BEE INBOUND https://www.bee-inbound.ch Inbound und Online Marketing Agentur Mon, 12 Nov 2018 16:25:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Lead Generation leichtgemacht! https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/inbound-lead-generation/ Thu, 08 Nov 2018 15:07:22 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/lead-generation-2/ ]]>

Lead Generation leichtgemacht!

Wenn Kunden Fragen haben oder sich etwas kaufen möchten, ist das Internet die erste Wahl. Sie fragen Google. Google hat immer eine Lösung. Ob es eine Website, ein Blogartikel, ein E-Book oder ein aufschlussreiches Erklärvideo ist. Clevere Unternehmen nutzen das Interesse und ergattern die E-Mail-Adresse für die systematische Lead Generation. Wir zeigen dir, wie du am besten Leads sammelst.

Das Kaufverhalten hat sich mit dem Einzug des Internets stark verändert. Millionen potentielle Kunden suchen tagtäglich im Web nach Produkten oder Lösungen, informieren sich in Blogs oder nutzen Social Media für ihre Problemlösungen. Der Kunde entscheidet wann, wo und was er kauft. In den letzten Jahren fand so ein Drift vom Anbieter- zum Käufermarkt statt. Laut einer DigitasLBi-Studie recherchieren in der heutigen vernetzten und digitalen Welt vor dem Kauf 87 Prozent der Kunden erst online.

 

Lead Generation strategisch angehen

Der heutige Online-User lernt immer mehr dazu und verfügt über detaillierte Informationen, bevor er sich mit dem Thema „Kaufen” konkret auseinandersetzt. Laut SiriusDecisions sind bereits 70 Prozent des Kaufprozesses abgeschlossen, bevor der Kunde Kontakt zum Anbieter aufnimmt. Unternehmen müssen ihre Marketingstrategie dem neuen Kaufverhalten anpassen. Dieser veränderte Kaufprozess führte zur Erfindung des Inbound-Marketings.

 

Inbound-Marketing vs. Outbound-Marketing

Im Unterschied zu Outbound-Marketing zielt Inbound-Marketing darauf ab, mit informativen und relevanten Inhalten, die Aufmerksamkeit der Interessenten zu wecken und sie mit weiterführenden Informationen zu versorgen, die ihnen eine zielgerichtete Problemlösung oder einen Mehrwert bieten. In einem Satz zusammengefasst: Es geht darum, potenziellen Kunden nicht mehr nachzulaufen, sondern sie mit einzigartigen für sie mehrwertigen Inhalten anzulocken.

Inbound vs.Outbound

Inbound Marketing vs. Outbound Marketing

Was ist Outbound-Marketing?

Outbound-Marketing umfasst im Großen und Ganzen die klassische Werbung – Werbebriefe, Mediaschaltung, Messen, Printpublikationen und Telefonaktionen usw. Dabei funktionierte Outbound-Marketing solange der Markt vom Produkt und vom Hersteller dominiert war. Während viele Unternehmen noch auf Outbound-Marketing setzen, gewinnt Inbound-Marketing zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt wegen der geringeren Kosten. Outbound-Marketing ist viel mehr vom Budget abhängig. Je mehr davon zur Verfügung steht, desto weiter können Werbebotschaften gestreut werden. Mit systematischer Lead Generation hat das nichts zu tun.  

 

Inbound-Marketing und Lead Generation gehören zusammen

„Lead“ ist in den letzten Jahren das wohl am häufigsten verwendete Wort und zentraler Begriff, wenn es um Sales-Prozesse geht. Wenn das Unternehmen systematisch an der Lead Generation arbeitet, steht im ersten Schritt die Sammlung von E-Mail-Adressen im Vordergrund. Meist meldet sich der Kunde entweder für den Newsletter oder aber für andere Informationen, wie Whitepaper oder E-Books mit seiner E-Mail-Adresse an. So erhalten interessierte Kunden Angebote mit Mehrwert, wenn sie im Gegenzug ihren E-Mail-Kontakt hinterlassen. Sie werden somit zu Leads, die in Sales umgewandelt werden.

 

Instrumente des Inbound-Marketings

Inbound-Marketing baut insbesondere auf Online-Marketing auf. Content-Marketing und PR sind dabei die entscheidenden Instrumente. Vor allem durch den Aufbau von guten Beziehungen zu relevanten Influencern werden die Inhalte geseedet (verteilt, gesät). HubSpot zählt suchmaschinenoptimiertes Blogging mit zum erfolgreichsten Instrument. Denn nur mit entsprechender SEO werden die Inhalte von den potenziellen Kunden gefunden und können in Leads umgewandelt werden.

Social Media in Kombination von personalisierten E-Mails, SEA und Landingpages generiert dabei die Leads. Deshalb ist Inbound-Marketing von diesen Instrumenten abhängig. Denn: Ausschlaggebend für den Erfolg von Inbound-Maßnahmen ist die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden, die durch diese Kanäle multipliziert wird. Aufgrund der systematischen Auswertung von Leads spielt auch das Customer-Relationship-Management eine wichtige Rolle im Inbound-Marketing.

 

Lead Generation fordert Unternehmen

Was ist dafür aus Unternehmenssicht nötig? Welche Herausforderungen kommen auf Unternehmen zu? Wie sieht der Kunde von heute aus? Fakt ist: Die Lead Generation entwickelt sich stetig weiter. Content-Marketing ist eine der wichtigsten Antworten auf obige Fragen. Will man sich von den Mitbewerbern abheben, dann ist einzigartiger Content gefragt, zugeschnitten und angepasst auf die jeweilige Zielgruppe. Besser gesagt auf die jeweiligen Buyer-Personas, halbfiktionale Personen, die die Idealkunden eines Unternehmens verkörpern. Mit Buyer-Personas fällt es leichter, relevante Inhalte zu erstellen und die Kanäle zu bestimmen, über die potenzielle Kunden erreicht werden. Der größte Vorteil des Inbound-Marketings ist es zu wissen, was Kunden brauchen, um ihnen mit entsprechenden Informationen Lösungen anzubieten.

 

Drei BEE Tipps zur erfolgreichen Lead Generation

Die folgenden Tipps helfen dir, strukturiert und nachhaltig gute Leads zu gewinnen:

  1. Identifiziere passgenaue Buyer-Personas

Erstelle Buyer-Personas, indem du Informationen über persönliche und professionelle Interessengebiete zusammenstellst. Sammle Kundendaten zum individuellen Kaufverhalten. Denn Einkommen oder soziale Interessen sind zwar aussagekräftig, doch als Einzeldaten liefern sie keine ausreichenden, verwertbaren Informationen. Erzähle eine Geschichte rund um deine Persona und visualisiere sie mit einem Foto. Die Person sollte durch und durch real wirken.

Stelle dir beim Erstellen der Personas folgende Fragen:

  • Ist die Person an der Kaufentscheidung beteiligt? Wie groß ist ihr Einfluss?
  • Welches sind die Hauptziele der Kommunikation?
  • Wo liegen die Schmerzpunkte, die sogenannten Pain Points?
  • Was ist die beste Lösung?
  • Wie erleichterst du der Buyer-Persona die Arbeit?
  1. Schaffe relevante Inhalte, die bei deinen Buyer-Personas voll ins Schwarze treffen

Content ist eine Strategie, mit der du deinen Interessenten und möglichen Käufern deine Marke vorstellst. Schreibe nicht nur produkt- und unternehmensspezifische Texte. Kreiere Content, den deine potentiellen Kunden lesen möchten und der auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das ultimative Ziel sollte sein, mit dem Interessenten Kontakt aufzunehmen, ihn zu beraten, ihm zu helfen und ihn als Lead zu generieren.

Die Conversion ist eine schwierige Hürde. Dies kann mehrere Gründe haben: Der Interessent fühlt sich nicht angesprochen oder findet keine Antworten auf seine Fragen! Content sollte als Strategie betrachtet werden. Baue Vertrauen auf! Nutze die Inhalte, um Kontaktdaten und persönliche Informationen über den Interessenten zu sammeln. Das ist der Schlüssel zur erfolgreichen Lead Generation.

  1. Setze auf hochperformante Kommunikationskanäle und bespiele sie regelmäßig

Du kennst deine Buyer-Personas und verfügst über Informationen mit einem hohen Detaillierungsgrad. Deine Inhalte sind fantastisch, anregend und bestens zugeschnitten auf die Personas. Jetzt musst du noch beide Komponenten erfolgreich miteinander verbinden.

