<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=736127993417053&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

Die 5 Schritte zu gutem Branding

Wie HubSpot, Frontify und weitere Werkzeuge Dir helfen können, Dein Branding-Erfolg zu managen und kontinuierlich zu verbessern.

Bereits zum zweiten Mal traf sich die HubSpot User Group Zürich am 25. Oktober 2018. Dabei drehte sich alles um das Thema Branding und wie man gemeinsam mit HubSpot und Frontify erfolgreich durchstarten kann.

In der Vergangenheit haben wir in unseren Agentur-Alltag immer wieder feststellen müssen, dass dieses Thema mit einigen Herausforderungen für Unternehmen verbunden ist. Daher luden wir uns Experten zum Thema ein: Speaker dieses Treffen waren Christina Fürst, Chief Strategy Officer von BEE Inbound und Stephanie McSwiney, Enterprise Sales von Frontify.

Zu Beginn erklärte Christina in fünf Schritten, wie man bei der Entwicklung des eigenen Brandings vorgehen sollte:

  1. Audit
  2. Brand Promise
  3. Find your Why
  4. Goals
  5. Create Look

1. Brand Audit

Am Beginn einer jeden Strategieplanung steht das Audit - eine sorgfältige Analyse des Ist-Zustands. Dazu bietet sich eine SWOT-Analyse an: "Die Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse stellt eine Positionierungsanalyse der eigenen Aktivitäten gegenüber dem Wettbewerb dar."

SWOT

Quelle: Gabler

Business-Wissen.de hat die wichtigsten Fragen dazu zusammengetragen:

Stärken

  • Was lief gut in der Vergangenheit?
  • Welche Ursachen waren entscheidend für bisherige Erfolge?
  • Worauf kann das Unternehmen stolz sein?
  • Was kann das Unternehmen besser als seine Wettbewerber?

Schwächen

  • Wo ist das Unternehmen schwach?
  • Was fiel bislang schwer?
  • Was fehlt?
  • Warum gehen Aufträge an den Wettbewerber verloren?

Chancen

  • Welche Möglichkeiten bieten sich?
  • Welche Zukunftschancen sind absehbar?
  • Welche Trends sind günstig?
  • Welche Veränderungen im Umfeld können vorteilhaft sein?

Risiken

  • Wo lauern Gefahren für das bisherige Geschäftsmodell?
  • Welche Umfeldentwicklungen könnten sich ungünstig auf die Geschäftsentwicklung oder die Wettbewerbsfähigkeit auswirken?
  • Welche Aktivitäten der Wettbewerber sind zu erwarten?

2. Brand Promise

Im Anschluss geht es an die Ausarbeitung des Markenversprechens. Ein Markenversprechen ist eine Erweiterung der Positionierung eines Unternehmens. Wenn man an die Positionierung als fruchtbaren Boden denkt, auf dem eine Marke keimen, wachsen und gedeihen kann, ist das Markenversprechen die Frucht einer Marke - es ist der greifbare Nutzen, der ein Produkt oder eine Dienstleistung begehrenswert macht.

3. Find Your WHY

Der sicher schwierigste Teil bei der Entwicklung des eigenen Brandings liegt in der Definition des WARUM. Nur sehr wenige Menschen oder Unternehmen können klar artikulieren, warum sie tun, was sie tun. Es geht hier nicht darum, Geld zu verdienen - das ist ein Ergebnis. Warum existiert das Unternehmen? Warum steht man morgens auf? Und warum sollte es jemanden kümmern?

Golden Circle Infographic.jpeg

4. Goals

Um eine Marke aufzubauen oder die Marke, die man hat, zu verfeinern, muss man zunächst wissen, wo man hin will. Beispiel-Ziele wären:

  • Bewusstseinsbildung
  • Eine emotionale Verbindung schaffen
  • Vermittlung von Unterscheidungsmerkmalen
  • Glaubwürdigkeit und Vertrauen gewinnen
  • Käuferpräferenz erreichen

5. Create Look

Nach der Theorie folgt die Praxis - die Erstellung des Corporate Designs. Hierbei geht es um ein einheitliches Erscheinungsbild als Ausgangspunkt für eine überzeugende Unternehmenspersönlichkeit. Bestandteile sind dabei das Wording, On- und Offline-Werbemittel, Bilderwelten, Logos uvm. In einem Handbuch sollten visuelle Basiselemente wie Hausschriften, Farbumgebung, Formate und Gestaltungsraster festgehalten werden. Diese Handbücher sollten wiederum jedem Mitarbeiter zugängig gemacht werden - am einfachsten geht dies online. Beispielsweise lassen sich mit Frontify interaktive Markenhandbücher erstellen und aktuelle Richtlinien können mit allen internen und externen Interessengruppen geteilt werden. Stephanie zeigte dies anhand ihren Kunden Lufthansa. Dank einer bestehenden Verbindung zu HubSpot lassen sich alle in Frontify erstellten Bilder und Schriften direkt übertragen.

Die Teilnehmer der HUG waren sehr interessiert an diesem Thema und haben sich im Anschluss rege darüber und viele anderen Themen rund um HubSpot ausgetauscht.

Darüber hinaus sind wir immer wieder auf der Suche nach neuen Themen und würden uns freuen, wenn wir wüssten, was DU dir wünscht:

Meine Themen

Hier kannst du einen Kommentar zum Thema hinterlassen

Romy Fuchs

Romy hat richtig viel Erfahrung im Agenturumfeld und ist zertifizierter HubSpot Trainer. Ihre Leidenschaft gehört dem Aufstöbern neuer Wege, die direkt zu einem noch erfolgreicheren Inbound Marketing führen. Dass man dabei auch mal in eine völlig andere Richtung denken muss, reizt sie ganz besonders. Darüber hinaus verfügt sie über tiefgreifendes Social Media Wissen, das sie in den vergangenen Jahren vor allem für IT-Unternehmen eingesetzt hat und jetzt dazu nutzt, BEE.Social aufzubauen.

Ähnliche Artikel

Romy Fuchs, 19.09.2019

INBOUND 2019: Review einer lehrreichen Woche – Teil 2

WEITERLESEN
Romy Fuchs, 12.09.2019

INBOUND 2019: Review einer lehrreichen Woche – Teil 1

WEITERLESEN
Giuliano Campaniello, 29.08.2019

Mit dem HubSpot Template Builder schnell und einfach neue Vorlagen erstellen

WEITERLESEN