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Gute Blogpost Themen finden: Mit diesen Techniken füllst du deinen Ideenpool im Nu

Ein forderndes leeres Worddokument, der bedrohlich blinkende Cursor, der knappe Zeitrahmen: Worüber soll ich bloss schreiben? Was gibt es Interessantes zu sagen? Was gibt es Neues zu berichten? Jetzt fällt mir gerade einfach nichts ein. Das kennen die meisten, die eigene Blogposts schreiben oder Artikel liefern sollen, die anderswo veröffentlicht werden.

Um diese Situation zu vermeiden, gibt es zahlreiche Techniken und Tipps, mit denen du nie mehr um ein geeignetes Thema verlegen sein wirst.

Führe ein Ideenbuch

Das Unpraktische an Ideen und Eingebungen ist, dass sie einem immer dann in den Sinn kommen, wenn man eben gerade nicht am PC sitzt und nach einer Idee sucht. Der erste Tipp ist deshalb so einfach wie wirksam: Führe ein Ideenbuch, online oder analog, Hauptsache, es ist immer verfügbar zum Niederschreiben deiner spontanen Blogpost Ideen. Notiere auch unausgegorene Ansätze, denn im Rahmen deiner Sammlung lassen sich daraus konkrete Themen generieren. Wenn es dann ans Schreiben geht, kannst du aus deinem Ideenbauch schöpfen und gute Themen finden, auch wenn du in diesem Moment so gar nicht kreativ drauf bist.

Lass dich von deinen Kunden und Lesern inspirieren

Ganz besonders effizient –hinsichtlich Aufwand und Wirksamkeit: Lese und höre, was deine Kunden und Interessenten sagen, fragen, schreiben:

  • Welche Themen tauchen in den E-Mails an deinen Service immer wieder auf?
  • Welche Kommentare werden von deinen Interessenten auf deinen Social Accounts gepostet?
  • Womit beschäftigt sich das Vertriebs- und Servicepersonal am häufigsten?
  • Welche Fragen werden dort zu Produkten oder Dienstleistungen immer wieder gestellt?
  • Welche Themen werden in affinen Onlineforen diskutiert?

Aus diesem wertvollen Input lassen sich die besten Themen für Blogpost finden, vor allem für diejenigen, in denen du dich oder dein Unternehmen als Problemlöser präsentierst. Gehe auf die Fragestellungen ein und beantworte sie, beschreibe Produkteigenschaften, liefere Gebrauchshinweise, gehe proaktiv auf häufige Probleme ein und zeige die Lösung auf. Deine Leser werden es lieben. Eine gute Alternative: Frage direkt und offen bei denen nach, die du am liebsten als Leser gewinnen oder binden möchtest.

Events, Messen, Veranstaltungen: Aktuellen Input nutzen

Am besten noch während der Veranstaltung: Verfasse kurze Blogposts über das, was du vor Ort lernst und erfährst. Würze die Fachinformationen mit deinen persönlichen Erlebnissen. Je aktueller und menschlicher du schreibst, desto interessanter wird es für die Leser – du informierst sie nicht nur, sondern unterhältst sie auch und lässt sie teilhaben. Natürlich kannst du auch über Events schreiben, die du nicht selbst besuchst. Nutze Sie als aktuellen Anlass, um deine verwandten Themen zu posten.

Aktuelle Trends: Mische mit!

Selbstredend: Wer über trendaffine Themen schreibt, findet viele Leser. Was suchen die Leser? Welchen Themen jagen sie gerade hinterher? Google Trends gibt beispielsweise einen sekundenschnellen Überblick über die beliebtesten Inhalte. Solche Alltagsthemen sind nicht für jedes Unternehmen adaptierbar. Jeder Autor sollte deshalb ein Gespür dafür entwickeln, wo er nach Trendthemen suchen muss, denn das lohnt sich. Ein aktuelles Trendthema kann auch als guter Aufhänger für die eigenen Inhalte dienen, wenn damit die gewünschte Zielgruppe angesprochen wird.The word RECYCLE written in vintage letterpress type

Content Recycling: Arbeite Vorhandenes neu auf

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden: Durchforste deinen vorhanden Content. Artikel in Printmedien, Success Storys, Best Practices, Customer Showcases, Whitepaper, Präsentationen etc. Selbst der Inhalt deiner Website kann dir gute Anregungen liefern: Was verbirgt sich da auf den Unterseiten? Wo schlummert Potential, was sollte man genauer erklären oder beschreiben? Daraus lassen sich viele Themen ableiten. Guten älteren Content kannst du beispielsweise aufpeppen und in Blogpost-Form packen, indem du eine gute Geschichte aussen herum webst und die Informationen so aufs Neue spannend präsentierst.

Blogpost Recycling

Dasselbe gilt natürlich auch für Blogposts, die du früher schon veröffentlicht hast. Konzentriere dich hier auf diejenigen mit der besten Performance, mit den meisten Klicks und positiven Kommentaren. Waren lange Artikel dabei? Dann kannst du daraus vielleicht sogar mehrere neue Posts generieren, indem du die Einzelthemen aktuell ausarbeitest.

