BEE INBOUND https://www.bee-inbound.ch Inbound und Online Marketing Agentur Fri, 18 May 2018 13:29:52 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Delight und Empfehlungen – eine Lovestory https://www.bee-inbound.ch/inbound-sales/delight/ Mon, 14 May 2018 14:07:20 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/compounding-blogposts-2/ ]]>

Delight und Empfehlungen – eine Lovestory

Eine Lovestory beginnt nicht immer mit einem Funken oder mit einem ersten Blick. Die Liebe auf den ersten Blick möglicherweise schon, aber bekanntlich kann diese von kurzer Dauer sein. Stattdessen soll sie aufgebaut und gepflegt werden, kein Druck und kein Stress bei der ganzen Sache, aber doch mit einem Ziel und Willen. Ohne diese Komponente kommt man nicht weit. Jeder von uns ist oder war mit einer Lovestory konfrontiert und jeder weiss, was es dazu braucht. Wenn man zurückschaut, gibt es doch etliche Dinge und Elemente, die man eingebracht hat, damit die Story überhaupt ihren Namen würdig ist und diesen auch tragen kann.

DELIGHT

Delight = übersetzt heisst es, eine Freude bereiten oder jemandem (in unserem Fall unseren Kunden) eine Freude bereiten, resp. dafür sorgen, dass sie sich über irgendetwas erfreuen. Ein Überraschungsgeschenk? Ja, aber nicht nur beim Verkaufsabschluss, sondern idealerweise mehrmals Wochen oder Monate danach. Unaufgefordert und unaufdringlich, das bringt Freude und löst ein überaus delightful Gefühl aus! Es muss aber nicht immer ein Präsent sein, sondern hundertmal wichtiger ist die Absicht, das Vertrauen über Monate und Jahre hinweg zu gewinnen und etwas zu leisten, das sie vielleicht nicht erwarten aber doch ihren Bedürfnissen entspricht. Delight ist ein langfristiger Prozess und, noch wichtiger, ein wiederkehrender und in kurzen Abständen zu absolvierender Verlauf. In einem Key Account Management ist der Delight-Prozess essentiell. Bei dieser doch sehr umsatzstarken Kundengruppe gehts in erster Linie nicht um Umsatz, sondern viel eher um Vertrauen, Bindung, Beziehung, Pflege, Kommunikation und Hilfe bei gewissen Problemstellungen. Umsatz und Cross-Selling sind sekundär! Diese Umsatzgrösse wurde bereits über die Jahre hinweg erarbeitet, jetzt geht es viel mehr drum, dass dieser wichtige A-Kunde uns erhalten bleibt! Der wichtigste Faktor ist hier das Vertrauen und dieses schafft man, wie auch in einer Lovestory, nur über eine längere Zeit und mit relevanten faktischen Massnahmen!

Was ist wichtig beim Delight-Prozess? Einige Aspekte müssen berücksichtigt, ja gar gelebt werden, wenn man Delight richtig und erfolgsorientiert einsetzen will:

Rechtzeitig

In der heutigen Zeit ist Geschwindigkeit ein enorm wichtiger Punkt. Zur richtigen und angebrachten Zeit Antworten oder Angebote präsentieren, insbesondere dann, wenn man diese auf jenen Zeitpunkt verspricht!

Höre zu

Höre genau, was deine Kunden sagen und wo ihre Bedürfnisse stecken. Der Kunde wird sich daran erinnern, und zwar genau, was gesagt wurde. Für uns ist es wichtig, dass wir das Gesagte zu Gemüte führen und aufschreiben/notieren!

Bedürfnisse des Kunden

Das, was der Kunde will und was wir verkaufen wollen! Feedback zu Angeboten ist aussagekräftig und sollte zu 100% eingehalten werden.

Single point of Contact

Sorge dafür, dass der Kunde einen einzigen Kontakt bekommt, bei dem er seine Probleme, Sorgen und Anregungen platzieren kann. Die Vernetzung von anderen Parteien bei beiden Unternehmungen wird die Konsequenz daraus sein, sofern der Bedarf und die Erfordernis besteht.

Raum und Zeit geben

Den nötigen Freiraum, sei es zeitlich wie auch von der Distanz her, dem Kunden gönnen. Das braucht er in seiner Entscheidungsfindung.

EMPFEHLUNGEN

Und die Empfehlungen? Woher und warum kommen die? Aus Goodwill? Nein, natürlich nicht. Viel mehr aus innerer Überzeugung und weil man sich mit der Leistung und Know-How der Unternehmung und deren Produkte absolut identifizieren kann. Sie entstehen aus den Erfahrungen, die man mit solchen Firmen gemacht hat. Man wurde an der Hand geführt, es wurde Vertrauen aufgebaut, man war stets ansprechbar und sehr stark lösungsorientiert. Die Kommunikation war zielgerichtet, kanalisiert und nicht überladen, also kurz und knackig. Bei gemachten Empfehlungen verkörpert selbstverständlich die persönliche Beziehung auch ein sehr wichtiger Aspekt, wenn man sich mit der Rolle des Empfehlungsgebers vertraut macht aber auch da muss die Leistung stimmen, schliesslich will man ja sein Gesicht vis-a-vis von Geschäftskollegen, Freunden usw. nicht verlieren. Empfehlungen an andere Geschäftspartner sind sehr erfolgsorientiert. Warum? Der Empfehlungsgeber ist überzeugt und weiss genau was er an Empfehlungen gibt, schliesslich hat er die Leistung schon bezogen und kann aus eigener Erfahrungen berichten und demnach eine Garantie abgeben. Der Empfehlungssucher hingegen weiss, was er will, sucht einen geeigneten Partner dazu und kann evtl. die für die Evaluierung erforderliche Zeit nicht aufbringen, im worst case hat er möglicherweise auch nicht die Energie dazu.

Deshalb gehen Delight und Empfehlungen in einer Lovestory Hand in Hand. Sie sind füreinander geschaffen und ergänzen sich in idealer Art und Weise. Kein Delight ohne Empfehlung und keine Empfehlung ohne ein voriges Delight. Die Story wird lange anhalten, wenn alle Punkte so respektiert und gelebt werden.

Damit wir diese Lovestory ins Leben rufen können, stellt uns HubSpot ab sofort eine Help-Desk-Software (Service Hub) als Unterstützung zur Verfügung. Gerne helfen wir dir bei deren Implementation und beraten dich zu diesem Thema.

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Enrico Di Vincenzo BERATUNG ANFORDERN
Einer für alle und alle für einen: Teambuilding und Weiterbildung von BEE Inbound in Dublin https://www.bee-inbound.ch/bee/teambuilding-und-weiterbildung-in-dublin/ Fri, 11 May 2018 17:44:22 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/performance-2/ ]]>

Einer für alle und alle für einen: Teambuilding und Weiterbildung von BEE Inbound in Dublin

Um unseren Teamgeist auch ausserhalb des Arbeitsalltags zu leben und weiter zu stärken, waren wir über ein verlängertes Wochenende in Dublin unterwegs. Der Tripp war ein cooler Mix aus Teambuilding und Weiterbildung, denn in Dublin befindet sich das Europäische Headquarter von HubSpot, unserem Partner für Inbound Marketing.

Nicht zuletzt dienen diese Events auch unseren Kunden. Denn eine effiziente Zusammenarbeit innerhalb des BEE Teams ist das A und O für eine erfolgreiche Kundenbetreuung. Und diese Zusammenarbeit basiert auf einem offenen und herzlichen Miteinander. Sprit eben.

 

 

Mit dabei waren unsere zwei neuen BEEnchen Lanny und Romy — eine super Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und den Teamspirit weiter zu fördern. Nebst super Stimmung, Party, Shoppen und Natur geniessen, lag der Fokus darauf, Einblicke hinter die Kulissen von HubSpot und Nachhilfe in Sachen Customer Success und Corporate Value zu gewinnen. Vielen Dank an dieser Stelle an Tatjana Stolzenberg, die uns einen wirklich interessanten Tag und einen herzlichen Empfang bereitet hat. Aber was haben wir denn genau von diesem spannenden Tag mitgenommen?

Manuela Fiscelli

Eine Kultur wird nicht durch Benefits geschaffen, die aufgrund einer hohen Mitbewerberdichte und -stärke angeboten werden. Auch definierte Regeln sind nicht die Basis einer Kultur, sondern alleine die Menschen, die sie tagtäglich leben und die Möglichkeit haben, ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche zu verwirklichen.

Lerne von anderen – solange man nur davon spricht, was man kann und nicht anderen zuhört, wie sie es machen, wird man eines Tages stehen bleiben. Bei HubSpot haben wir zugehört und einige gute Ansätze mitgenommen, beispielsweise wie wir Upselling mehr fördern können, ein neuer KPI, wie und wo wir uns verbessern können (sticky index), um eine gesunde Kundenstruktur zu haben und Insides über kommende Features: speziell freuen wir uns auf den brandneuen Service Hub.

Lanny Heiz

Meine Takeaways: Die definierten Werte nach aussen kommunizieren und so zur Basis der Zusammenarbeit machen, als integraler Bestandteil von Service Level Agreements. Somit lässt sich die Qualität in der Zusammenarbeit mit Kunden verbessern. Daraus folgt: Es gibt weniger Probleme mit der Beziehungsgestaltung und somit mehr Zeit für Produktivität.

Ben Klein

Die Learning Session mit Hubspot zur Team Culture hat mich sehr inspiriert. Vor allem, wie jeder Einzelne zu einer grossartigen Kultur beiträgt. Als Arbeitgeber muss man ein Umfeld schaffen, in dem sich jeder frei entfalten kann. Und jeder Einzelne sollte sehr verantwortungsvoll und respektvoll damit umgehen.

Für mich als Agentur Leader ist es schön, zu sehen, wie sich unsere BEE Culture stetig entwickelt und jeder seinen Teil dazu beiträgt. Ich bin stolz, mich mit einem solch wunderbaren Team stetig weiterentwickeln zu dürfen.