Wähle eine klare und realistische Verteilungsstrategie. Nutze und fokussiere dich auf diejenigen Kanäle (Social Media, E-Mail-Marketing usw.), die deine Buyer-Personas am meisten verwenden. Die Realität zeigt, dass Marketing-Mitarbeiter oft nicht die Zeit haben, einen konstanten Fluss an brillantem Content zu schaffen und zu verteilen. Sobald der initiale Content mit viel Anfangseuphorie zur Verfügung steht, passiert es leicht, dass schnell die Luft raus ist. Deshalb: Bleib dran! Erzeuge regelmässig neue Inhalte und verwerte alten Content mehrfach in neuen Zusammenhängen. Es lohnt sich auch, mit Influencern zusammenzuarbeiten, um mehr Reichweite zu schaffen.

 

Fazit

Der Aufwand, den es kostet, konsequente Lead Generation zu betreiben, scheint auf den ersten Blick gross. Das trifft auch zu. Doch bedenke, dass du dir mittelfristig viel Arbeit sparst, wenn du die Content-Strategie von Beginn an strukturiert aufsetzt. Dann relativiert sich der große Einsatz schnell. Es lohnt sich: Dein Unternehmen und Angebot werden wahrgenommen, du generierst Leads und gewinnst neue Kunden!

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Gehört Social Media zu Inbound Marketing? https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/gehoert-social-media-zu-inbound-marketing/ Thu, 01 Nov 2018 14:34:46 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/technical-seo-2/ ]]>

Gehört Social Media zu Inbound Marketing?

Eine gute Frage, oder? Bevor wir darauf näher eingehen, sollten wir uns mit der Frage “Warum sollte ich Social Media für mein Unternehmen nutzen?” befassen, denn diese lässt sich schnell beantworten: 2 Milliarden Menschen sind aktive Benutzer von sozialen Netzwerken – Das sind fast 70% der gesamten Bevölkerung! Und dieses Potenzial willst du ungenutzt lassen?

Jetzt sagst du “Aber ich will ja nicht die Welt erreichen, sondern nur Menschen in der Schweiz!” Überraschung, auch in der Schweiz nutzt man Social Media. Diese Social-Media-Netzwerke werden besonders stark genutzt:

Sicher gibt es noch weitere Ausreden, warum man Social Media nicht einsetzen sollte, aber gerade, wenn man sich im Unternehmen einmal für Inbound Marketing entschieden hat, gehört Social Media einfach dazu – es ist sogar ein wichtiger Bestandteil.

Social Media in der Inbound-Methodik

Wer mit der Inbound-Methodik arbeitet weiss, dass die eigene Inbound-Marketing-Strategie exakt auf die Bedürfnisse, Herausforderungen und Wünsche der Interessenten ausgerichtet sein muss. Nur damit ist es möglich, automatisch viele Besucher auf die Website zu ziehen, die dann Step-by-Step zu Leads konvertieren und in Kunden umgewandelt werden können. Jeder dieser Schritte beinhaltet verschiedene Tools und Massnahmen, welche man nutzen sollte. Eine davon ist Social Media, besondere Schwerpunkte sind dabei das Social Publishing und Social-Media-Monitoring.

Statistiken beweisen, dass diese Methode aufgeht. 80% aller Marketer und 60% aller Vertriebsmitarbeiter haben über Social Media qualifizierte Leads gefunden und 66% der Marketer beobachteten einen Anstieg in Leads, die über Social Media generiert wurden, nachdem sie nur sechs Stunden pro Woche mit der Pflege ihrer Social-Media-Präsenzen verbrachten (Quelle: HubSpot). Social Media hilft demnach, neue Verbindungen aufzubauen.

 

Social Media effektiv nutzen

Inbound Marketing und Social Media funktionieren nur auf Grundlage einer passenden Strategie. Um diese für Social Media zu entwickeln, lohnt es sich, zu Beginn verschiedene Kanäle zu analysieren. Suche dir dazu ein für dein Unternehmen zielführendes Keyword und überprüfe, ob man über dieses Thema auf den einzelnen Plattformen spricht.

HubSpot bietet hierzu beispielsweise ein Monitoring über Twitter an. Du kannst aber auch andere Anbieter wie Talkwalker oder Brandwatch nutzen.

Darüber hinaus kannst du lernen, welche Themen deine Community gerade wirklich brennend interessieren. Damit lassen sich neue Ideen für Blogbeiträge und Social-Media-Posts finden. Am besten geht dies wiederum mit Twitter. Unter “Trends für dich” werden bei bestehenden Accounts die Hashtags (#) des Tages angezeigt. Mit diesem Wissen lernst du, deine Buyer Persona noch besser zu verstehen.

Wie du deine Social-Media-Strategie ausarbeiten solltest und was es dabei alles zu beachten gilt, haben wir in diesem eBook zusammengetragen.

 

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Nachdem du ausführlich deine Social-Media-Strategie ausgearbeitet hast, geht es daran, den oder die Kanäle zu befüllen, um neue Leads anzuziehen. Jeder Kanal hat sein eigenes Wording und nutzt Medien wie Videos, Bilder und Gifs unterschiedlich. Wir haben einige Tipps für das Social Publishing zusammengetragen.

Unsere Tipps:

  1. Halte dein Social-Media-Profil aktuell: Immer wieder ändern die Plattformen ihr Aussehen, daher ist das Anlegen eines Profils keine einmalige Angelegenheit. Hin und wieder kannst du das Headerbild austauschen und damit neue Produkte oder Dienstleistungen highlighten.
  2. Informiere dich über neue Plattformen: Zu den alten Hasen im Social-Media-Business gehören auf jeden Fall Facebook und Twitter, doch manchmal gibt es auch Neulinge, die einen Durchbruch erzielen, wie beispielsweise Snapchat. Bleib auf dem Laufenden, wohin sich deine Zielgruppe bewegt.
  3. Erstelle einen Style Guide für Social Media: Ob du nur einen oder mehrere Kanäle bedienst, ist dabei völlig irrelevant. Nicht jeder Mitarbeiter wird deinen Account ein Leben lang betreuen und kennt alle Regeln. In einem Style Guide werden diese Regeln zusammengetragen. Der Style Guide hilft, die Regeln konsequent beim Umgang mit deinen Kunden umzusetzen.
  4. Erstelle Inhalte für deine Buyer Persona: Denke immer daran, was die Herausforderungen deiner Buyer Persona sind und in welcher Phase der Customer Journey sie sich befindet – und passe den Inhalt darauf an.
  5. Teile Brancheninhalte: Nicht alle Inhalte sollten aus deinem Unternehmen stammen. Es gibt in jeder Branche viele Studien und Berichte, deren Inhalte auch deine Buyer Persona interessieren. Zeige ihr, dass du die Quelle für dieses Wissen bist.
  6. Stelle Fragen: Die Interaktion mit deinen Fans und Followern wird immer wichtiger. Es bietet sich an, Fragen an diese zu stellen. Sei es zu einem aktuellen Thema oder zu speziellen Ideen und Vorstellungen der Fans und Follower.
  7. Poste regelmässig: Wie viel und wann du auf den verschiedenen Kanälen posten solltest, ist sehr unterschiedlich und ändert sich ebenfalls ständig. Du hast jedoch die Möglichkeit, dir in den Insights deines Kanals die besten Zeiten anzeigen zu lassen. Darüber hinaus solltest du einen Social-Media-Plan führen.Hier haben wir eine passende Vorlage für dich:
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Zu guter Letzt geht es an die Auswertung deiner Tätigkeiten. In deiner Social-Media-Strategie hast du bereits deine Ziele und Key Performance Indicators (KPI) festgelegt, und diese gilt es regelmässig auszuwerten. Eines deiner Ziele im Sinne des Inbound Marketing ist die Generierung von Leads durch Social Media. Dabei kannst du die Gesamtzahl der generierten Kontakte in HubSpot nach Kanal anzeigen lassen oder du wertest die Zahlen nach Kampagnen aus. Dazu bietet HubSpot ebenfalls ein passendes Tool an.

Fazit

Social Media bietet viele Möglichkeiten, um deine Inbound-Marketing-Strategie voranzutreiben und muss damit als fester Bestandteil gesehen werden. Natürlich ist Inbound auch ohne Social Media möglich, aber damit würde ein starker Pfeiler der Methodik wegbrechen und deine Ziele sind viel schwerer zu erreichen.

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Wie du mit Technical-SEO deine Website für den Google-Bot fit machst https://www.bee-inbound.ch/seo-marketing/technical-seo/ Thu, 25 Oct 2018 09:34:30 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/ausrichtung-einer-digitalen-strategie-2/ ]]>

Wie du mit Technical-SEO deine Website für den Google-Bot fit machst

Was ist Technical-SEO?

Technical-SEO bezeichnet die technische Optimierung einer Internetseite zum Zwecke der besseren Auffindbarkeit durch den Bot von Google und anderen Suchmaschinen. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Suchmaschine Google und den Google-Bot.

