrer möglichen Käufer zielgerichtet nutzen. Diese Methode nennt man auch Inbound Marketing. Ohne Internet und seinen technischen Möglichkeiten wäre Inbound Marketing nicht möglich.

Was ist der Unterschied zwischen Inbound Marketing und Outbound Marketing?

Inbound Marketing vs. Outbound Marketing Infografik

Im Unterschied zu Outbound Marketing Strategien zielt Inbound Marketing darauf ab, mit informativen und relevanten Inhalten die Aufmerksamkeit der Interessenten zu wecken und sie mit weiterführenden Informationen zu versorgen, die ihnen eine zielgerichtete Problemlösung oder einen  Mehrwert bietet = interaktive Marketingstrategie.

Was ist Outbound Marketing?

Outbound Marketing bietet dazu wenige Möglichkeiten. Outbound Marketingaktivitäten, wie Werbung, Direktmarketing etc. treffen selten den richtigen Kunden zur richtigen Zeit mit den richtigen Inhalten.Während die meisten Unternehmen heute noch überwiegend auf  Outbound Marketing setzen, gewinnt Inbound Marketing zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt auch wegen der geringen Kosten, die das Marketingbudget schonen.Outbound Marketing ist immer vom Budget abhängig. Die Werbebotschaften können nur soweit gestreut werden, wie es das Marketingbudget eines Unternehmens erlaubt. Trotz ständig steigender Werbebudgets bleibt der Erfolg oft aus.

Was ist Inbound Marketing?

Mit Inbound Marketing ist der Verbreitungsgrad nahezu unbegrenzt und nicht mehr direkt an Kosten gekoppelt. Statt selbst für die Verbreitung von Marketingbotschaften sorgen zu müssen, werden die Inhalte aktiv vom Kunden weiterverbreitet.

Facebook Beiträge erreichen 75 % ihrer Reichweite in weniger als 2 Stunden.

Mit herkömmlicher Werbung neue Kunden zu gewinnen, ist überaus schwierig und immer kostenintensiver.

Wenn du dich jetzt fragst, ob dein Unternehmen auf Events oder Messen verzichten sollte, können wir dir antworten: sicherlich nicht. Aber mal ehrlich: Wie ist die Quantität und Qualität der Leads ausgefallen, die ihr während der letzten Veranstaltungen gewonnen habt? Stellst du fest, dass man immer weniger Leads generiert und diese nicht so qualifiziert sind, wie man es sich wünscht? Dennoch: Auch Messe- oder Eventbesucher informieren sich im Nachgang im Internet.

Wenn die Unternehmen es schaffen, mit den Messe- oder Eventleads auf mehreren interaktiven Kanälen in Kontakt zu bleiben, wird das Unternehmen auch dann präsent sein, wenn konkreter Bedarf besteht.

Auf den Punkt gebracht: Im Bedarfsfall wird der potentieller Kunde zum Käufer.

WEITERE INFOS

BEE Tipp: Lass dich vom Kunden finden!

Stimme Outbound- und Inbound-Aktivitäten sorgfältig aufeinander ab und lege den primären Fokus auf Inbound Marketing.

Was sind deine Tipps und Erfahrungen, um neue Leads zu generieren?

Hinterlasse hier deine interessanten Kommentare oder auf Twitter unter dem Hashtag #BEEInbound

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Ben Klein
Ben Klein
Entrepreneur, Technologe, Online Marketer, Konzeptioner mit Leidenschaft - und mehr als 15 Jahren Erfahrung in CRM & Marketing Projekten bei grossen und mittleren Unternehmen, regional und international. Hauptzutat: fundiertes Wissen in den Bereichen IT, Banken, Versicherungen, NGOs. Lieblingsherausforderung für ihn und sein Team: Effizient UND Marketing Impressive zu gestalten, um die Ziele anspruchsvoller Kunden zu erreichen. Double Feature: In ihm schlägt sowohl das Herz des Technikbegeisterten als auch des Konzeptdenkers. Er ist Gründer von Data Dynamics, DD Marketing, Cater-Ring und BEE INBOUND. Familie, Segeln und Snowboarden sind seine andere grosse Passion.

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