Romy Fuchs

Allein schon die Idee, ein Teamevent in dieser Art aufzuziehen, hat mich schwer beeindruckt. Bei BEE Inbound steht ganz klar das Team im Vordergrund – nur mit diesem lassen sich Erfolge erzielen. Der Culture Code von HubSpot zeigt einen grandiosen Weg auf, wie man diesen Spirit auch nach aussen tragen kann, um damit wiederum zufriedene Kunden zu genieren. Für mich als Neuling im Team war dies ein gelungener Einstieg in meinen neuen Arbeitsplatz — soviel Spass hatte ich schon lange nicht mehr, und Adventurerooms habe ich für mich als Teamplayer entdeckt.

Giuliano Campaniello

Die Session mit Kate Moran („Culture Kate“) fand ich sehr erstaunlich und hat mich auf eine Art und Weise sehr beeindruckt. Auch noch Stunden nach der Learning Session mit HubSpot hat mich dies beschäftigt. Besonders spannend fand ich die „Team Culture“ und den Spirit von HubSpot während und auch nach dem Arbeiten selbst miterleben zu können. Ich denke für uns als Agentur sowie für mich selbst war dieser Ausflug zu HubSpot sehr wertvoll. Schon alleine, um mal zu sehen, wie andere Firmen mit diesem Thema umgehen.

Adrian Siuda

Von der Culture bei HubSpot kann man viel lernen. Wenige Arbeitgeber bieten ein so lebendiges, innovatives und menschliches Arbeitsumfeld. Auch das Auseinandersetzen mit den eigenen Werten und Zielen, vor allem im Zusammenhang mit dem eigenen Unternehmen, hat mir gezeigt, dass es bei uns um mehr geht, als nur Stunden abbuchen. Die Adventurerooms haben nicht nur Spass gemacht, sondern mir vor Augen geführt, dass durch Teamarbeit und unkonventionelles Denken vieles erreicht werden kann. Auch Irland hat es mir angetan. Die atemberaubende Landschaft (Cliffs of Moyer), die pulsierende City (Livemusik in vielen Pubs), das gute Essen (Spice Bag) und Trinken (Guinness) haben bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen.

Christina Fürst

Die Atmosphäre der HubSpot Offices in Dublin hat mich während dieses Kurztrips wohl am meisten inspiriert…und waren nebst dem enormen Lerneffekt auch die perfekte Laborbedingung, um unsere eigene TeamKultur BEE erstmals im Team zu erspüren.
Besonders am Herzen liegt mir hier hervorzuheben, dass dies für mich nicht mit Worten auf Schiefertafeln im HubSpot Office zu tun hat.
Es hat aus meiner Perspektive mit den feinen Details einer gelebten gemeinsamen Wertebasis zu tun: ich erlebte Offenheit, Professionalität und Spass an – sowie Motivation für – die Arbeit. Und irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, dass jeder Einzelne, mit dem ich mich bei HubSpot unterhalten habe, eine klare Idee hatte, welchen Beitrag er für das grosse Ganze leistet.
Ich freue mich, diesen HubSpot Vibe auf unsere ganz eigene Art und Weise bei BEE zu leben und jeden Tag dazu beizutragen, dass wir nicht nur wissen, was wir tun, sondern auch warum wir es tun.

Dominik Brunner

Der Besuch bei HubSpot war sehr inspirierend. Unglaublich, wie der Culture Code von jedem Mitarbeiter gelebt und ständig weiterentwickelt wird. Für mich war es ausserdem eine wahnsinnige Bereicherung, diesen Vibe hautnah mitzuerleben und zu spüren, wie solch unterschiedliche Charaktere verschmelzen und dadurch ein Kollektiv entsteht, welches zusammen durch Dick und Dünn geht. Das gesamte BEE Team konnte sich bei diesem Ausflug besser kennen lernen und die gemeinsamen Werte weiterentwickeln, was uns in Zukunft sicherlich einen gewaltigen Schritt nach vorne bringen wird.

 

Martin Brückmann

Unternehmenskultur bedeutet nicht: Gratis Essen, Getränke, Bean Bags und Home Office, sondern eine Kultur wird gelebt von den Menschen und deren Werten. Diese Erkenntnis wurde uns bei dem Besuch bei HubSpot in Dublin bestätigt. Unser Ziel des Ausflugs nach Dublin war es, Inspirationen von den Grossen zu sammeln, die eine Unternehmenskultur aufgebaut haben, die neben Jobbewerbern auch potenzielle Kunden aber auch allgemein Fans anzieht – einfach Inbound!
Ich denke, dass sich alle von dem Vibe haben anstecken lassen und diesen wie eine Seuche im BEE-Hive ausbreiten werden😉 Das Client Success Thema im Zusammenhang mit der Company Culture haben wir ebenfalls aufgegriffen. Warum sollte man seine Werte und Kultur nicht mit seinen (potenziellen) Kunden teilen und aufzeigen, wie sich diese auf die gemeinsame Zusammenarbeit auswirken? Bei Inbound ist es ja so, dass Gleiches Gleiches anzieht, dementsprechend ist es auch auf die Werte übertragbar. Wir wollen uns als Partner sehen und nicht als Dienstleister!

Mit diesem neuen Wissen und unserer gestärkten Team Culture starten wir nun voll durch und geben alles für unsere Kunden und deren Erfolg.

 

Klicke auf folgenden Button, um dir Impressionen von unserer Reise anzuschauen:

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WordPress Optimierung leicht gemacht: Eine kompakte Anleitung zur Performance Steigerung https://www.bee-inbound.ch/technologien/performance/ Wed, 25 Apr 2018 09:28:58 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/compounding-blogposts-2/ ]]>

WordPress-Performance-Optimierung leicht gemacht: Eine kompakte Anleitung – aus der WordPress-Praxis

Du arbeitest mit WordPress und willst bei der Erstellung von Webseiten oder Blogs von Beginn an sicherstellen, dass eine gute Performance erreicht wird? Oder du willst bereits bestehende WordPress-Seiten optimieren? Oder du brennst für die Inbound-Marketing-Strategie und willst eine Inbound-Ready-Website gestalten? Für jeden dieser Fälle gilt: Wenn du deinen Usern eine gute Performance und kurze Ladezeiten bietest, hast du hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit und des Nutzererlebnisses schon viel erreicht. Denn schneller als durch elend lange Ladezeiten kann man einen Besucher kaum verlieren.

Dieser kompakte How-to-Guide kann dir dabei helfen, die Performance deiner WordPress-Seiten deutlich zu verbessern – schnell und unkompliziert. Er enthält die grundlegenden Massnahmen, mit denen du die Performance deutlich pushen kannst. Das hat meine persönliche Praxiserfahrung bei vielen Endkundenprojekten gezeigt.

WORDPRESS-PERFORMANCE-OPTIMIERUNG: DREI EINFACHE GRUNDREGELN ZUR VERMEIDUNG VON EINSTEIGERFEHLERN

Wer die drei einfachen grundlegenden Regeln für die Performance-Optimierung von WordPress befolgt, kann einen Grossteil der typischen Anfängerfehler von vornherein umgehen. Bei diesen Regeln handelt es sich nicht um grosse und aufwendige Massnahmen. Dennoch kannst du damit verhindern, dass deine Webseiten zur „lahmen Schnecke“ mutieren.

Grundregel 1: Einfach bleiben

Bleibe einfach. So einfach lautet eines der wichtigsten Leitprinzipien für Performance optimierte WordPress-Seiten

Grundregel 2: Weniger ist manchmal viel mehr

Fakt ist: Jedes einzelne Plugin von WordPress kostet Speicher! Viele Plugins können also schnell bewirken, dass die Webseiten langsam werden. Hierfür genügt schon die Aktivierung von 10 bis 20 WordPress-Plugins. Der einfache Rat lautet also: Prüfe, ob die Erweiterung, die du nutzen willst, effizient und sauber programmiert ist. Und hinterfrage jedes Plugin sorgfältig, ehe du dich für dessen Einsatz entscheidest.

Grundregel 3: Mehr Statik, weniger Dynamik

Das dritte Leitprinzip ist absolut essentiell, wenn es um die Performance von WordPress-Seiten geht: Je weniger Dynamik du einbindest, desto performanter ist deine Website bzw. dein Blog.

DIE TOP 4 ONLINE-TOOLS ZUM MESSEN DEINER WORDPRESS-PERFORMANCE

Du willst die Performance einer bereits bestehenden WordPress-Seite verbessern? Dann solltest du dir zunächst ein klares Bild der aktuellen Situation verschaffen, damit du ganz gezielt diejenigen Optimierungen vornehmen kannst, die dem eigenen System dienen und nicht auf allgemeinen Empfehlungen beruhen. Prüfe also deine WordPress-Website sehr sorgfältig auf eventuelle Schwachstellen und führe einen umfassenden Performance-Test durch. Dafür gibt es zahlreiche Tools, die jedoch nicht alle wirklich hilfreich sind – und manche dieser Tests sind sogar eher irreführend. Deshalb liste ich hier meine persönlichen Favoriten unter den Test-Tools auf:

Du kennst jetzt die Performance deiner WordPress-Seiten und ihre Schwachstellen? Dann kannst du mit Anwendung der folgenden Step-by-Step-Empfehlungen gewiss eine deutliche Verbesserung erzielen.

SCHRITT 1: WAS ÜBERFLÜSSIG IST, FLIEGT RAUS!

Räume die Style.css gründlich auf!

Die style.css enthält meist viele Parameter, die schlichtweg unnötig sind. Mit dem Tool CSS-Usage (ein Add on für Firebug) kannst du ganz leicht eine Bereinigung durchführen. Man braucht jedoch den Firefox-Browser, um Firebug effektiv einsetzen zu können. Suche dort nach CSS-Usage. Das Tool fügt sich direkt in den Firebug ein und erkennt dann alle CSS-Werte der jeweils aktuellen Seite. Um die entsprechende Anzeige zu sehen, muss man nur auf „Scan“ klicken und danach diverse Seiten und Unterseiten seiner Website aufrufen. Es kommt auch häufig vor, dass Einträge doppelt eingetragen sind. Am besten ist es, diese zu vermeiden bzw. zu entfernen.