Neben der Optimierung der Relevanz durch Keywords, Topic Clusters und Content sowie der Autorität durch die Integration von Backlinks ist Technical-SEO eine der drei Säulen der Suchmaschinenoptimierung: Durch Keywords, Topic Clusters und Content wird Google das Thema einer Seite kommuniziert. Über Backlinks zieht Google Rückschlüsse auf deren Beliebtheit und Vertrauenswürdigkeit. Und Technical-SEO macht es möglich, dass Google die Seite überhaupt erst entdecken und untersuchen kann.

Beispielsweise wurde für die Erstellung einer Website früher vermehrt die Webtechnologie Flash eingesetzt. Die Stärke dieser Technologie lag in der Darstellung von multimedialen und interaktiven Inhalten, ihre Schwäche jedoch in der begrenzten Crawlability, also dem Grad der Lesbarkeit für die Robots, auch Crawler genannt. Mit dem neuen HTML5-Standard wurde Flash jedoch eine mindestens ebenbürtige Technologie entgegengestellt, die zudem noch wesentlich bekömmlicher für Suchmaschinen ist. Als Best Practice empfiehlt sich deshalb, bei der Entwicklung von Websites wenn möglich auf Flash zu verzichten.

 

Wie wichtig ist Technical-SEO?

Technical-SEO ist ein wichtiger Aspekt der Suchmaschinenoptimierung und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Die Relevanz von Technical-SEO hat vor allem in den letzten 5 bis 7 Jahren im Vergleich zur Content- und Backlink-Optimierung deutlich zugenommen. Vergleicht man Suchmaschinenoptimierung mit Dating, könnte man die technische Aufstellung einer Website mit der Fitness und der Körperpflege einer Person in Verbindung setzen. Eine gewisse Attraktivität und ein gepflegtes Auftreten können anfangs sehr anziehend wirken und sind so ohne Frage hilfreich. Fehlt es der Website bzw. dem Date aber an Substanz an Intelligenz bzw. gutem Content , führt das eher selten zu einem längerfristigen Engagement. Es lohnt sich also, diesem Aspekt gebührend Zeit zu widmen. Ist alles, was diesbezüglich möglich ist, umgesetzt was meist relativ schnell und unkompliziert von statten geht lässt sich selten durch eine weitere Optimierung ein Vorteil gegenüber anderen technisch optimierten Websites erzielen.

Trotz dieser überzeugenden Argumente wird Technical-SEO, wie übrigens auch die anderen SEO-Massnahmen, von sehr vielen Unternehmen, die im Web unterwegs sind, sträflich vernachlässigt. Eine Studie aus dem Jahre 2017 von mindshape kam zum Schluss, dass bezüglich Technical-SEO bei den deutschen KMU noch vieles im Argen liegt. Beispielsweise ist für eine gute Crawlability das Führen einer robots.txt-Datei sowie einer XML-Sitemap grundlegend. Während die robots.txt die Crawler über die eigene Website steuert, liefert die XML-Sitemap im Idealfall eine Übersicht der verfügbaren Inhalte und bietet der Suchmaschine somit eine strukturelle Grundlage, um den Aufbau der Website besser zu verstehen.

Diese zwei Kriterien erfüllten jedoch nur 62 Prozent bzw. ein Viertel aller untersuchten Unternehmen. Hinzu kam noch, dass 80 Prozent dieser XLM-Sitemaps leer waren. Des Weiteren sind auf Nutzerseite ohne Zweifel Mobiloptimierung, Sicherheit und die Ladezeit der Websites von grosser Bedeutung. Auch bezüglich dieser Punkte besteht noch Verbesserungsbedarf. So verzichten gemäss der Studie 59 Prozent der untersuchten Websites auf Responsive Design und 75 Prozent auf das HTTPS-Protokoll. Ausserdem fand SEMrush in einer internationalen Analyse heraus, dass 23 Prozent der untersuchten Websites zu lange Ladezeiten hatten. Du siehst: Schon mit ein wenig technischer Optimierung lässt sich ein deutlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen anderen Unternehmen, die im Internet präsent sind, erreichen.

 

Welche Technical-SEO-Strategie solltest du verfolgen?

Technical-SEO sollte von Anfang an ein wichtiger Teil deiner (SEO-)Marketingstrategie und deines Website-Managements sein , nicht erst dann, wenn die ersten Probleme und Rankingverluste aufgrund von technischen Mängeln auftreten. Dabei ist es wichtig, dass das ganze Team als Unterstützung eingespannt wird, vor allem natürlich der Webentwickler. Der Projektleiter wie auch der SEO-Experte und teilweise auch das Team sollten dabei eine gewisse Tiefe an technischem (SEO-)Wissen mitbringen, um wichtige Vorgänge besser verstehen und somit ihre Anliegen dem Webentwickler gegenüber glaubwürdig kommunizieren zu können. Mit etwas technischem (SEO-)Wissen können der SEO-Experte oder andere Mitarbeiter sogar einen grossen Teil der Technical-SEO-Massnahmen selbst ausführen. Viele Aufgaben sind nicht allzu kompliziert und schnell erledigt.

Wurde diesem Aspekt bei deiner Webseite bis heute zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, ist es Zeit für eine Generalüberholung. Mit Audit-Tools werden offensichtliche Schwachstellen schnell entlarvt und man kann sie gezielt ausmerzen. Auch sollten verschiedene andere Punkte abgearbeitet werden, die nicht im SEO-Audit-Tool aufgeführt sind. Ist diese Arbeit erledigt, sollte man sich keinesfalls auf seinen Lorbeeren ausruhen und die Webseite regelmässig auf Megaherz und Viren prüfen.

 

Welche Aspekte werden in einer umfassenden Technical-SEO-Strategie behandelt?

Eine umfassende Technical-SEO-Strategie sollte auf folgende Fragen detailliert Antworten liefern und Folgemassnahmen aufzeigen:

  1. Können Suchmaschinen-Bots die Website finden und durchsuchen? Grundsätzlich sollte es für die Crawler möglich sein, durch irgendeine Weise auf die Website zu gelangen, sie zu lesen und Informationen aus ihr zu extrahieren. Unterthemen: Statuscodes, Sitemaps, Informationsarchitektur, robots.txt, Facetten-Navigation
  2. Können Suchmaschinen-Bots die Website indizieren? Sobald eine Suchmaschine Zugriff auf eine Website hat, sollte eine korrekte Indexierung erfolgen. Unterthemen: Meta-Roboter
  3. Können Suchmaschinen-Bots die Website korrekt darstellen? Eine Suchmaschine sollte eine Website so weit als möglich wie ein menschlicher Nutzer wahrnehmen können. Unterthemen: JavaScript, DOM, Seitengeschwindigkeit
  4. Können Bots die Inhalte auf der Website verstehen? Die Inhalte auf einer Website sollten so tief wie möglich in eine Struktur eingeordnet sein und den Inhalten sollte möglichst eine genauere Bedeutung und Verbindung zu anderen Inhalten zugeschrieben werden. Unterthemen: Strukturierte Daten (Schema.org, HTML), Barrierefreiheit
  5. Sendet die Website den Suchmaschinen die richtigen Signale für den Umgang mit Ranking-Inhalten? Für eine korrekte Indexierung sollten unbedingt ein paar Regeln beachtet werden. Beispiel: Kanonische Tags, die sich mit Paginierung befassen
  6. Ist die Website qualitativ hochwertig? Eine Website sollte einen gewissen qualitativen technischen und inhaltlichen Standard erreichen, um für Benutzer wie auch für Suchmaschinen einladend zu wirken. Unterthemen: Inhaltsrelevanz, Autorität, HTTP, UX, Mobilfreundlichkeit

 

Wie führt man ein Technical-SEO-Audit durch?

Um eine umfassende Vorstellung davon zu bekommen, welche technischen Mängel eine Website zu einem bestimmten Zeitpunkt aufweist, kann auf eines oder am besten mehrere der zahlreichen verfügbaren kostenlosen und kostenpflichtigen (Online-)Tools zugegriffen werden. An vorderster Front mischt hier natürlich SEMrush mit seinem Feature „Site Audit“ mit. Diese Tools spucken meist eine detaillierte und umfassende Liste aller detektierbaren Fehler aus. Einen ersten Eindruck liefert der Website Grader von HubSpot.

 

Welche Technical-SEO-Massnahmen sollten durchgeführt werden?

Nicht alle Massnahmen besitzen die gleiche Dringlichkeit. Zudem müssen bzw. können nicht immer alle Mängel einer Website behoben werden. Eine Übersicht über die wichtigsten Optimierungspunkte liefert die Checkliste „Technical SEO Audit Checklist for Human Beings“ von distilled. In dieser Checkliste kannst du auch nachlesen, wo man weitere Informationen zu den verschiedenen Punkten finden kann und welche Tools empfehlenswert sind.

 

Wie sieht die Zukunft von Technical-SEO aus?

