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Unsere Webdesign Trends für das zweite Halbjahr 2019

 Design-Trends sind immer auch Geschmackssache. Manche werden gehasst, manche geliebt, manche gejagt. Es gibt Design-Trends, deren durchschlagende Kraft nur langsam ins Bewusstsein eindringt, andere wiederum erobern sofort die Herzen der Betrachter. Genauso wie in der Mode: Was wir lange Zeit ignorieren, weil wir es eigentlich gar nicht schön finden, wollen wir irgendwann doch plötzlich haben. Die Psychologie erklärt das damit, dass man sich unweigerlich an das gewöhnt, was man ständig sieht.

Spätestens jetzt wird klar: Design-Trends sind niemals nur Selbstzweck oder das Ergebnis der zügellosen Schaffenskraft der Kreativen. Trends sollen Aufmerksamkeit erregen, zum Gesprächsthema werden, zum Diskutieren anregen - und letztendlich auch verkaufen.

Wie auch immer es sich mit der Psychologie und den Trends verhält, was in der Welt des digital umgesetzten Designs aktuell “in” ist, zeigt sich ganz offensichtlich.

Dies sind die aktuellen Webdesign Trends im 2. Quartal 2019:

1. Designtes Chaos

Hast du dir schon ab und an ein Webdesign angesehen und sofort gedacht: “Was haben die Designer sich denn dabei gedacht?” Doch dann: “Irgendwie gefällt mir das!”

Aktuell finden sich jede Menge Designs, die die Struktur des Chaos abbilden. Diese Projekte lassen sich an ihrer Ästhetik, die sich über die gesamte Seite erstreckt, identifizieren. Je länger man auf solchen Seiten navigiert, desto in sich geschlossener wirkt das Gesamtkonzept.

Chaos Webdesigns sind hauptsächlich von folgenden Faktoren gekennzeichnet:

  • Kein offensichtliches Grid
  • Viel Bewegung und Animation
  • Elemente mit identischer visueller Gewichtung
  • Überdimensionale Schriften und Grafiken
  • Angedeutete Elemente an den Website-Rändern

Talentierte Design-Teams und UI-Artists schaffen es, basierend auf den obigen Grundlagen, alle Regeln des guten Designs zu brechen und trotzdem ein funktionierendes Gesamtbild zu schaffen.

Hier ein paar Beispiele:

Possover International Medical Center

 https://www.possover.com/en/

 Noodle

https://noodle.ai/

 Roomfive

https://roomfive.net/

2. Überdimensionierte Typo

Grosse, starke Typografie ist grundsätzlich immer angesagt. Aktuell bewegt sich der Trend hin zu noch stärkeren bzw. dickeren Schriftarten “above the scroll” bei gleichzeitiger Nutzung von Script Typos. Diese Designs wirken beinahe wie ein lauter Schrei.

Hier ist es ein bisschen wie in der Natur: Je mehr Vögel um die Wette zwitschern, desto lauter muss der einzelne Vogel singen, um gehört zu werden und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Singt er dann auch noch richtig schön, wird er das Rennen um die Gunst der anderen machen.

Jedes der angeführten Beispiele verfolgt den Trend der starken Typografie auf verschiedene Arten:

Kotahttps://kota.co.uk/

Passion Possover

https://www.possover.com/en/

Weareferal

 https://weareferal.com/

3. Gold

Gold geht immer! Klassisch und stark. Wertigkeit und Luxus. Werte, die dem Zeitgeist entsprechen? Vielleicht ist Gold deswegen eine der aktuell beliebtesten Farben im Webdesign, auch wenn der Einsatz meist extrem schwierig ist. Gold hat eine nahezu magische Strahlkraft und symbolisiert zugleich Beständigkeit.

Trends zielen aber auch immer darauf ab, etwas Neues und Unerwartetes zu bringen. Niemand möchte auf Dauer nur gediegenes Blau sehen. Klar ist: Im Webdesign werden Farben gezielt eingesetzt, denn sie lösen beim Betrachter starke unbewusste Assoziationen aus. Der Einfluss der Farbe ist zwar individuell unterschiedlich, doch kaum eine andere sendet eine so eindeutige Botschaft aus, wie Gold.

Jedes der angeführten Beispiele meistert die Nutzung von goldenen Elementen und Akzenten und präsentiert so verschiedenste Marken und Werte auf unterschiedliche Art und Weise.

Mueller Paparis
Chateau Margaux

 https://www.chateau-margaux.com/en

Hatched

 https://www.hatched.io/

Fazit

Der Umgang mit extrem angesagten Elementen – insbesondere mit solchen, die gegen die Grundregeln von gutem Design verstossen – kann eine Herausforderung darstellen. Gelingt das Spiel mit den Trends jedoch richtig gut, ergibt sich daraus ein immenser Design-Vorteil.

Dies zeigen alle oben aufgeführten Projekte. Riskante Designkonzepte sind den Aufwand wert und bieten den Website-Besuchern ein völlig neues visuelles Erlebnis, das bis tief in die emotionale Ebene durchschlägt. Und wer seine Interessenten über Webdesign Trends 2019 auf dieser Ebene erreicht, ist auch was das Business anbelangt klar im Vorteil.

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Ergün Kayis

Mit einer tiefen Passion für digitales Design schenkt Ergün auch den kleinsten, unscheinbaren Details ein Höchstmass an Aufmerksamkeit, ohne je den Blick für die technische Umsetzbarkeit zu verlieren. Heraus kommen überraschende Design-Kompositionen, die alle Register der visuellen Klangwelten ziehen. Immer mit der Intention, die Betrachter nicht nur an der Oberfläche zu begeistern, sondern sie auf ihrer emotionalen Ebene zu erreichen. Er schafft dies mit seinem Sinn für Ästhetik und einem kreativen Out-of-the-Box-Thinking, das durch seinen interdisziplinären Background – die spannende Kombination von Informatik und Design – perfektioniert wird.

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