Entlarve alle sinnfreien JavaScript-Dateien!

Javascript kann ein richtig grosses Ärgernis sein. Oftmals sind diese Scripts im Head eingebunden – und genauso häufig sind sie schlichtweg völlig nutzlos. Frage dich also ganz bewusst, ob du die Scripts auf deiner Seite tatsächlich brauchst.

Plugout für überflüssige Plugins!

Genauso wie JavaScript wirken sich auch Plugins negativ auf die Performance aus. Deshalb solltest du alle Plugins, die du für deine Webseiten nicht brauchst, löschen bzw. deaktivieren. Probiere es aus: 10 Plugins weniger – und die Performance macht einen Sprung nach vorn.

Ungenutzte Spielereien entsorgen: Icons und Emojis

Bestimmt ist dir schon aufgefallen, dass viele Themes ein vorgefertigtes Angebot an Icons bzw. Emojis beinhalten, die als Fonts/Scripts im Head eingebunden sind. Dazu zählen beispielsweise Icomoon, Font-Awesome, Evento etc. Wenn du für deine Seiten keine Icons und Emojis brauchst, lösche sie!  

SCHRITT 2: DER LANGSAMKEIT EIN SCHNIPPCHEN SCHLAGEN – MIT IDEALEN SNIPPETS!

Bremsende Links im Head-Bereich löschen

Hatte der WordPress-Header zu Anfangszeiten nur ein paar wenige Links im Header, sind es heute richtig viele. Diese Links sind unterschiedlich auf jeder Seite, denn sie zeigen beispielsweise vorherige und folgende Blogartikel an, welche WordPress-Version eingesetzt wurde, ggf. den RSS-Feed und einiges mehr. Die meisten dieser Informationen sind schlichtweg uninteressant und manche von ihnen sind sogar eher vertraulich. Doch uns geht es ja um die Performance, und hierzu lässt sich sagen: Diese unnötigen Angaben im Quelltext beeinflussen die Performance negativ! Die einfache Lösung: löschen, am besten alle!

WordPress Performance / Haeder Delete

WordPress Performance / Header Delete

Comments not welcome? Kommentar-Funktion abschalten

Wer die Kommentar-Funktion zulässt, setzt in der Regel ein Antispam-Plugin ein, um böswillige, unsachliche und dämliche Kommentare zu entlarven. Ein solches Plugin jedoch kostet richtig viel Leistung. Überlege dir also gut, ob du die Kommentar-Funktion wirklich anbieten willst. Wenn du die Funktion von vornherein deaktivierst, brauchst du auch kein energiefressendes Antispam-Plugin. Und du erhältst keine Spam-Anfragen. Zudem wird nichts in die Datenbank für Kommentare geschrieben. Das alles bewirkt, dass du viel Leistung „sparst“ und zugleich den Server bzw. die MySQL-Datenbank entlastet.

RSS-Feeds abschalten

Du brauchst keinen Feed auf deinen Webseiten bzw. in deinem Blog? Dann deaktiviere den RSS-Feed. Damit bewirkst du, dass der Feed in WordPress nicht erstellt wird und nicht abgerufen werden kann. Damit lässt sich eine, wenn auch kleine, Verbesserung der Performance erreichen.

SCHRITT 3: DIE „GUTEN“: PLUGINS FÜR EINE GERINGERE LADEZEIT NUTZEN

„Gute“ Plugins für mehr WordPress-Performance einsetzen

Wie oben beschrieben, schlagen sich zusätzliche WordPress Erweiterungen negativ auf die Performance nieder. Doch es gibt auch Plugins, die das Gegenteil bewirken. Solche Plugins dienen beispielsweise der Bildoptimierung und dem Caching. Beide Massnahmen können mit dem richtigen Plugin effektiv umgesetzt werden.

Durch Caching viel Leistung sparen

Ohne die Caching Funktion werden alle Seiten, die von User aufgerufen werden, immer komplett neu generiert – eine starke Belastung für den Server. Vor allem, wenn mehrere Besucher zeitgleich auf eine Seite zugreifen, kommt es zu deutlichen Verzögerungen beim Laden.

Wenn du hingegen ein Caching-Plugin einsetzt, werden die Seiten nur beim ersten Aufrufen generiert und dann statisch gespeichert. Wenn ein User diese Seite dann aufruft, wird sie nicht mehr aus ihren einzelnen Bestandteilen und den Datenbank-Informationen zusammengesetzt – sie steht bereits fix und fertig zur Verfügung. Eine enorme Ersparnis an Leistung.

Es gibt auch Plugins, die mehr Einstellungen zulassen. Wenn du also umfassendere Einstellung bezüglich Caching vornehmen willst bzw. auch ein CDN einsetzen möchtest, könnte dir eines der hier aufgelisteten Plugins gefallen:

  • W3 Total Cache (Caching, CDN)
  • Autoptimize (Minify)
  • WP Fastest Cache (Caching, Minify, CDN)
  • WP Smush (Bildoptimierungen)

Diese Erweiterungen solltest du dir genauer anschauen und testen. Caching und Bildoptimierung sind grundlegende Schritte, um die Performance der WordPress-Seiten zu optimieren.

Ein Plugin, das mich persönlich absolut überzeugt hat, ist das W3 Total Cache. Deshalb gebe ich dir hier gleich die Installationsbeschreibung mit auf den Weg:

INSTALLATIONSANLEITUNG WORDPRESS-PLUGIN W3 TOTAL CACHE

Installiere das Plugin W3 Total Cache und aktiviere es. Wenn du auf „Installieren“ klickst, siehst du links im WordPress-Backend den neuen Punkt „Performance“.


W3 Total Cache: Die Grundeinstellungen vornehmen

Die Grundeinstellungen von W3 Total Cache finden sich unter General Settings.

  1. Page Cache aktivieren und Caching-Methode Disk: Enhanced auswählen
  2. Minify aktivieren und Minify-Mode auf Manual setzen. Minify-Cache-Methode sollte auf Disk stehen
  3. Database Cache aktivieren und als Caching-Methode Disk wählen
  4. Object Cache aktivieren und Caching-Methode Disk wählen
  5. Der Browser Cache sollte bereits aktiviert sein. Falls nicht, einfach aktivieren
  6. Einstellungen speichern durch Klick auf Save all Settings

Nach diesen 6 Schritten sind die Grundeinstellungen von W3 Total Cache schon abgeschlossen. Weiter geht es mit den erweiterten Einstellungen.


W3 Total Cache: Einstellungen für den Page Cache

  1. Cache front page aktivieren
  2. Cache feeds: site, categories, tags, comments aktivieren
  3. Cache SSL (https) requests aktivieren
  4. Cache requests only for www.deineblogadresse.de site address aktivieren
  5. Don’t cache pages for logged in users aktivieren
Cache Preload
  1. Automatically prime the page cache aktivieren
  2. URL deiner Sitemap in das Feld Sitemap URL eintragen
  3. Preload the post cache upon publish events aktivieren


W3 Total Cache: Einstellungen für Minify

  1. Rewrite URL structure aktivieren
  2. Disable minify for logged in users aktivieren
HTML & XML
  1. Enable aktivieren
  2. Inline CSS minification aktivieren
  3. Inline JS minification aktivieren
  4. Line break removal aktivieren

JS

  1. Preserved comment removal (not applied when combine only is active) aktivieren
  2. Line break removal (not safe, not applied when combine only is active) aktivieren


W3 Total Cache: Einstellungen für den Browser Cache

  1. Set Last-Modified header aktivieren
  2. Set expires header aktivieren
  3. Set cache control header aktivieren
  4. Set W3 Total Cache header aktivieren
  5. Enable HTTP (gzip) compression aktivieren
CSS & JS
  1. Set Last-Modified header aktivieren
  2. Set expires header aktivieren
  3. Set cache control header aktivieren
  4. Set W3 Total Cache header aktivieren
  5. Enable HTTP (gzip) compression aktivieren
HTML & XML
  1. Set Last-Modified header aktivieren
  2. Set expires header aktivieren
  3. Set cache control header aktivieren
  4. Set W3 Total Cache header aktivieren
  5. Enable HTTP (gzip) compression aktivieren
Media & Other Files
  1. Set Last-Modified header aktivieren
  2. Set expires header aktivieren
  3. Set cache control header aktivieren
  4. Set W3 Total Cache header aktivieren
  5. Enable HTTP (gzip) compression aktivieren

Ich hoffe, du hast Lust bekommen, gleich loszulegen. Du wirst mit einem sofortigen Erfolgserlebnis belohnt werden!