Vor allem seit Google’s Hummingbird-Update werden die Semantische Suche und die Künstliche Intelligenz immer wichtiger. Technical-SEO kann dazu viel beitragen. Beispielsweise geben die Meta-Tags „Titel“ sowie „Meta-Beschreibung“ den Suchmaschinen einen ersten Eindruck bezüglich der richtigen semantischen Einordnung der Website. Zudem kann eine gut definierte und logische Seitenstruktur den Suchmaschinen aufzeigen, wie der Content auf der Website miteinander verbunden ist und welche Themen auf den verschiedenen Seiten behandelt werden. Nicht zuletzt wurden Strukturierte Daten wie Schema.org, Rich Snippets und Rich Cards genau dafür gemacht, um den Content besser in den Kontext einordnen zu können.

 

Fazit

Fühle deiner Website auf den Puls und schicke sie regelmässig ins Fitnessstudio! Aller Anfang ist schwer, vor allem wenn man lange nichts mehr gemacht hat. Doch wenn du am Ball bleibst, siehst du schnell erste Erfolge. Deine Besucher werden es dir danken und Google wird dich entsprechend ranken.

Können wir dir bei der technischen Optimierung deiner Website helfen? Klicke auf den unteren Button und nehme mit uns Kontakt auf:

BERATUNG  ANFORDERN
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Adrian Siuda BERATUNG ANFORDERN
Mit Facebook Digital Durchstarten https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/mit-facebook-digital-durchstarten/ Tue, 23 Oct 2018 06:56:34 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/social-media-fuer-unternehmen-2/ ]]>

Mit Facebook Digital Durchstarten

Im zweiten Halbjahr 2018 finden in der DACH-Region so viele Events statt, dass es nicht ganz einfach ist, das richtige für BEE Inbound zu finden. Da ein Hauptaugenmerk auf der Weiterbildung unserer Kollegen liegt, um für unsere Kunden der bestmöglichste Partner zu sein, haben wir uns das Facebook-Event “Digital Durchstarten” im Oktober rausgepickt.

Ausgerichtet ist die Veranstaltung, welche bereits durch viele verschiedene Städte in Deutschland tourte, auf kleine und mittelständische Unternehmen. Das Warum ist einfach erklärt: Das Ergebnis einer Umfrage von Statista zur Bedeutung verschiedener Social-Media-Plattformen für Marketingverantwortliche in Unternehmen im B2B und B2C weltweit im Jahr 2018 hat ergeben, dass für 67 Prozent der Befragten Facebook die wichtigste Social-Media-Plattform für ihr Unternehmen darstellt. Ein Grund, diese Unternehmen zu fördern.

Welche Social-Media-Plattform ist für dein Unternehmen am wichtigsten?

Welche Social-Media-Plattform ist für dein Unternehmen am wichtigsten?

Namhafte Partner

Unterstützt wird diese Veranstaltung von verschiedenen deutschen Partnern, wie den Digital Media Women, dem Social Impact Lab, der Stiftung Datenschutz oder dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Berlin. Besonders interessant für das Münchener Event war die Kooperation mit der IHK München. Diese hat eine Digitalisierungsinitiative “Pack ma’s digital!” ins Leben gerufen. Unter diesem Motto engagiert sich die IHK, um kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg der digitalen Transformation zu begleiten. Um diese Digitalisierung voranzutreiben, braucht es drei Faktoren: Strategie, Zeit und Kompetenz. Und gerade der letzte Faktor Kompetenz ist in der DACH-Region geprägt vom Fachkräftemangel. Ein Grund mehr für Facebook, Unternehmen bei der Weiterbildung zu helfen – mit kostenlosen Workshops zu Storytelling, Design Thinking, Facebook, Instagram und Workplace. Wir haben uns einige dieser Sessions genauer angeschaut.

Werbeanzeigen und Strategie

Dass man auf Facebook und Instagram Werbeanzeigen schalten kann, ist sicher keine neue Nachricht. Doch nicht immer werden diese Anzeigen auch mit einer gut geplanten Social-Media-Strategie verbunden. Diese Strategie sollte sich in erster Linie an der Marketing-Strategie und diese wiederum an den Unternehmenszielen ausrichten. Besonders anschaulich zeigt dies der Social Media Kompass 2017/ 2018 vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Social Media Kompass 2017/ 2018

Darüber hinaus braucht es eine genaue Planung der Ressourcen sowie eines Budgets. Denn auch wenn man überall nachlesen kann, dass Social Media zum Nulltarif verfügbar ist, so ist dies ein Irrglaube.

Wie die einzelnen Schritte bei der Planung der Social-Media-Strategie aussehen und wie du diese geschickt umsetzt, haben wir bereits in unserem eBook “Social-Media-Strategie” zusammengeschrieben.

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Doch kommen wir zurück zu den Werbeanzeigen. Es schadet nie, sich nochmals die besten Tipps und Tricks vom Anbieter abzuholen – so auch wir auf dieser Facebook-Veranstaltung. Alle Zuhörer wurden durch den Aufbau einer Werbeanzeige geleitet und man erhielt Hinweise, was sich lohnt, um die Anzeigen zu optimieren – inhaltlich wie auch in Sachen Kosten. Tipps von Facebook: Nutze den Facebook-Pixel, die Custom Audiences und Split-Tests.

Übrigens: Wie du eine Werbeanzeige erstellst, haben wir dir in diesem eBook zusammengefasst.

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Instagram auf dem Vormarsch

Noch ist Instagram etwas abgeschlagen hinsichtlich der Nutzung durch die Unternehmen. Dennoch lohnt es sich, diese Plattform einmal genauer anzusehen. In eigenen Umfragen hat Facebook herausgefunden, dass 2 von 3 Instagram-Besuchern keine Abonnenten der besuchten Unternehmensseite sind, aber diese immer wieder aufsuchen, und 60% der Nutzer lassen sich auf Instagram von Produkten und Dienstleistungen inspirieren. Noch besser: 75% davon shoppen daraufhin genau diese Produkte und Dienstleistungen.

Unsere Session-Takeaways:

  1. Rainbow-Schriften, Radiergummi und Umfragen in Stories testen
  2. Shopanbindung einfügen
  3. CTAs auf dem Profil nutzen

Rainbow-Schriften, Radiergummi und Umfragen in Stories testen

Hast du schon mal Rainbow-Schriften in deinen Stories ausprobiert? Ist nicht ganz einfach.

  1. Text schreiben
  2. Text markieren
  3. Markierung mit dem Zeigefinger “festhalten” und gleichzeitig mit dem Daumen auf die Farben tippen
  4. Gleichzeitig mit Daumen und Zeigefinger über die Schrift und die Farbpalette streichen

Auch ein cooler Effekt: Radierungen

  1. Bild auswählen
  2. Auf den Bleistift rechts oben klicken
  3. Eine Farbe auswählen und etwas länger draufdrücken
  4. Auf den Radiergummi rechts oben klicken
  5. Bild freiradieren

Letzter Tipp: Umfragen

  1. Bild auswählen
  2. Auf das Post-it oben klicken
  3. Umfrage-Sticker auswählen
  4. Umfrage erstellen

Shopanbindung einfügen

Für alle B2C-Unternehmen mit einem eigenen Shop lohnt sich Instagram inzwischen noch mehr. Seit September 2018 kann man bei Instagram den eigenen Shop in die Beiträge oder Stories integrieren. Dafür werden ein Instagram Business-Profil und eine Unternehmensseite bei Facebook benötigt. Wie du den Shop integrierst, kannst du hier nachlesen.

Auch neu in 2018 ist die CTA-Funktion im Business-Profil auf Instagram. Direkt unter den Informationen zum Unternehmen können nun passende CTAs platziert werden. Leider sind diese nicht völlig frei wählbar, da sie mit bestimmten Anbietern verbunden sind. Derzeit sind folgende verfügbar:
Acuity Scheduling, Atom Tickets, Booksy, ChowNow, EatStreet, Eventbrite, Fandango, Fresha, Genbook, GetSquire, GlossGenius, Gopanache, Grubhub, LaFourchette, MyTime, OpenTable, Quandoo, Reserve, Restorando, Resy, Schedulicity, Stemore, SevenRooms, StyleSeat, Tock, Vagaro, Yelp

Du findest die Funktion unter “Profil bearbeiten – Kontaktoptionen – Füge einen Call to Action-Button ein”.

Fazit

Auch wenn wir für BEE Inbound nur wenige neue Takeaways mitnehmen konnten, ist es wichtig, solche Veranstaltungen immer wieder zu besuchen. Sei es zum Netzwerken oder weil man für einen selbst feststellt, dass man in der Vergangenheit bereits alles richtig gemacht hat.