Spicke bei anderen Autoren

Die besten Ideengeber können andere Blogs sein. Das heisst nicht, dass du kopieren oder Inhalte stehlen sollst. Vielmehr geht es darum, sich von anderen Anregungen zu holen, die du dann selbst zu guten Ideen weiterentwickeln kannst. Von erfolgreichen Bloggern kannst du viel lernen. Um nichts zu verpassen, solltest du dich bei allen Blogs anmelden, die für deine Themenwelt interessant sind und deren Veröffentlichungen regelmässig sichten. Dazu gehören auch deine Mitbewerber! Ein weitere guter Effekt: Wenn du fremde Blogposts liest, merkst du sofort, welche Art von Post dich anspricht, was du gerne liest, was an den Posts Besonderes ist, die du am Interessantesten findest. Wende diese Erfahrung auf deine Blogposts an.

Fremdposts: Mehrwert für deinen Blog

Warum die ganze Arbeit selbst erledigen? Es gibt immer Partner, Kunden, Interessenten oder Kollegen im Netzwerk, die nur darauf brennen, einen eigenen Artikel zu veröffentlichen. Wenn das Thema zu der eigenen Zielsetzung passt, können Blogartikel anderer Autoren eine echte Bereicherung für den Blog sein. Es spricht für dich, wenn du auch andere zu Wort kommen lässt und ihre Sichtweise zulässt. Natürlich muss jeder Fremdpost vor der Veröffentlichung redigiert werden. Dieses Vorgehen sollte unbedingt mit dem Autor vorab besprochen werden. Um gute Fremdposts zu bekommen, kann man die geeigneten Leute im Netzwerk auch direkt ansprechen. Wer kommt gerade von einer spannenden Konferenz zurück? Wer hat gerade eines deiner Fokusprodukte gekauft? Mit welchem Partner wurde eine Neuentwicklung durchgeführt? Ansatzpunkte gibt es viele. Umso erfolgreiche bist du, wenn du die Ideen für den Inhalt gleich mit ansprichst. Wenn dieser Prozess erst einmal in Gang gekommen ist, werden sich fremde Autoren ganz von selbst bei dir melden und fragen, ob sie einen Artikel beisteuern dürfen.

Interviews für noch mehr Glaubwürdigkeit

Für wen interessiert sich deine Zielgruppe? Auf wen hört sie? Fällt dir jemand ein, den du um ein Interview bitten kannst? Das kann ein namhafter Kunde sein, ein guter Partner, ein Mitglied eines Verbandes, dem du auch angehörst. Frage doch einfach mal an, ob diejenige Person bereit wäre, dir ein Interview zu geben. Dies kann auch mit einem gut konzipierten Fragebogen durchgeführt werden, den der Interviewpartner in aller Ruhe ausfüllen kann. Du wirst sehen: Vernetzte Menschen sind dankbar für jeden Link, den sie teilen können.

Kontroversen diskutieren

Blogposts, die kontroverse Themen kommentieren, bekommen die meisten Feedbacks. Gibt es interessante kontroverse Fragestellungen in deiner Zielgruppe? Dann schreibe darüber. Tue dein Wissen und deine Meinung dazu kund und gib den Lesern die Chance, darauf zu reagieren. Daraus kann sich eine spannende Debatte entwickeln, die Ideen und Input für weitere Blogposts liefert. Besonders wirkungsvoll sind kontroverse Artikel, wenn der Autor persönliche Erfahrungen miteinfliessen lässt und diese emotional wiedergibt. Die „Was wäre wenn?“ Frage kann eine gute Herangehensweise für solch einen Beitrag sein. Oder ein persönliches Erlebnis. Auch die Darstellung zwei gegensätzlicher Sichtweisen in einem Blogpost kann eine heisse Debatte entfachen.

Hinter den Kulissen: von Menschen und Menschlichem

Gerade die menschliche Seite eines Unternehmens findet starken Anklang bei den Lesern, denn sie zeigt das wahre Leben, mit dem sich jeder identifizieren kann und befriedigt das natürliche soziale Interesse. Beiträge über Menschen machen deutlich, dass sie wahrgenommen und geschätzt werden. Dabei muss es nicht immer um Einzelpersonen, wie neue Mitarbeiter, gehen. Auch Entwicklungen, die als erfolgreiche Teamarbeit vorgestellt werden, kommen gut an. Denke jedoch immer an deine Leser und vermeide eine reine Selbstdarstellung.

Sprudeln bei dir schon die neuen Ideen?

Es wäre schön, wenn genügend Anregungen für Blogpost Themen dabei waren. Dann schlage jetzt dein Ideenbuch auf und trage die ersten Ideen ein. Und wenn es gleich so viele sind, dass du das Schreiben gar nicht mehr bewältigen kannst, dann melde sich einfach bei uns. Dasselbe gilt natürlich, wenn dich diese Techniken nicht auf die Spur bringen. Wir sprengen deine Blockade!

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Carina Rieger

Seit rund 20 Jahren im Agenturbereich tätig. Schreiberling und Content Konzeptioner aus echter Leidenschaft. Die Themenbereiche? Eine spannende Bandbreite! Von IT und Telekommunikation über Versicherung, Architektur und Non Profit Organisationen bis hin zu Medizin und Rohrsanierung. Studium der Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Kommunikation hilft noch so manches Mal, die Balance zu halten zwischen Fokussieren und über den Tellerrand hinausschauen. Zweite Liebe: Mountainbike und Kässpätzle.

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