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Man erntet, was man sät! Compounding Blogposts sorgen dafür, dass dein Content Marketing dauerhaft Früchte trägt https://www.bee-inbound.ch/content-marketing/compounding-blogposts/ Tue, 17 Apr 2018 07:12:58 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/keywords-2/ ]]>

Man erntet, was man sät! Compounding Blogposts sorgen dafür, dass dein Content Marketing dauerhaft Früchte trägt

Wie lässt sich bei der Content-Kreation durch möglichst wenig Aufwand anhaltend viel Traffic generieren? Oder aus der Sicht des Lesers betrachtet: Welcher Content bringt möglichst schnell den grössten Mehrwert? Berechtigte Fragen, den Zeit ist Geld und bei einer konstanten Informationsüberflutung verliert man schnell den Blick aufs Wesentliche. Analysiert man den Traffic, der über die Blogartikel auf die Website kommt, fällt schnell auf, dass relativ wenige Beiträge für viele Besuche verantwortlich sind. Diese lassen sich meist als sogenannte Compounding Blogposts (oder auch Evergreen Content) klassifizieren und weisen kontinuierlich steigenden und langfristig Traffic auf. Demgegenüber kann bei sogenannten Decaying Blogposts nur kurzfristig nach der Veröffentlichung mit einem Traffic-Anstieg gerechnet werden. Auf das temporäre Hoch folgen nicht selten sinkende Aufrufszahlen und ein Platz im digitalen Nirvana. Meist ist nur einer von zehn Artikeln ein Compounding Blogpost, im Ganzen erzielen sie jedoch rund 38 Prozent des Traffics. Ein Compounding Blogpost generiert längerfristig so viel Traffic wie sechs Decaying Blogposts. Folgende Grafik von HubSpot zeigt den Aufrufszahlenverlauf von Compounding Posts vs. Decaying Posts:

 

Compounding Blogposts vs. Decaying Blogposts

MERKMALE

Erfolgreiche Compounding Blogposts weisen oft folgende Merkmale auf. Diese Aufzählung soll dir beim Schreiben von Compounding Posts als Orientierung dienen.

Thema:

Spreche in deinen Blogartikeln Themen an, die nie an Aktualität und Relevanz verlieren. Versuche dabei, Probleme und Herausforderungen anzusprechen, mit denen du und deine Kunden immer wieder im Alltag konfrontiert werdet. Betreibe wenn möglich Marktforschung und nutze Tools wie AnswerThePublic.com oder Ubersuggest, um aus dem Suchverhalten der Zielgruppe auf deren Informationsbedarf zu schliessen. Schaue dir auch das Informationsangebot der Konkurrenz und anderer Websites an. Welche Aspekte werden immer wieder im Zusammenhang mit einem Thema besprochen und wie erfolgreich sind diese Beiträge? In welcher Form liegen diese vor? Gibt es Möglichkeiten, etwas besser als ein Konkurrent zu machen oder in eine Content-Lücke zu springen?

Format:

Idealerweise ist der Inhalt darauf ausgerichtet, den Lesern mit taktischen Informationen wie beispielsweise Anleitungen Hilfestellung zu bieten. Grosse wissenschaftliche Ausführungen und thematisch abschweifende Erzählungen findet man in dieser Art von Blogartikel selten. Diese taktischen Ausführungen sollten nicht Nischenthemen beschreiben und demnach eine grosse Gruppe von Menschen ansprechen. Eine fundierte Recherche ist unabdingbar.

Folgende Formate eignen sich sehr gut für Compounding Blogposts:

  • Tutorials, Anleitungen
  • Listen
  • Testimonials
  • Brand Books
  • Historische Ausführungen
  • Videos, Podcasts, Visuelle Darstellungen
  • Glossar von Begriffen und Sätzen

Struktur:

Eine gute Struktur hilft dem Leser, sich im Blogpost zurechtzufinden und nützliches Wissen daraus zu extrahieren.

Titel:

Der Titel beinhaltet Wörter wie „Wie“, „Warum“, „Was“, „die besten“ und „Tipps“. Diese Wörter reflektieren das übliche Suchverhalten von Internetnutzern und signalisieren Gewissheit wie auch Nützlichkeit. Zusätzlich empfiehlt es sich, im Titel den Leser direkt mit du oder Sie anzusprechen. Der Titels besteht meist aus 6 bis 13 Wörtern.

Inhalt:

Der Inhalt des Blogartikels beantwortet einfach, schnell und kompetent die Fragen, mit denen der Leser an den Text herangetreten ist.

Beantworte im Text auch Folgefragen und verweise auf weitere Ressourcen. Reichere ihn mit weiteren Erklärungen, zusätzlichen Überlegungen und Anekdoten an. Schaue, dass der Inhalt immer zeitgemäss ist und aktualisiere ihn wenn nötig.

Elemente:

Idealerweise sind in Compounding Blogposts folgende Elemente zu finden:

  • Bilder: Bilder bieten dem Leser nicht nur visuelle Stimuli und Abwechslung, sondern können dazu beitragen, dass der Post besser verstanden wird und besser in Erinnerung bleibt. Vor allem Diagramme können hier grosse Dinge leisten. Nicht zuletzt können durch Bilder auch Markenwerte und Humor transportiert werden.
  • Strukturelemente: Elemente wie fette Überschriften, Bulletpoints und Bilder machen den Text greifbarer. In einer Überschrift wird der jeweils folgende Abschnitt zusammengefasst, während Bulletpoints wichtige Punkte in Listen anführen. Durch Bilder lassen sich lange Texte auflockern.
  • Links: Links innerhalb und am Ende des Blogposts sind nicht zu vernachlässigen. Links sind nicht nur aus SEO-Perspektive sinnvoll, sondern liefern dem Leser weiterführende Informationen zu einem Thema bzw. Konzept.
  • Kurz: Von der Länge her sollten diese Art von Blogpost tendenziell kurz ausfallen. Dabei sollte der Inhalt immer noch umfassend ausfallen und die Frage(n) des Lesers zu seiner Befriedigung beantwortet werden. Dabei muss jedoch nicht mit Details gespart werden.

STRATEGISCHE ÜBERLEGUNGEN

Um Compounding Blogposts zu erstellen, ist es unabdingbar, sich nicht nur zu überlegen, welches Thema/Problem grosse Bedeutung besitzt, sondern den Blogpost auch in einem grösseren Zusammenhang zu sehen. Ein tiefes Verständnis des jeweiligen Fachs ist unabdingbar, damit auf dessen Basis anfangs eine Art Mindmap gemacht werden kann und Kernthemen identifiziert werden können. Diese können dann auf der Website, dem Blog in einer Art Bibliothek intelligent strukturiert werden. Auch suchmaschinentechnisch macht dies Sinn, da nun der Content nach Topic Clusters geordnet werden kann. Daraus entsteht nun eine Bloggingstrategie, in der vor allem auf den Blogging-Zeitplan und die Keywords-Verwendung eingegangen wird. In dieser Blogging-Strategie sollten am Anfang die wichtigen Blogposts eingeplant werden und mit der Zeit rund 10 Prozent der Posts Compounding Blogposts sein. Wie gewohnt lohnt es sich in der Keyword-Strategie auf Long-Tail-Keywords zu fokussieren. Auch die Verwendung von semantisch assoziierten Keywords/LSI-Keywords macht hier Sinn.

SEO

Nach der Suchmaschinenoptimierung der Compounding Blogposts können mit ihnen viele Besucher auf die Seite gelockt werden, sie meist bei den Rankingfaktoren Traffic, Seitenaufrufe und Verweildauer hohe Werte und bei den Absprungraten tiefe Wert aufweisen. Die hohe Relevanz und Nützlichkeit dieses Contents führt ausserdem dazu, dass er automatisch viele Backlinks von anderen Websites und Likes auf Social Media generiert, was ebenfalls wichtige SEO-Signale sind.

Diese Blogartikel sollten immer wieder aktualisiert werden, da Kriterien wie das Veröffentlichungsdatum und der Zeitstempel von Content/eines Content-Updates von Suchmaschinen als wichtige Rankingfaktoren angesehen werden.

FAZIT

Es lohnt sich, in der Marketingstrategie auf wichtige Themen zu setzen und damit im jeweiligen Feld an Autorität zu gewinnen und Expertenstatus aufzubauen. Dem interessierten Leser ist womöglich nicht entgangen, dass dieser Blogpost ebenfalls darauf abzielt, ein Compounding Blogpost zu werden. Erkennst du die für diese Blogartikelform typischen Elemente in diesem Text wieder?

 

Compounding Blogposts may not necessarily be blockbusters when they’re first published, but their structure and substance are so relevant that they continue to deliver value and grow traffic organically and without additional marketing. – Mimi An

 

Quellen:

https://de.ryte.com/wiki/Evergreen_Content

https://kinsta.com/blog/evergreencontent/

https://research.hubspot.com/compounding-blog-posts-what-they-are-and-why-they-matter

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Adrian Siuda Compounding Blogposts Average profile of compounding and decaying posts over time Worksheet Blog Post anfordern
So setzt du deine Keywords richtig ein: Was SEO-Einsteiger wissen und beachten sollten https://www.bee-inbound.ch/seo-marketing/keywords/ Thu, 22 Mar 2018 08:22:42 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/pre-sales-2/ ]]>

So setzt du deine Keywords richtig ein: Was SEO-Einsteiger wissen und beachten sollten

Du hast durch eine sorgfältige Keyword-Recherche deine treffenden Keywords (Suchbegriffe) bzw. Wortkombinationen gefunden? Glückwunsch! Dann geht es jetzt daran, sie richtig und zielführend einzusetzen – in deinen gesamten Online-Inhalten. Schliesslich willst du erreichen, dass deine Keywords den höchstmöglichen Beitrag für ein gutes Ranking leisten.

ALLES RANKT SICH UM DIE KEYWORDS – ODER NICHT?

Google ist in erster Linie eine textbasierte Suchmaschine. Doch wenn dir jetzt jemand erzählt, dass es vor allem auf die Keyworddichte ankommt, wenn du ein hohes Ranking erzielen willst, dann höre weg! Die Keyworddichte ist das Verhältnis von Keywords zur Gesamtanzahl der Wörter innerhalb eines Textes. Sie galt früher für viele SEO-Experten als wichtiges Ranking-Kriterium in der Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization), doch das gehört der Vergangenheit an. Ohnehin hatte Google selbst nie eindeutig bestätigt, dass die Keyworddichte ein Rankingfaktor sei.

Heute werden von Google & Co. andere Mechanismen eingesetzt, um den Inhalt von Texten und weiteren Content-Formaten auf einer Website zu erkennen und entsprechend zu indexieren. Das ist eigentlich eine gute Nachricht, denn eine übertriebene, künstliche Keyworddichte (Keyword Stuffing) hat früher viele Webseiten nahezu unlesbar gemacht.