 

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5 Dinge, die du bei der Ausrichtung einer digitalen Strategie in deinem Unternehmen bedenken musst https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/ausrichtung-einer-digitalen-strategie/ Thu, 18 Oct 2018 14:28:30 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/social-media-fuer-unternehmen-2/ ]]>

5 Dinge, die du bei der Ausrichtung einer digitalen Strategie in deinem Unternehmen bedenken musst

Die digitale Transformation trifft Marketingabteilungen ungemein: Ständig neu entstehende Kanäle, Tools und das veränderte Konsumverhalten in unserer Gesellschaft fordern von den Marketingteams eine hohe Flexibilität im Mindset und bei der Strategie. Geht man bestimmte Digitale Marketingtrends mit, oder vertraut man doch lieber auf bewährte Methoden?
Viele Marketingleiter haben die Auswirkungen der Digitalisierung erkannt und ihre Marketing-Bemühungen auf digitale Strategien ausgerichtet. Doch die Mehrheit hat noch keine klare Strategie ausgearbeitet.
In diesem Artikel weise ich auf fünf wichtige Kriterien hin, die bei der digitalen Transformation der Marketingstrategie eines Unternehmens berücksichtigt werden sollten.

1. Definition und Optimierung der Unternehmensziele

Geschäftsziele sollten, wie in jeder Strategie, regelmässig evaluiert und angepasst werden. Bei der Überprüfung sollten die anvisierten Ziele berücksichtigt werden -, genauso, wie diejenigen, die nicht realisiert werden konnten. Auch dürfen funktionierende Strategien bei der Evaluierung, wie die Geschäftsziele erreicht werden können, nicht ignoriert werden. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Strategie besteht darin, die sich bietenden Chancen in einer Organisation zu prüfen.
Stelle dir diese Fragen:
  • Was erwarten Kunden von unserem Unternehmen?
  • Worauf reagieren Verbraucher in sozialen Medien?
  • Wie unterscheiden wir uns von unseren Mitbewerbern?
  • Hat unser Unternehmen einen USP und wenn ja, wie lautet dieser und verarbeiten wir ihn in unserem Content-Marketing?
  • Welche für uns relevanten Trends zeichnen sich ab?
  • Welche Daten oder Informationen sind für unsere Kunden am wichtigsten?
  • Wie können wir besser mit den Verbrauchern kommunizieren?
  • Welche Plattformen, in denen wir selbst nicht vertreten sind, nutzen unsere Kunden?
Diese Fragen helfen dir, etwaige Lücken in deiner Marketingstrategie zu identifizieren. Hilf deinem Unternehmen dabei, seinen Platz am Markt einzuordnen und die Verbraucher zu verstehen: Welche Erwartungen haben sie an dein Produkt oder deine Dienstleistung? Wenn diese Fragen beantwortet sind, kannst du deine Geschäftsaktivitäten mit den Ergebnissen in Einklang bringen – und deine digitale Strategie entsprechend anpassen.

2. Bewertung und Definition der KPIs

Key Performance Indicators (KPIs) sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Strategie. Im Wesentlichen helfen sie deinem Unternehmen, die Marketingaktivitäten zu messen und notwendige Adaptionen zu erkennen.
Wie die Ziele, sollten sich auch die KPIs je nach deiner Unternehmensstrategie ändern.
Beispiel: Du fängst mit bezahlter Suchmaschinenwerbung an, um dein Produkt oder deine Dienstleistung zu bewerben. Dadurch, dass klar ersichtlich ist, wie viele Personen auf die Werbeanzeigen klicken und dann auch tatsächlich gekauft haben, kannst du klare KPIs, wie die Anzahl generierter Neukunden, definieren. Es kann auch nützlich sein, Ziele und KPIs so zu definieren, dass die Führungsebene und die Mitarbeiter sich ihrer persönlichen Ziele bewusst sind. Eindeutige Zielvorgaben stellen sicher, dass die individuellen Ziele die Unternehmensziele unterstützen.
KPIs sollten stets auf aktuellen Daten basieren. Nur so können realistische Benchmarks gesetzt und erreichbare Ziele für das Wachstum definiert werden. Andernfalls werden Mitarbeiter an unerreichbaren Zielen gemessen, was die Arbeitsmoral belastet und zu personellen Fehlentscheidungen, wie unnötige Mitarbeiterentlassungen, führen kann.
Wichtig: KPIs festzulegen ist das eine, aber diese dann auch messen zu können, ist das andere. Bei der KPI-Definition auf Ebene der Unternehmensentscheidung kommen immer häufiger Business Intelligence Tools zum Einsatz, die dir bei der Überwachung von verschiedenen Datenquellen verhelfen.
Auch im Digital Marketing beziehen wir KPIs aus verschieden Quellen, wie zum Beispiel:
  • Webseite: Traffic und generierte Leads
  • SEO-Tools: Verbesserung der Rankings in der organischen Suche, Anzahl Backlinks
  • Social Media: Entwicklung Follower-Anzahl, Anzahl generierter Leads, Engagement und Reach
  • E-Mail: Öffnungsraten der E-Mails, Klickraten auf Links
  • uvm.

 

3. Kundenorientierung

Jede gute Strategie sollte auf die richtige Zielgruppe zugeschnitten sein, damit du diese auch erreichen kannst. Hier kommt die Definition von Buyer Personas ins Spiel: Es reicht heute nicht mehr aus, jeden Besucher deiner Webseite gleich zu behandeln. Ansprache, Inhalte, Angebote und CTAs, überhaupt sämtliche Marketingmassnahmen, müssen an die unterschiedlichen Interessen, Challenges, Ziele, Lebenslagen angepasst werden.
Eine weitere wichtige Komponente ist die Abbildung der Customer’s Journey. Du musst wissen, wie deine Personas interagieren, bis es schliesslich zum ersten Kontakt mit deinem Unternehmen kommt. Mit Tools wie HubSpot ist es möglich, alle Aktivitäten einer Person, wie Webseitenbesuch, Klicks auf Links, E-Mail-Aktivitäten etc., zentral zu messen. Dies hilft ungemein, Erkenntnisse aus den gesammelten Daten zu ziehen und die Customer’s Journey erfolgreich abzubilden.

4. Daten sprechen für sich – und zwar deutlicher als dein Bauchgefühl

Digitales Marketing beginnt und endet mit der Auswertung der vorhandenen Daten und der Anpassung der Massnahmen gemäss der daraus gewonnenen Erkenntnisse.
Werden die Daten richtig ausgewertet und die richtigen Massnahmen daraus abgeleitet, kann dies das Wachstum des Unternehmens vorantreiben und die Umsätze steigern. Uns Marketern helfen die Analyseergebnisse dabei, aus den Kampagnen zu lernen. Relevante Massnahmen können dann verstärkt oder eingestampft werden.
Die Evaluation verschiedener Marketingkanäle – sei es online oder offline – kann als Grundlage für Verteilung des Budgets auf die unterschiedlichen Marketing-Massnahmen dienen. Es gibt eine riesige Menge an Daten innerhalb eines Unternehmens, von Webseiten-Statistiken über Kundenfeedbacks bis hin zu Kommunikationsdaten mit dem Kunden. Aus einigen Daten lassen sich, mithilfe richtiger Tools, Kausalzusammenhänge erkennen, die die Grundlage für zielführende Handlungsentscheidungen sind.

5. DSGVO: Sicherstellung der Datenschutzkonformität

Da die Gesellschaft immer digitaler und globalisierter wird, gibt es in Unternehmen immer mehr personenbezogene Daten, die digital gespeichert werden. Im Jahr 2018 ist mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eine gewaltige Veränderung im Bereich der digitalen Vermarktung und im Umgang mit digital gespeicherten Daten eingetreten. Die Auswirkungen auf Unternehmen sind erheblich, vor allem im Marketing und im Verkauf. Um zu einer effektiven Strategie zu gelangen und sicherzustellen, dass dein Unternehmen datenschutzkonform agiert:
• Prüfe die Details der DSGVO
• Organisiere alle Informationen über die verwalteten personenbezogenen Daten (z.B. woher kommen die Daten, mit wem werden sie geteilt etc.)
• Aktualisiere die Datenschutzrichtlinien, gestalte die Verfahren und Datenverarbeitungstechniken regelkonform
• Aktualisiere die Richtlinien zur Identifikation und Behebung von Datenschutzverletzungen
• Bestimme einen Datenschutzbeauftragten, wenn dies für dein Unternehmen erforderlich ist