Dennoch ist die Verwendung der richtigen Keywords für jeden Text und jede Website natürlich wichtig und unumgänglich. Keywords signalisieren den Suchmaschinen, worum es auf deiner Webseite geht und wofür sie gerankt werden will. Die Suchbegriffe sollten im Rahmen der Themenrecherche für jeglichen Content mit Hilfe des Google Keyword Planers  und anderen Tools analysiert werden. So findest du heraus, wie deine Zielpersonen nach diesen Themen suchen und kannst deinen Content darauf anpassen. Mehr zur Keyword-Recherche.

VERWENDUNG DEINER KEYWORDS IM CONTENT

In deinem Content musst du der Suchmaschine klarmachen, dass sich der Inhalt der Seite mit dem Themenbereich rund um das von dir gewählte Keyword beschäftigt. Wenn das gelingt, stehen die Chancen gut, für diesen Suchbegriff auch gut gerankt zu werden. Hierfür muss deine Webseite möglichst vielfältigen, hochwertigen, sinnvollen Content enthalten, der in relevantem Kontext zum Thema der Seite – also zum Keyword – steht. Denn Google kann analysieren, ob deine Seite lediglich oberflächliche Inhalte bietet, oder ob sie thematisch tieferreichenden Stoff für den Leser bereithält. Um der Suchmaschine zu gefallen, musst du das Keyword bzw. die Wortkombination sowie Varianten und Synonyme des Keywords platzieren.

Zudem sollten Texte immer einzigartig sein, also nicht zugleich auch auf anderen, fremden Seiten auftauchen. Für das Ranking bezieht die Suchmaschine noch viele weitere Kriterien mit ein. Wichtig sind ein ausgewogenes Verhältnis von Text, Bild und Keywords, eine gute Nutzbarkeit für den User sowie eine leichte Orientierung auf der Seite.

TIPP: VERWENDE DEINE KEYWORDS GANZ NATÜRLICH

Schreibe sämtlichen Content so, dass er für den Leser aufschlussreich, interessant und hilfreich ist und setze dabei das Keyword bzw. die Wortkombination auf ganz natürliche Weise ein. Erkläre, was dein Angebot leistet, biete Lösungen an, vermeide Selbstdarstellung und Übertreibungen, sorge für eine gute Struktur. Jeder Text sollte lesensWERT sein.

Mache dir Gedanken über deine Zielpersonen: Welche Bedürfnisse haben sie? Was suchen sie? Welche Erwartungen hegen sie? Wer die Erwartungen der Nutzer erfüllt, wird von den Suchmaschinen mit einem guten Ranking belohnt – die beste Chance für wertvollen Traffic auf deine Website.

DIE ÜBERSCHRIFTEN IN HTML: <H1> BIS <H6>

Mit einer Kodierung für Überschriften (Headlines) und Zwischenüberschriften wird die Seitenstruktur in HTML-Dokumenten festgelegt. <h1> bis <h6> sind die Kennzeichen für solche Überschriften.

Die <h1> ist die Hauptüberschrift – der Titel der Seite. Sie sollte immer als erste Überschrift verwendet werden und nur einmal pro Seite vorkommen! Danach folgen in hierarchischer Ordnung die Zwischenüberschriften <h2> bis <h6>. Für eine korrekte Struktur muss jede Überschrift der vorhergehenden immer untergeordnet sein. Das heisst: Nach einer <h2> Überschrift können ein oder mehrere Absätze folgen, die als <h3> gekennzeichnet sind. Jedoch keine <h4>. Eine <h4> kann aber einen Absatz kennzeichnen, der nach einem <h3> Absatz folgt.

SEO-Experten sind der Meinung, dass eine komplexe Überschriftenstruktur bis in die Tiefe nicht SEO-relevant ist, gestützt wird diese Sichtweise von Ergebnissen empirischer Studien. Absolut wichtig ist es, dass jede Webseite nur eine einzige <h1> enthält. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Zwischenüberschriften solltest du dann der Textlogik nach setzen, meist reichen <h2> und <h3> Überschriften für einen gut strukturierten Text aus.

Ein einfaches schematisches Beispiel der Gliederung mit den Überschriften <h1> bis <h3>:

<h1>Hauptüberschrift / Titel des Dokuments mit Thema IT-Lösung</h1>
       <h2>Einleitende Beschreibung der IT-Lösung</h2>
       <h2>Spezifikationen der IT-Lösung</h2>
                 <h3>Detailbeschreibung einer Spezifikation der IT-Lösung</h3>
       <h2>Zusammenfassung</h2>

Um es für den Programmierer möglichst einfach und eindeutig zu machen, kannst du in deinen Texten die h1 und die Zwischenüberschriften gleich kennzeichnen. Statt der Kodierung genügen auch unterschiedliche Schriftgrössen.  

KEYWORDS IN DEN ÜBERSCHRIFTEN UND IHRE BEDEUTUNG FÜR SEO

Alle Überschriften sind relevant für SEO, die Suchmaschinen werten die <h>-Tags aus. In welchem Masse sie sich jedoch auf das Ranking auswirken, lässt sich schwer sagen. Die Überschriften haben zum Ziel, den Inhalten eine sinnvolle Struktur zu geben. Es versteht sich von selbst, dass du auch – und gerade – in den Überschriften in erster Linie für den Leser formulieren solltest. Die Überschriftenstruktur erleichtert dem Querleser das Scannen der Seite und gibt augenscheinlichen Aufschluss über die Inhalte. Du tust das für den Leser, doch auch die Suchmaschinen bedienen sich daran. Überschriften helfen der Maschine, die Semantik von komplexen Texten zu verstehen und zu verarbeiten.

Wenn du dein Keyword passend gewählt hast, wirst du es ganz automatisch auch in die Hauptüberschrift setzen, denn darum dreht sich ja die ganze Seite. Dasselbe gilt für <h2> und <h3>, wenn deine Seite logisch aufgebaut ist und guten Content enthält. Wenn Long-Tail Keywords (längere, komplexe Suchanfragen) schwer unterzubringen sind, reicht auch das Hauptkeyword aus. Du musst nicht um jeden Preis dein Long-Tail Keyword in die Überschrift pressen, wenn das deinen Text unattraktiv macht.

KEYWORDS IM META-TAG: UNWICHTIG FÜRS GOOGLE RANKING

Die Bedeutung der Keywords bei ihrer Verwendung in Texten ist nicht zu verwechseln mit dem Keyword als Angabe im Meta-Tag. Meta-Tags werden im Head-Bereich einer HTML-Seite angegeben und sind für den Besucher der Webseite nicht sichtbar. In diesen Tags werden Informationen zu deiner Webseite vermittelt – etwa zum Inhalt, zum Herausgeber, zum Autor und zum Copyright. Die im Meta-Tag angegebenen Keywords (Keyword-Tag) nutzt Google jedoch nicht mehr für das Ranking! Auch viele andere Meta Tags werden heute von den Robots (Crawlern) schlichtweg ignoriert. Wieder andere werden zwar von den Robots berücksichtigt, jedoch ohne sie für das Ranking zu werten, dazu zählt auch die Meta-Description.

Stattdessen werden von den Suchmaschinen andere effektive Methoden eingesetzt, um die nützlichen Informationen in den Inhalten zu erkennen.

TITLE-TAG UND META-DESCRIPTION: HIER LIEGEN DEINE PRIOS RICHTIG!

Weiterhin wichtig für die Suchmaschinenoptimierung ist der Title-Tag einer Webseite. Der Title-Tag wird häufig fälschlicherweise als Meta-Tag bezeichnet. Browser und Suchmaschinen nutzen den Title-Tag – er nimmt Einfluss auf die Bewertung deiner Seite.

 

Keyword / Wie sieht eine optimale Meta-Description aus?

Keywords in Meta-Description – SISTRIX

 

Keywords in Meta-Tags einfach und verständlich erklärt

Keywords in Meta-Tags – SEO-Küche

 

Der Title und die Meta-Description der Seite bilden den Vorschau-Eintrag in den Ergebnislisten (SERPs / Search Engine Result Pages). Diese Kurzfassung der dazugehörigen Webseite liefert dem User den ersten – unglaublich wichtigen – Eindruck dessen, was ihn erwartet, wenn er sich auf die Detailseite klickt. Title und Beschreibung entscheiden also darüber, ob der User zu deinem Besucher wird. Diesen beiden kleinen Textelementen solltest du also eine hohe Priorität einräumen (auch wenn, wie oben erwähnt, die Description keinen direkten Einfluss auf das Ranking hat). Titel und Beschreibung müssen zum Klicken einladen. Diese Texte gut zu machen ist auch noch in anderer Hinsicht sinnvoll: Wertet Google sie als unpassend oder schlecht, können sie durch andere Informationen ersetzt werden. Auch durch Texte, auf die du keinen Einfluss hast, beispielsweise externe Linktexte.

Eine gute Übersicht zum Thema Meta-Tags und anderen Tags findest du hier.

DIE RICHTIGEN KEYWORDS: LEIDER NICHT IN STEIN GEMEISSELT

Die User-Gewohnheiten und die Märkte verändern sich ständig. Deine einmal definierten Keywords können nach einer gewissen Zeit an Relevanz einbüssen. Die Keyword-Optimierung ist ein fortlaufender Prozess und ein gutes organisches Ranking bei Google ist mit kontinuierlicher Arbeit verbunden. Du solltest von Beginn an eine regelmässige Prüfung deines Rankings und deiner Keywords einplanen und sie bei Bedarf anpassen. Wie sehr sich das Suchverhalten der Nutzer wandelt und welche Konsequenzen das hat, macht dieser Artikel eindrücklich klar: Neue SEO Ära: Topic Cluster

Wer seine Energie in die Erarbeitung hochwertiger, hilfreicher und informativer Inhalte für seine Zielpersonen investiert und damit laufend am Ball bleibt, ist auf dem besten Weg zu einem guten Ranking! Ganz im Sinne der heute effektivsten Marketing-Methode, der Inbound-Marketing-Strategie.

Darüber hinaus gehören zu einer gesamtheitlichen SEO-Strategie neben der Keyword-Optimierung viele weitere Massnahmen. Eine der wichtigsten und effektivsten ist ein qualitativ gutes Linkbuilding. Ein Backlink-Netzwerk, das zu deinen Themen passt, stärkt die Position deiner Webseite. Wie du durch kluges Linkbuilding Traffic und Ranking gewinnst, erfährst du hier.

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Carina Rieger Meta-Description 1 Meta-Description von SEO - Küche Meta-Tag 1 BERATUNG ANFORDERN
Pre-Sales – Vorbereitung ist die halbe Miete! https://www.bee-inbound.ch/inbound-sales/pre-sales/ Wed, 14 Mar 2018 12:55:50 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/website-traffic-steigern-2/ ]]>

Pre-Sales – Vorbereitung ist die halbe Miete!

Pre-Sales – ein Begriff, der in aller Munde ist. Was aber steckt dahinter und warum ist es so wichtig? Pre-Sales gilt als Vorbereitung für den eigentlichen Sales-Prozess, durch die der Verkäufer die nötige Unterstützung bekommt. Ohne Bemühungen im Rahmen von Pre-Sales ist der Interessent meist noch nicht „ready to buy“ oder er verfügt nicht über die Detailinformationen, die ihn dazu bewegen, den Weg des eigentlichen Kaufprozesses zu beschreiten.

WAS BEDEUTET PRE-SALES IM KLASSISCHEN SINNE? 

Vollkommen einig sind sich die Unternehmen, die Pre-Sales aufgebaut haben, darüber nicht. Die Personen, die Pre-Sales auf ihren Visitenkarten stehen haben, sind sich gelegentlich auch nicht so ganz sicher, was die präzise Definition anbelangt. Eine simple Begriffserklärung findet sich hier. Erstaunlicherweise existiert in der deutschsprachigen Wikipedia dazu kein Eintrag, jedoch ein englischsprachiger Artikel.

Aus meiner Praxiserfahrung heraus gesprochen, ist der klassische “Pre-Saler”, ähnlich dem Softwareentwickler, oft ein Nerd oder ein Techniker, der sich nur selten von seinem Freund, dem Computer, trennen kann. Es sei denn, er wird vom Verkäufer mit folgender Aufforderung genötigt: „Kannst du nicht mal mitkommen zum Kunden? Du kennst unser Produkt doch so gut und im Detail. Zeige denen das mal.“ Genau da liegt das Dilemma! Es sind in der Regel Software-Consultants oder Entwickler, die einfach mal als Demo-Consultant mitgenommen werden und das Produkt vorstellen sollen.

FAKTEN, BELEGE, REFERENZEN: WICHTIGSTES ARBEITSMATERIAL IM PRE-SALES

Der Pre-Sales soll nicht die “mühsame” Arbeit des Sales übernehmen, sondern die vom Interessenten gewünschten Detailinformationen bereitstellen, die dessen Kaufentscheid letztendlich beeinflussen. Es geht dabei meist um Fakten, Belege oder Referenzen, die der Lead, resp. der potentielle Kunde, sehen will, bevor er sich für das Produkt oder die Lösung entscheidet. Das alles kann der Verkäufer oft nicht leisten, da ihm schlichtweg das technische Know-how fehlt. Und eigentlich gilt ja der Grundsatz, jeder soll seine Stärke und Kompetenz in seinem Aufgabengebiet ausspielen. Die Schwächen (technisch) soll ein anderer Arbeitskollege übernehmen, der seinerseits spezialisiert ist für jenen Bereich.

DIGITALISIERUNG FÜHRT ZU VERGLEICHBARKEIT UND HOHER TRANSPARENZ – PROOF OF CONCEPT IST GEFRAGT!

Früher gab es viele Menschen, die die Katze im Sack gekauft haben, da sie kaum eine andere Wahl hatten. Denn verlässliche Informationen und Angebotstransparenz waren vor Beginn der digitalen Transformation nur spärlich zu beschaffen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das Internet und die allgegenwärtige Vernetzung in jedem Lebens- sowie Arbeitsbereich führen beim Nutzer zu einem hohen Mass an Aufklärung.

Heute will sich dein Interessent seiner Sache ganz sicher sein, bevor er das Portemonnaie zückt. Nachweise für Nutzen und Qualität deines Angebotes werden eingefordert und die Durchführbarkeit deiner Lösung muss gewährleistet sein. Proof of Concept (PoC) ist eine gängige Bezeichnung, wie dies seitens der Anbieter geleistet wird. PoC gehört somit zum Pre-Sales-Prozess der technischen Art. Du ”proofst”, was du kannst bzw. was dein Angebot leistet – und nur das zählt.

PRE-SALES AKTIVITÄTEN: BESONDERS WICHTIG BEI KOMPLEXEN LÖSUNGEN

Pre-Sales kann unterschiedlich gelebt werden, je nach Organisation, Produkt, Lösungen und Marketing-Strategie. Wenn dein Unternehmen tendenziell komplexe resp. technisch umfassende Produkte und Lösungen im Portfolio führt, sind Pre-Sales-Aktivitäten nahezu ein Imperativ. Wie will dein potentieller Käufer (Entscheidungsträger und Techniker) ansonsten verstehen, welchen Nutzen und Mehrwert deine Lösung oder dein Produkt ihm bieten und wie die technische Basis und die Details beschaffen sind?

Sie sind also sinnvoll, die Bemühungen rund um den Pre-Sales. Pre-Sales wurde definitiv aus einem Bedarf heraus geschaffen. Die verkaufende Unternehmung will bzw. muss der kaufenden Partei Qualität beweisen und sich mit einem guten Namen am Markt etablieren. Und das nicht nur mittels Worthülsen und Marketing-Aktionen, die oftmals nur das Rosarote vom Himmel versprechen, sondern mit Facts & Figures, die Hand und Fuss haben.

PRE-SALES IST DIE HALBE MIETE – DER PREIS IST ZWEITRANGIG

Pre-Sales ist dabei nicht in erster Linie preisorientiert – wieviel die Lösung kostet, interessiert den Pre-Saler eigentlich gar nicht. Sein Ziel ist es, den Interessenten fachlich kompetent und mit hoher Informationstiefe zur Seite zu stehen und jedes technische Detail im Vorfeld zu klären.

Pre-Sales bedeutet vor allem Vorbereitung und Sensibilisierung. Denn das ist die halbe Miete! Mindestens. Diese Vorbereitung steckt in zahlreichen Aufgaben des Verkaufsprozesses, wie:

  • Analysen
  • Machbarkeitsprüfungen
  • Präsentationsauftritte
  • Workshops
  • Technische Beratung
  • Konzepterstellung
  • Kalkulationen usw.

Und diese Schritte bringen uns sehr weit auf dem Weg zum Verkaufsabschluss. In dieser oft langwierigen Phase darfst du den potentiellen Käufer nicht bedrängen. Du musst seine Ansprüche in allen Stufen des Pre-Sales-Prozesses respektieren und erfüllen. Indem du ihm die auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Informationen und die gewünschte Unterstützung bietest –, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, zu dem er sie benötigt. Dies entspricht auch den Grundsätzen der effizientesten Marketing-Methode unserer Zeit – der Inbound-Marketing-Strategie.

ENDE GUT, ALLES GUT: DER VERTRAGSABSCHLUSS

Der abschliessende Schritt nach allen Pre-Sales- und Sales-Bemühungen ist – na klar, die Vertragsunterzeichnung. Begleitet von einem Schwätzchen, einem gegenseitigen Anstossen und einem kräftigen Händeschütteln, kommt dieser Akt so leichtfüssig daher, als wäre der Weg dorthin ein einfacher Spaziergang gewesen. Doch in Wirklichkeit war der Weg eine weite, schwierige und erkenntnisreiche Wanderung – für den Anbieter und den Kunden!

Die Rolle des Pre-Sales ist also nicht zu unterschätzen. Der Pre-Saler ist derjenige, der dem Interessenten den Produktnutzen verständlich darlegt oder demonstriert. Und er kann den Kunden begeistern. In diesem Sinne ebnen gute und zielgerichtete Pre-Sales-Aktivitäten dem Unternehmen den Weg zum Erfolg resp. zum Verkaufsabschluss. Der Interessent geniesst in diesem Prozess die notwendige  kompetente Beratung und Betreuung und wird den Vertrag letztendlich mit einem zufriedenen Lächeln – und mit einem sicheren Gefühl – unterzeichnen.

Willst du genauer erfahren, wie Pre-Sales in deiner Unternehmung eingesetzt werden kann? Dann kontaktiere uns mit dem Formular gleich unterhalb.

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Enrico Di Vincenzo BERATUNG ANFORDERN
Erfahre an welchen 6 Schrauben du drehen musst, um deinen Website-Traffic zu erhöhen https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/website-traffic-steigern/ Wed, 07 Mar 2018 13:53:49 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/keyword-recherche-3/ ]]>

6 Schrauben, den Website-Traffic zu erhöhen: Content, SEO, Backlinks und mehr – Tipps aus der Praxis

Der Inbound DACH Report 2017 gibt an, dass 68% der befragten Personen in den nächsten 12 Monaten die Erhöhung des Website-Traffics als prioritäres Ziel behandeln.
Dieser Artikel stützt sich auf dieses Bedürfnis und zeigt Marketingleitern auf, an welchen Schrauben gedreht werden kann, um mehr Besucher auf die eigene Webseite zu bringen.

OHNE CONTENT KEIN TRAFFIC

Die erste Voraussetzung für einen Website-Traffic ist der Content selbst. Wenn kein Content vorhanden ist, kann auch kein Traffic generiert werden.

Einer Studie zufolge wollten 70% der Unternehmen im Jahr 2017 mehr Content produzieren, als sie dies im Jahr 2016 getan hatten.