Zum Abschluss

Die Optimierung einer Marketingstrategie beinhaltet eine vollständige digitale Transformation, die die erneute Überprüfung der Geschäftsziele basierend auf Daten umfasst. Zentrale Aspekt sind: Die Bestimmung neuer KPIs, um den Fortschritt messen und notwendige Anpassungen vornehmen zu können. Die exakte Kenntnis der Zielgruppe bzw. der Buyer Personas und ihrer Customer Journey. Und schliesslich die Konzeption von digitalen Marketingmassnahmen – relevant, zielgerichtet und personalisiert.
Egal, welche strategischen Entscheidungen vorgenommen werden, Daten sollten immer im Mittelpunkt stehen. Wenn der Erfolg der digitalen Strategie mit Daten gemessen werden kann, werden Leistungslücken offensichtlich und versagende Kampagnen können eingestellt werden.
Durch die Digitale Transformation, die Erschliessung neuer digitaler Kanäle und die Nutzung neuer Analysetools, wird es mehr und mehr möglich sein, Daten zu erheben. Wer diesen Datenschatz für sich nutzt – im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen – wird die Nase vorn haben.
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SuisseEMEX 2018: Unser Interview mit Toni Cheng, GM of DACH & CEE Region bei Alibaba Group https://www.bee-inbound.ch/bee/suisseemex-toni-cheng-alibaba/ Tue, 16 Oct 2018 10:54:27 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/social-media-fuer-unternehmen-2/ ]]>

SuisseEMEX 2018: Unser Interview mit Toni Cheng, GM of DACH & CEE Region bei Alibaba Group

Am 28. und 29. August 2018 fand in der Messe Zürich die SuisseEMEX 2018 statt: Zwei Tage lang wurden Trends aus Marketing, Event, Werbemittel und DigitalBusiness durch 350 Aussteller, 20 Keynote Speaker und 100 Experten präsentiert. Unsere Kollegin Christina Fürst war vor Ort und durfte Toni Cheng, GM of DACH & CEE Region bei Alibaba Cloud treffen und hat ihn zu den Themen „Alibabas Partnership Principles for Europe“ und „Focus Industries for Alibaba Partnerships in Europe“ befragt. Wir haben dieses Interview in 2 Videos aufgezeichnet.

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Social Media für Unternehmen: Welcher Kanal ist der passende? https://www.bee-inbound.ch/social-media-marketing/social-media-fuer-unternehmen/ Thu, 11 Oct 2018 07:52:30 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/branding-markenpositionierung-2/ ]]>

Social Media für Unternehmen: Welcher Kanal ist der passende?

Dass Social Media für Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist, ist ein Fakt. Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen. Wir haben hier einige zusammengetragen. Nach der Analyse der Ziele und der Zielgruppe sowie der Implementierung einer Social-Media-Strategie geht es um die Auswahl der Social-Media-Plattformen. Jeder Kanal hat seine Vor- und Nachteile, und nicht überall ist die eigene Zielgruppe vertreten. Die Auswahl kann sich daher manchmal etwas schwierig gestalten. Wir haben einen Überblick der wichtigsten Gruppierungen von Social-Media-Kanälen im deutschsprachigen Raum zusammengestellt.

Fünf Social-Media-Gruppen

1. Beziehungsnetzwerke sorgen für die persönliche Ansprache

Facebook setzt auf Beziehungen. Dieses Netzwerk bietet vielfältige Funktionen, um die Beziehungen unter seinen Mitgliedern zu fördern, beispielsweise kann man Personen auf Bildern taggen oder sich per Chat mit Einzelperson oder in Gruppen austauschen. Es können Veranstaltungen anlegt und geteilt werden, und es erscheinen Erinnerungen an besondere Tage im Leben, welche man erneut mit seinen daran beteiligten Freunden teilen kann. Eine weitere Möglichkeit der Interaktionspflege sind die Geburtstagserinnerungen.

Beziehungsnetzwerke wie Facebook bieten aber auch Unternehmen eine Chance, mit den Nutzern auf einer persönlichen Ebene zu kommunizieren. Man kann Nutzer bitten, ihre Meinung für bestimmte Produkte und Dienstleistungen als Umfrage oder direkt unter Posts abzugeben. Eine weitere Möglichkeit der Interaktion sind Gewinnspiele, welche die Interaktionswerte steigen lassen.

Eine “leichtere” Form der Beziehung stellt Twitter dar. Die Bindungen sind weniger eng als auf Facebook, dennoch dreht sich hier alles um das Folgen und der Bildung einer eigenen Followerbase. Twitter zeichnete sich sehr lang durch seine 140-Zeichen-Begrenzung aus. Diese wurde 2017 auf 280 Zeichen erhöht, was dennoch oft eine Herausforderung bei der Formulierung der Nachrichten ist. Vor allem im US-amerikanischen Raum ist Twitter bei Unternehmen beliebt und landet damit auf Platz 3 in der unten genannten Statistik.

Welche Social-Media-Plattform ist für dein Unternehmen am wichtigsten?

Welche Social-Media-Plattform ist für dein Unternehmen am wichtigsten?

Die Statistik von Statista zeigt das Ergebnis einer Umfrage zur Bedeutung verschiedener Social-Media-Plattformen für Marketingverantwortliche in Unternehmen im B2B und B2C weltweit im Jahr 2018. Für 67 Prozent der Befragten stellt Facebook die wichtigste Social-Media-Plattform für ihr Unternehmen dar.

2. Bilder und Videos – Bewegtbild als wichtiger Trend

Während Twitter in der Kommunikation primär textlich orientiert ist, bieten sich andere Netzwerke eher für eine Kommunikation über die Bildsprache an.

Besonders gut dafür geeignet sind Instagram, Facebook, YouTube und Snapchat. Obwohl der Fokus bei Instagram vor allem auf der Verbreitung von Fotos liegt, lassen sich auch Videos erstellen. Die enorme Reichweite von über 1 Milliarde Nutzer von YouTube zeigt, dass Videos weiter auf dem Vormarsch sind und inzwischen vermehrt auf Facebook und LinkedIn sichtbar werden.

3. Live-Streaming bietet neue Chancen

Plattformen wie Periscope, Facebook und Instagram setzen auf Live-Berichterstattung für ihre User. Hier haben sich neue Chancen für Unternehmen herausgebildet, um in Kontakt mit ihren Nutzern zu treten. Beispielsweise um live Fragen zu beantworten, Produkte vorzustellen, Events zu übertragen oder auch um ein Webinar zu präsentieren.

4. Instant Messenger für Unternehmen

Instant Messenger wie WhatsApp und Facebook Messenger gewinnen weiter an Bedeutung für Unternehmen. Laut der Universal-McCann-Studie (UM) „Wave 9 – The Meaning of Moment“ ist WhatsApp das beliebteste Social Network. Kein Wunder, schliesslich erlaubt die App das Senden von Fotos, Videos und Sprachnachrichten an Einzelpersonen oder Gruppen.

Seit Ende August 2016 hat sich WhatsApp der kommerziellen Nutzung geöffnet. Hier dürfen Unternehmen nun offiziell mit ihren Usern kommunizieren und ihnen Produkt- und Unternehmens-News zusenden. Rechtlich gesehen bleiben Messenger eine Grauzone für Unternehmen und sollten daher vor der Nutzung genau geprüft werden.

5. Business-basierte Netzwerke

LinkedIn und Xing sind Netzwerke, die vor allem auf dem Community-Gedanken aufsetzen und in denen die User meist Gruppen folgen. Sie bieten vielfältige Angebote und Dienstleistungen vor allem im Personalbereich, aber auch Fachthemen werden gern diskutiert. Diese beiden Netzwerke eignen sich für Unternehmen, um gut aufbereitete Fachthemen zu teilen und neue Leads zu generieren.

Social-Media-Kanäle im Detail

Die oben genannte Aufstellung ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was jeder einzelne Kanal kann. Welcher Kanal nun der passende für dein Unternehmen ist, ist stark von Strategie, Ziel und Zielgruppe abhängig. Darüber hinaus ändern sich die Social-Media-Kanäle immer wieder. Bestes Beispiel war die Änderung der Ausrichtung von Facebook Anfang 2018.
Daher sollte man sich die interessantesten Kanäle für das eigene Unternehmen unbedingt genauer anschauen. Diese Social-Media-Netzwerke nutzen übrigens Schweizer besonders stark:

Wir haben exklusiv für Unternehmen, die ihre Social-Media-Plattform noch suchen, ein eBook mit den eingangs genannten Plattformen zusammengestellt. Darin findest du ausserdem einige Beispiele von Business-to-Business-Unternehmen aus der Schweiz und wie diese ihren Social-Media-Auftritt gestaltet haben.

JETZT SOCIAL-MEDIA-PLATTFORMEN  EBOOK HERUNTERLADEN
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Romy Fuchs statistik user JETZT SOCIAL-MEDIA-PLATTFORMEN EBOOK HERUNTERLADEN
Meine ersten 90 Tage bei BEE Inbound https://www.bee-inbound.ch/bee/90tage-bee-inbound/ Fri, 05 Oct 2018 11:42:58 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/branding-markenpositionierung-2/ ]]>

Meine ersten 90 Tage bei BEE Inbound + Neues Office

Vor rund einem halben Jahr bekamen wir eine besondere Bewerbung zugeschickt. Lanny Heiz bewarb sich auf die Stelle als Social Media Specialist bei uns. Und da auf Social Media Videos ein grosses Thema derzeit sind, hat er seine Bewerbung auch gleich in diesem Format erstellt. Wie das ausgesehen hat? Schaut selbst.