Mehr Content ist zwar sehr wichtig und ein guter Ansatz, bedeutet aber nicht gleichzeitig und automatisch einen höheren Website-Traffic. Wenn der Content nicht gefunden und nicht gelesen wird, fällt die Steigerung des Website Traffics auch nur minimal aus und bringt langfristig gesehen keinen Erfolg.

GRÜNDE FÜR DEN WUNSCH NACH MEHR BESUCHERN AUF DER WEBSEITE

Bevor wir tiefer analysieren, an welchen Schrauben für eine Erhöhung des Website-Traffics gedreht werden kann, stellt sich zunächst die Frage, welche Ziele mit der Erhöhung der Views erreicht werden sollen.

 

Ich habe einen für meine Branche geringen Website-Traffic und möchte ihn erhöhen

Es ist wichtig, die Website-Traffic Zahlen branchenspezifisch zu betrachten. So ist es beispielsweise einleuchtend, dass Nischenbranchen nie so viel Website-Traffic erreichen können, wie etwa Webseiten, die Produkte für den täglichen Bedarf anbieten.

Es gibt verschiedene Tools, wie Google Analytics oder HubSpot, mit denen ganz einfach der eigene Website-Traffic gemessen werden kann. Um allerdings die Anzahl Views auf fremden URLs zu analysieren, wird es schon etwas schwieriger. Durchgesetzt hat sich der Alexa Traffic Rank von Amazon. Eine praktische Chrome Erweiterung ist dafür Open SEO Stats. Mit diesem Tool kann schnell und einfach der Alexa Wert ermittelt werden.

Es gibt auch einige weitere Tools, die den Website-Traffic ermitteln, zum Beispiel Similarweb. Diese Angaben sind aber mit Vorsicht zu geniessen. Spannender Artikel dazu von Tom Alby.

 

Ich möchte mehr Website-Traffic, um mehr Leads zu generieren

Wenn der Website-Traffic erhöht werden soll, um mehr Leads zu generieren, ist es wichtig, zuerst zu ermitteln, ob das Problem bzw. der richtige Ansatz wirklich beim Traffic selbst liegt oder ob nicht die Konversionsrate erhöht werden kann.

Mögliche Analysepunkte sind:

Inhalte: Liefern die Offers, die ich dem Besucher anbiete, wirklich einen Mehrwert?

Relevanz: Bleibt die Offer, die zum Beispiel unterhalb eines Blogartikels angeboten wird, innerhalb der Buyers Journey? Sprich: Ist die Offer zu diesem Zeitpunkt relevant für den Leser?

Usability: Sind die Landing Pages bzw. Webseiten logisch und spannend aufgebaut? Ist ein stimmiges Design vorhanden, das der CI in keiner Weise widerspricht?

Formular: Ist das Formular benutzerfreundlich oder gibt es zu grosse Hürden, um es auszufüllen?

Wenn der Leser davon überzeugt ist, einen Mehrwert zu erhalten, ist er auch bereit, einen Teil seiner Daten zu hinterlassen. Allerdings liegt die Kunst darin, beim Besucher mit wenigen Worten und Bildern ein gewisses Mass an Vertrauen zu erzeugen und die richtige Menge an Daten zu fordern.

 

Ich möchte mehr Website-Traffic, um mehr Umsatz zu generieren

Da viele Unternehmen als einzige Zielvorgaben den Umsatz bzw. Gewinn definieren, ist es naheliegend, dass die Steigerung der Traffic-Zahlen unmittelbar zu diesem Ziel führen muss.

Gerade wenn zum Beispiel ein Webshop betrieben wird, kann ein höherer Website-Traffic direkt in einem höheren Umsatz resultieren. Dann macht es durchaus auch Sinn, den Website-Traffic in Proportion zum Umsatz zu sehen.

Wichtig ist aber, den Sales Funnel als Ganzes zu betrachten und die verschiedenen Ansatzpunkte zu optimieren, um zuletzt den bestmöglichen Output zu erhalten:

 

Website Traffic / Buyers Journey

 

Ich möchte mehr Website-Traffic für eine höhere Markenbekanntheit oder umgekehrt

Wenn die eigene Marke digital visibler ist, kann der Website-Traffic gesteigert werden. Wiederum kann aber die Markenbekanntheit auch steigen, wenn die Anzahl der Views (bzw. die Anzahl verschiedener Besucher) höher ist.

Bevor das Marketingbudget blind in die Erhöhung der Anzahl der Website Besucher investiert wird, empfiehlt sich, zuerst die Markenpositionierung zu analysieren.

DIE RICHTIGEN SCHRAUBEN DREHEN FÜR MEHR WEBSITE-TRAFFIC: 6 WEGE ZU MEHR WEBSITE BESUCHERN

Um die richtigen Massnahmen einzuleiten, empfehle ich, zuerst die Quellen zu analysieren, durch die der bestehende Website-Traffic generiert wird.

 

1) Suchmaschinen/Organisch

Eine zunehmend wichtige Quelle, über die ein hoher Website-Traffic generiert werden kann, sind die Suchmaschinen. SEO, also Suchmaschinenoptimierung, ist eine Disziplin, der grosse Beachtung geschenkt werden sollte. Die Studie von Searchmetrics zeigt:

 

Im B2B beginnen 92% aller Business Transaktionen mit Search.

81% aller B2C Shopper betreiben Search vor dem Kauf.

Tipp:

Auch wenn dein Content noch so gut ist, musst du dafür sorgen, dass er gefunden wird. Damit deine Website, Landing Pages, Blogartikel etc. je nach Sucheingabe des Suchenden auch erscheint, muss du deinen Content On Page optimieren. Dies reicht allerdings nicht mehr aus. Wie du dein Ranking dank Topic Clusters verbessern kannst, erfährst du hier.

 

2) Direkter Website-Traffic

Die direkten Views sind diejenigen, die dadurch zustande kommen, dass deine URL von den Suchenden direkt ins Suchfeld ihres Browsers eingeben wird. Wenn die URL nicht als Favorit hinterlegt ist oder ständig verwendet wird – sodass sie bei der Eingabe der ersten Buchstaben als Vorschlag erscheint – kommt man über die Suchmaschine je nach URL Komplexität schneller ans Ziel.

Tipp:

Die direkten Views können erhöht werden durch eine hohe Markenbekanntheit oder durch offline Massnahmen. Wenn ein Flyer zum Beispiel mit einem QR Code versehen ist, hinter dem deine URL gespeichert ist, gelangt der Besucher direkt auf deine Seite.

 

3) Social Media

Social Media ist ein hervorragender Distributionskanal für deinen Content, der im besten Fall viele Besucher auf deine Webseite bringt.

Der Studie von marketing.ch zufolge, setzen 59% der Unternehmen Social Media ein, um mehr Website-Traffic zu generieren.

Tipp:

Jeder Social Media Kanal muss spezifisch bedient werden. Zu beachten und anzupassen sind insbesondere:

  • Tonalität
  • Zeitpunkt der Posts
  • Content Format
  • Häufigkeit der Posts
  • Länge der Post

Falls du einen detaillierten Contentplan benötigst, kannst du diesen sehr gerne bei uns anfragen.

 

JETZT BEE.CONTENTPLAN ANFRAGEN

4) Paid Ads

Bezahlte Werbungen, wie Google Ads oder Facebook Ads, sind hervorragende Möglichkeiten, schnell einen hohen Website-Traffic zu erreichen.

Die Studie von marketing.ch prognostiziert, dass die Umsätze mit Social Media-Werbung in der Schweiz in den Jahren 2015 bis 2021 (in Millionen Euro) um 105% auf 116.43 Millionen Euro steigen werden.

Aber Achtung: Die Qualität des Contents, der hinter diesen Anzeigen steckt, ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg einer Kampagne. Ohne ein handfestes Konzept kannst du schnell viel Geld ausgeben, ohne die Ziele nur annähernd zu erreichen.

Fragen, die du dir stellen solltest:

  • Welche Zielgruppe bzw. Buyer Persona willst du erreichen?
  • Auf welchen Kanälen bewegt sich deine Buyer Persona?
  • Welcher Content ist von Interesse für die Buyer Persona?
  • Welches Ziel möchtest du damit erreichen?

 

5) Backlinks

Verlinken fremde Webseiten auf die eigene URL, wird dies nicht nur das Ranking bei den Suchmaschinen erhöhen – es wirkt sich auch auf den Website-Traffic aus. Backlinks sind eine hervorragende Möglichkeit, eine höhere Visibilität zu erhalten. Falls du mehr über die Basis von Backlinks wissen möchtest, eignet sich dieser Artikel hervorragend dazu.

Tipp:

Hier einige seriöse Möglichkeiten, wie die Anzahl der Backlinks gesteigert werden kann. Ich verzichte hier bewusst darauf, aufzulisten, dass Backlinks gekauft werden können.

  • Guest Blogging
  • Engagement auf Social Media
  • Community und Beziehungen
  • Aktivitäten in Foren
  • Eigene Erwähnungen in Artikeln: Bitte den Autor darum, die Nennung mit einem Backlink zu versehen. Wenn man schon erwähnt wird, spricht nichts dagegen, auch einen Link zu erzeugen.

 

6) E-Mail

Newsletter und intelligente E-Mail Workflows sind geeignete Methoden, um den Website-Traffic auf der Webseite zu erhöhen. Allerdings bedingt das, dass du die Kontaktdaten bereits hast, sprich, der Besucher eigentlich schon ein Lead ist.

Um den Website-Traffic durch Email-Marketing zu erhöhen, muss es dem Leser in der E-Mail jedoch so einfach wie möglich gemacht werden, auf deine Webseite zu gelangen. Das erreichst du, indem du einen CTA integrierst oder Bilder mit deiner URL hinterlegst.