Mit seinen kreativen, ungezwungenen  sowie wissbegierigen Art und seiner ausgesprochenen Fachkompetenz in den Bereichen Social Media und Influencer Marketing hat Lanny in seinen ersten 90 Tagen bei BEE vollends überzeugt. In der Zeit ist viel passiert. Darum hat sich Lanny wieder vor die Kamera gesetzt und erzählt euch, was er denn alles so erlebt hat. Achtung: es gibt auch einen Einblick in unser neues Office.

Den Link zum Case von Häagen Dazs, bei dem wir insbesondere Instagram durch Influencer von Grund auf neu aufgebaut haben und sogar die Konkurrenz überholt haben gibt’s hier:

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Lanny Heiz
Branding und Markenpositionierung: Wie gehe ich vor? https://www.bee-inbound.ch/branding/branding-markenpositionierung/ Tue, 02 Oct 2018 08:09:33 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/content-2-2/ ]]>

Branding und Markenpositionierung: Wie gehe ich vor?

Stell dir vor, du hast ein Unternehmen und keiner kennt dich. Die Wahrscheinlichkeit, dass du deine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen kannst, sinkt auf Null. Was würdest du tun, um dagegen zu wirken?

Die Antwort ist relativ leicht gegeben: Durchführung einer Markenpositionierung und damit einhergehend die Entwicklung einer Marke, sogenanntes Branding. Doch genau hier stossen viele Unternehmen an ihre Grenzen. Daher bieten wir eine Reihe von Lunch and Learn Power Sessions rund um das Thema an.

Für alle Newbies haben wir hier nochmal die Definition der Begrifflichkeiten:

Was ist Branding?
Branding bezeichnet die Entwicklung einer Marke zu einem starken Aushängeschild eines Unternehmens. Das Hauptziel des Brandings ist es, die eigenen Dienstleistungen und Produkte vom Angebot der Wettbewerber abzugrenzen und mit konkreten Botschaften und Emotionen zu assoziieren.
Quelle: Gründerszene

Was ist Markenpositionierung?
Markenpositionierung ist die Planung, Umsetzung, Kontrolle und Weiterentwicklung einer an den Idealvorstellungen der Nachfrager ausgerichteten, vom Wettbewerb differenzierten und von der eigenen Ressourcen- und Kompetenzausstattung darstellbaren, markenidentitätskonformen Position im Wahrnehmungsraum relevanter Zielgruppen.
Quelle: Gablers Wirtschaftslexikon

Wir starten am 16. Oktober 2018 von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr die nächste Session an. Hier zeigen wir, wie du in fünf Schritten eine starke Marke aufbaust.

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Zum Brand Building gehört auch die richtige Brand Language. Hier findest du einen Beitrag darüber, warum eine charakteristische Unternehmenssprache so wichtig ist.

Du möchtest mehr über Strategien und Marketingtrends zur Markenpositionierung und Markenidentität in Schweizer KMU wissen? Dann haben wir hier einen passenden Beitrag für dich.

Wenn du dich gern mit anderen Inbound- und HubSpot-Interessierten zum Thema Branding austauschen möchtest, dann bieten wir am 25. Oktober 2018 von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr die HubSpot User Group Zürich an. Ausserdem wird hier ein Ansprechpartner von Frontify, eine Brand Management Software, vor Ort sein.

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Alle Sessions sind kostenlos. Wenn dich eine oder mehrere Sessions interessieren, dann melde dich gleich an. Die Plätze sind begrenzt. Wir freuen uns auf dich.

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Romy Fuchs Jetzt anmelden Jetzt anmelden
Sind Content-Marketing und SEO inzwischen kalter Kaffee? https://www.bee-inbound.ch/content-marketing/content-2/ Thu, 27 Sep 2018 06:02:54 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/inbound-2018-2/ ]]>

Sind Content-Marketing und SEO inzwischen kalter Kaffee?

Das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf dem Kaffee. Der Löffel Zucker im Espresso. Es sind die Extras, die den wahren Genuss ausmachen. Klar, es gibt auch Leute, die ihren Kaffee am liebsten schwarz trinken. Aber dann muss er richtig gut sein. Genauso verhält es sich auch mit allem, was uns das Internet zu bieten hat. Die immer gleichen, austauschbaren Inhalte? Bähhh! Richtig gute Informationen, Grafiken, Videos – die mit Sahnehäubchen? Her damit! Konsumieren wir viel und gerne – und teilen sie mit unseren Freunden.

Anstatt Content nur für die Suchmaschinen zu produzieren oder weil es eben „sein muss“, solltest du hilfreiche und nützliche Inhalte bereitstellen, die die Fragen deiner potentiellen Kunden beantworten – und die gleichzeitig gut für deine Suchmaschinenoptimierung sind. Denn qualitativ hochwertiger Content löst einen Schneeballeffekt aus: Erfolg bringt noch mehr Erfolg. Warum? Eigentlich ganz einfach:

 

Step 1: Du verfasst einen ausführlichen Blogartikel, der zunächst auf Seite 7 in den Suchergebnissen von Google erscheint

Step 2: Einige User stossen auf deinen Artikel, finden ihn gut und halten sich eine Weile auf der Seite auf

Step 3: Einige der Leser teilen sogar deinen Artikel, was zu mehr Traffic auf den Artikel führt

Step 4: Google bemerkt, dass dein Blogartikel bei den Unsern gut ankommt und schiebt ihn weiter nach oben auf der Ergebnisliste, du kannst gut und gerne um ein paar Seiten aufsteigen

Step 5: Jetzt finden noch mehr User deinen Artikel und du bekommst noch mehr Traffic

Step 6: Wie in Step 2 finden Leser deine Inhalte nützlich, verweilen auf der Seite und manche teilen den Link – allerdings geht es hier schon um wesentlich mehr User als in Step 2

Step 7: Google misst den erhöhten Traffic, die Verweildauer auf der Seite und die Shares und schiebt deinen Artikel um einige Ränge nach oben

Weiter geht es mit Step 2 und so weiter und so weiter …

 

Eine gute Sichtweise: Google ist Freund, nicht Feind

Die Message ist einfach: Google liebt, was die Leser mögen. Gemessen wird dies am Nutzerverhalten. Nicht einfach nur so – Google will seinen Usern gute, treffende Informationen bereitstellen, die ihre Fragen beantworten und ihre Bedürfnisse stillen. Und das ist genau das, was auch deine Leser wollen! Sie wollen nützliche Inhalte für ihre Suchanfrage. Betrachte Google als Freund, der dir hilft, deine – guten – Inhalte an den Mann zu bringen. Dass sinnloses Keyword-Stuffing und gekaufte Backlinks Schnee von gestern sind, ist hinreichend bekannt.

Genauso wie die User ist auch Google heute viel aufgeklärter als noch vor ein paar Jahren. Die Algorithmen sind hoch komplex und werden immer cleverer. Der Kernalgorithmus wurde rasant weiterentwickelt und das Artificial-Intelligence-System RankBrain hat Google’s Fähigkeit zu messen, wie Nutzer mit Inhalten umgehen, enorm verbessert. Selbstredend: Diejenigen Inhalte, die die Nutzer bevorzugen, werden höher gerankt. Und finden wir das nicht alle gut? Sind wir es nicht selbst leid, dass uns nutzlose, schlechte Webinhalte die Zeit rauben und uns nirgendwo hinführen? Heute werden potenzielle Kunden mit Inhalten überflutet. Sie sehen die gleichen Werbebotschaften bei vielen unterschiedlichen Anbietern. Wenn du ein gutes Ranking, mehr Besucher, mehr Leads und mehr neue Kunden willst, musst du klug vorgehen und dem Wettbewerb eine Nase voraus sein.

 

Dann stellt sich eine zentrale Frage: Worin besteht nun das „Sahnehäubchen“? Auch für Schwarztrinker?

Was genau nun die wirklich nützlichen (Mehr-)Inhalte für den Leser sind, hängt von seinem Wissensstand ab und der Phase der Buyers Journey, in der er sich befindet. Ein Beispiel:

Jemand will einen richtig guten Kaffee kaufen und ist auch bereit, ein paar Groschen mehr dafür zu bezahlen. Ein Kaffee-Anfänger wird sich erst einmal kundig machen, was denn hinter Bezeichnungen, wie „Arabica“, „Robusta“  etc. steckt und welche Rolle das Anbauland – Afrika, Brasilien, Mittelamerika etc. – spielt. Weiter geht es mit dem Röstgrad und der Intensität. Dann kommt das Aroma ins Spiel: kräftig, sanft, bitter. Der Kaffee-Kenner schliesslich interessiert sich brennend für die Frage: Welche Crema bekomme ich mit welchem Kaffee hin?

Prinzip verstanden? Hmmm, aber wie schaffst du es – angenommen du bist Kaffee-Anbieter – all diese unterschiedlichen Leserinteressen zu bedienen? Wie begleitest du deine potenziellen Kunden auf ihrer Käuferreise? Zum Beispiel mit einer Pillar Page.

 

Die Pillar Page: Gut für deine Leser, gut für deine SEO

Eine Pillar Page ist eine Art umfassender Leitfaden, der alle Aspekte eines Kernthemas auf einer einzigen Webseite abdeckt. Darauf aufbauend spannt sich ein Netz von miteinander verbundenen Unterthemen – ein Topic Cluster –, der die Pillar Page durch Verlinkungen unterstützt. In diesen Unterthemen werden dann die weiterführenden Fragen der Leser beantwortet. Ein kluger Kunstgriff: Du stellst sowohl eine Übersicht zum Kernthema bereit, als auch alle tiefergreifenden, hilfreichen Inhalte rund um dieses Kernthema. Die Pillar Page könnte alle für die unterschiedlichen Buyer Personas relevanten Teilthemen anreissen und Lust auf mehr machen. Über die Verlinkung kommt dein Leser zu seinen gesuchten Detailinformationen – passend zu seiner Station in der Buyers Journey – und bleibt dennoch ganz bei dir. Kaffee schwarz, Milch, Sahne, Zucker, Sirup. Die Pillar Page sollte nur offen zugänglichen Content beinhalten, also noch keine Userdaten abfragen. Sie sollte zudem möglichst viele Formate bieten, wie Texte, Bilder, Videos, PDFs, Daten etc.

Der Aufbau einer Pillar Page mit einer SEO-Strategie im Kern ist eine der besten Möglichkeiten, dein Ranking und deine Besucherzahlen bei der organischen Suche zu erhöhen. Eine gut gemachte Pillar Pager signalisiert Google, dass es sich um eine wertvolle Informationsquelle handelt. Google interpretiert das so: Viele User bewegen sich lange auf dieser einen Seite. Sie klicken auf die eingebetteten Links. Manche teilen die URL. Die Absprungrate ist gering, stattdessen scrollen die Leser sich durch die gesamte Page, was Google zeigt, dass die Seite für die User von grossem Wert ist. Der Kreis schliesst sich: Davon ist Google begeistert, und deine Leser! Belohnt wird deine Pillar Page mit einem guten Ranking.

 

Inhalte mit verwandten Inhalten verknüpfen

Ähnlich kannst du beim Bloggen vorgehen. Wenn du für jedes Interesse und Themengebiet einen passenden Blogbeitrag verfasst, kannst du vermeiden, dass deine Besucher woanders nach den Informationen suchen, die ihre weiterreichenden Fragen beantworten. Du stellst die Antworten selbst bereit. Dein Sahnehäubchen: Die User bleiben auf deinen Seiten, verweilen länger und haben ein tolles Nutzererlebnis, denn es wird ihnen leicht gemacht, mehr zu erfahren. Und das ist auch gut für dein organisches Ranking.

Ein weiterer guter und effizienter Weg: Erstelle einen umfassenden Guide, ein Whitepaper oder ähnliches. Dann kannst du die darin enthaltenen Teilthemen nochmals auf kürzer gefasste Formate, wie Blogbeiträge oder Fallstudien, herunterbrechen und diese noch etwas detaillierter ausarbeiten. Es werden daraus also mehrere eigenständige Formate, die sich alle untereinander verknüpfen lassen. Für diese Verlinkungen eignen sich auch augenfällige grafische Elemente hervorragend. Wenn deine Informationen hochwertig sind, wirst du dadurch viel wertvollen Traffic  auf deine Website bekommen, auch wenn der User den Guide bereits heruntergeladen hat.

 

Medienvielfalt anbieten für unterschiedliche User-Bedürfnisse

Manche lieben den schnellen Espresso, andere den gemütlichen Latte Macchiato. Die Geschmäcker sind verschieden. So auch beim Konsum von Inhalten. Manche User lesen am liebsten lange Texte. Andere stillen ihr Informationsbedürfnis lieber mit visuellen Inhalten. YouTube rangiert auf Platz 2 der Suchmaschinen, direkt nach Google.

Wie werden exklusive Kaffeebohnen geröstet? Das lässt sich perfekt mit einem kurzen, eingebetteten Video erklären. Infografiken hingegen eignen sich ideal zur kurzweiligen Darstellung von Prozessabläufen (die einzelnen Schritte von der Ernte der Kaffeebohnen bis zum Verkauf im Markt) oder von Daten. Kurze Podcasts nehmen dem User das Lesen ab.

Stelle deinen Content möglichst in Form unterschiedlicher Medien zur Verfügung. Du bietest damit einem grösseren Publikum das ersehnte Sahnehäubchen. Mehr Nutzer bleiben auf deiner Seite, sie erhalten die Antworten auf ihre Fragen und einige werden die Inhalte teilen. Deine Verkaufschancen verbessern sich deutlich, wenn du in allen Inhaltsformaten deine Keywords richtig einsetzt und den Content auf deine SEO-Strategie abstimmst. Und das Nutzerverhalten ist gut für dein Ranking.

 

Social Media: Fast wie ein Kaffeepläuschchen

Viele Marketer, vor allem im B2B, stehen Social Media noch immer kritisch gegenüber und zweifeln dessen Wirksamkeit für den eigenen Geschäftserfolg an. Falsch! Aber gut für diejenigen, die das Potenzial von Social Media bereits erkannt haben. Social Media fungiert in erster Linie als Verstärker für Inhalte – und das ist gut fürs Ranking. Je mehr User deine Inhalte sehen, deine Seite besuchen und Links anklicken, desto stärker wird Google signalisiert, dass es sich um einen hochwertigen Inhalt handelt. Und dies wird positiv bewertet. Gute Marketing-Automatisierungsplattform beinhalten effiziente Marketing-Tools, mit denen sich Inhalte automatisiert auf Social Media veröffentlichen lassen. Eine solche Plattform ist beispielsweise HubSpot.

 

Content Strategie und Content Recycling

Wer Inhalte ohne Strategie erstellt, darf sich nicht wundern, wenn das anvisierte Ergebnis nicht erreicht wird. Viele Marketer fühlen sich anfangs überfordert, wenn es darum geht, eine zeitgemässe Content-Marketing-Strategie in Verbindung mit SEO zu konzipieren und umzusetzen. Dies liegt vor allem daran, dass viel guter Content her muss. „Wir haben noch keinen Content“ ist eine Aussage, die wir oft hören. Doch das stimmt meist nicht, denn nahezu jedes Unternehmen verfügt über einen Fundus an Material. Selbst aus Print-Broschüren lässt sich oft noch guter Inhalt generieren, mit dem man starten kann – Content Recycling.  Man muss nur das vorhandene Material durchforsten und ergänzende Elemente zusammenstellen, die für die Besucher einen Mehrwert darstellen. Veraltete oder eindimensionale Formate lassen sich fast immer in neue, spannende umwandeln.

Bei der Planung neuer Inhalte musst du strategisch vorgehen. Dazu gehört die Erstellung eines Content Plans und die Überlegung, wie du hochwertigen Content möglichst effizient produzieren kannst. Zum Beispiel mit eGuides, deren Inhalte sich auch häppchenweise eigenständig einsetzen lassen.

Eine gute Content Strategie beinhaltet verschiedene Medien, um den unterschiedlichen Konsumgewohnheiten der User gerecht zu werden – von Blogposts und Whitepapers bis hin zu Infografiken, Videos und Podcasts, und natürlich ist auch deine Website Content. Ein Muss sind auch laufende Ergebnisanalysen und entsprechende Anpassungen.

Dass der Content auf die Bedürfnisse, Fragen und Probleme deiner Buyer Personas und deren Buyers Journey abgestimmt sein muss, versteht sich von selbst. Alles andere ist kalter Kaffee.

Mit einer guten Content Strategie kannst du dir noch immer einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil sichern. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Zeit kostet – aber das trifft auch auf deine Mitbewerber zu. Fakt ist: Die Messlatte ist hoch und wird immer höher. Die Herausforderung ist es, diese Aufgabe so effizient und effektiv wie möglich zu erledigen.

Das Kaffee-Beispiel ist noch recht einfach, etwas schwieriger wird es im B2B. Doch hier gilt umso mehr: Du hast noch gute Chancen, besser zu sein, als deine Wettbewerber.

Wann gehen wir ´nen Kaffee trinken, damit wir aufzeigen können, wie es für dein Unternehmen funktioniert?

Service zu Content Marketing
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Carina Rieger Service zu Content Marketing