Tipp

  • Schicke deinen Buyer Personas nur relevanten Content. Das kannst du erreichen, indem du sie zum Beispiel bei der Newsletter-Registrierung fragst, an welchen Themen sie interessiert sind.
  • Versende nicht zu viele E-Mails, sonst werden sie als Spam gewertet.

FAZIT

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Traffic auf der Webseite zu erhöhen. Um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten, müssen jedoch unbedingt zunächst die Ziele klar definiert werden, die durch die Erhöhung der Views erreicht werden sollen. Nur so können die effektiven, auf die Ziele abgestimmten Massnahmen in die Wege geleitet werden.

Die richtigen Schrauben lassen sich vor allem dann drehen, wenn man den IST und SOLL Zustand der bestehenden Quellen analysiert, von denen aus die Besucher auf die Website gelangen.

 

Hast du noch offene Fragen zum Thema Website-Traffic? Dann melde dich bei uns mit dem BEE Kontaktformular.

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Manuela Fiscelli Website Traffic / Buyers Journey Website Traffic / Buyers Journey JETZT BEE.CONTENTPLAN ANFRAGEN BERATUNG ANFORDERN
Einsteiger-Tipps für die Keyword-Recherche: So findest du deine richtigen Suchbegriffe https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/keyword-recherche/ Thu, 01 Mar 2018 14:24:48 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/inbound-marketing-specialist-martin-2/ ]]>

Einsteiger-Tipps für die Keyword-Recherche: So findest du deine richtigen Suchbegriffe

“Keywords” – ein Begriff aus der Welt der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO), den jeder Internetnutzer kennt. Die User wünschen sich, dass sie mit den Keywords bzw. Suchbegriffen schnell die idealen Ergebnisse angezeigt bekommen, wenn sie im Web etwas suchen. Und du als Webseiten-Betreiber möchtest ganz oben auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen erscheinen. Sinnvoll ist das allerdings nur, wenn du für die richtigen Suchbegriffe bzw. Keyphrasen (mehrere Suchbegriffe) gelistet wirst. Also über Keywords, die deine potentiellen Kunden eingeben. Nur dann wirst du von denjenigen Nutzern gefunden, die sich tatsächlich auch für dein Angebot interessieren. Welche Keywords sind das? Eine essentielle Frage für dein erfolgreiches Ranking! Die Antwort liefert eine ausführliche Keyword-Recherche.

Dieser Artikel beschreibt die wichtigsten Massnahmen zur Keyword-Optimierung, die zum organischen und somit unbezahlten Suchmaschinenranking gehören. Daneben gibt es bezahlte Massnahmen (SEA, Search Engine Advertising, Suchmaschinenwerbung), wie Paid Ads, die das Ranking beeinflussen. Auch hierbei ist die Verwendung der richtigen Keywords immens wichtig. Doch bevor du bezahlte Adwords Kampagnen planst, solltest du auf deiner Website deine Keywords optimieren.

WELCHES SIND DEINE RICHTIGEN KEYWORDS? DER SCHLÜSSEL ZUM (RANKING-) GLÜCK

Ganz klar: Bevor du deine Keywords richtig einsetzen kannst, musst du wissen, welche das überhaupt sind. Dafür musst du eine Keyword-Recherche durchführen und deine richtigen Keywords definieren.

Und die Suchbegriffe müssen auf deine richtigen Zielpersonen (Buyer Personas) abgestimmt sein. Eine zentrale Aufgabe im Rahmen der Keyword-Recherche ist also die exakte Definition deiner Zielpersonen und deren Bedürfnisse. Du kennst die Buyer Personas für dein Unternehmen noch nicht? Dann hilft dir diese kompakte Anleitung weiter: Finde die B2B Buyer Personas für deine Marke – in 5 Schritten!

Um genügend qualitativ hochwertigen Traffic auf deine Webseite zu bekommen, reicht es also nicht aus, diejenigen Keywords zu verwenden, die dein Angebot deiner Meinung nach gut beschreiben. Vielmehr solltest du dich entscheiden für:

  1. Keywords bzw. Wortkombinationen, die exakt auf dein Angebot und deine Zielpersonen passen
  2. Keywords bzw. Wortkombinationen, bei denen du eine Chance hast, auf den ersten Ergebnisseiten gelistet zu werden
  3. Keywords bzw. Wortkombinationen, nach denen viele Nutzer suchen

KEYWORD, SHORT-TAIL UND LONG-TAIL KEYWORDS

Das Keyword ist ein einzelner Suchbegriff. Heute werden jedoch meist mehrere Begriffe bzw. Wortkombinationen vom User in die Suchmaschinen eingegeben. Studien zeigen, dass derzeit in zwei Drittel der Suchanfragen nach Wortkombinationen anstatt nach Einzelwörtern gesucht wird, Tendenz steigend. Die Wortkombinationen werden auch als Short-Tail oder Long-Tail Keywords bezeichnet. Short-Tail Keywords sind kurze Keyword-Phrasen, wie „Immobilien Schweiz“ oder „Halsband Diamanten“. Solche Suchanfragen haben in der Regel ein hohes monatliches Suchvolumen. Als Long-Tail gelten Suchanfragen, die länger, komplexer und seltener als Short-Tail Keywords sind, etwa „Halsband für Hunde mit kleinen Diamanten kaufen“, „Älteres Einfamilienhaus in Bern“. Ob für dich ein Einzelbegriff als Keyword oder eher eine Wortkombination sinnvoll ist, hängt von deinem Business, deinem Marktumfeld und deinen Zielen ab.

ACHTUNG BEI STARK UMKÄMPFTEN UND UNBEKANNTEN KEYWORDS

Bei der Auswahl deiner Keywords solltest du prüfen, ob es sinnvoll ist, deine Webseite auf dieses Keyword hin zu optimieren. Denn es gibt zwei Kriterien, die dagegen sprechen:

1. Extrem stark umkämpfte Keywords
Wenn du für dich ein Keyword findest, das extrem umkämpft ist, kann es sein, dass deine Webseite bei diesem Suchbegriff keine Chance hat. Dies gilt beispielsweis für allgemeine Begriffe oder Überbegriffe, wie „Versicherung“ oder „Cloud Computing“. Wenn du nicht zu den Global Playern zählst, wie AXA, Allianz, Amazon oder Microsoft, ist es besser, statt des umkämpften Keywords eine Optimierung für eine Kombination aus zwei bis drei Keywords vorzunehmen.

Ein Beispiel: Du bist ein Immobilienmakler in Bern und dein Schwerpunkt liegt im regionalen Bereich. Bei SEO auf das Keyword „Immobilien“ zu setzen, ist dann nicht zielführend. Du solltest eine Wortkombination wählen, wie „Immobilien Bern“, „Immobilienmakler Bern“, „Hauskauf Bern“, “Einfamilienhaus in Bern kaufen” etc. Welche Wortkombinationen für dich am erfolgversprechendsten sind, ergibt deine Keyword-Recherche.

Der Vorteil ist offensichtlich: Mit der Wortkombination werden gleich die richtigen User erreicht, nämlich diejenigen, die nach einer Immobilie im Raum Bern suchen. Wenn du jetzt gelistet wirst, und die User deinen Eintrag in der Ergebnisliste der Suchmaschine anklicken, bekommst du auch gezielten qualifizierten Traffic auf deine Website.

Merke: Eine Optimierung für einzelne Keywords reicht nur aus, wenn es nur wenige andere Webseiten gibt, die dasselbe Thema haben wie deine Seite.

2. Das andere Extrem: „Tote“ oder unbekannte Keywords, nach denen niemand sucht
Ebenso sinnlos ist es, deine Website auf einen Suchbegriff hin zu optimieren, nach dem kaum jemand sucht. Es ist relativ einfach, durch die Platzierung eines seltenen Keywords ganz oben auf den Ergebnislisten zu erscheinen. Doch was nützt es dir, wenn nur ein paar User pro Woche danach suchen?

Ein Beispiel sind selbst entworfene Kunstwörter: Dein exklusives Hundehalsband mit kleinen Diamanten heisst „Diamonddog“? Schön und gut. Aber niemand wird es finden, wenn du „Diamonddog“ als Keyword wählst, zumindest dann nicht, wenn es noch kein Selbstläufer ist. Versuche lieber, „Diamanthalsband Hunde“, Halsband für Hunde mit Diamanten“, „Diamantenhundehalsband“ etc.

Merke: Selbst ein Platz 1 Ranking bringt dir nichts, wenn nach dem Keyword so gut wie niemand sucht.

DIE KEYWORD-RECHERCHE: DEINE RICHTIGEN KEYWORDS FINDEN

Um die für dich zielführenden Keywords zu finden, solltest du analysieren, welche Keywords bzw. Begriffskombinationen deine Zielkunden in die Suchmaschine eingeben, um eine Seite zu finden, die deine Inhalte aufweist.

Bestimmt hast du schon vom Google Planner gehört, dem Keyword-Planer von Google Adwords. Er ist eigentlich für Anzeigenkunden gedacht. Der Planner zeigt die monatlichen Suchvolumina der abgefragten Suchbegriffe an. Zudem werden passende verwandte Suchanfragen genannt. Es ist das wohl bekannteste Tool für die Keyword-Recherche. Doch es ist nicht das einzige! Die Nutzung anderer Keyword-Recherche Tools kann dich auf gute Suchbegriffe bringen, die dir selbst vielleicht gar nicht in den Sinn kommen würden.

Eine kompakte Übersicht der besten Keyword-Recherche Tools findest du hier.

LUST, GLEICH LOSZULEGEN? WE SUGGEST: GOOGLE SUGGEST

Ein erster Vorstoss, den du sofort unternehmen kannst: Spiele mit Google Suggest.

Keyword-Recherche / Google Suggest

Google Suggest als Infoquelle zur Keyword-Recherche

 

Google Suggest (Google Autocomplete) zeigt dem Nutzer beim Eingeben der ersten Buchstaben seines Suchbegriffes direkt unter dem Eingabefeld passende Keywords beziehungsweise Keyword-Kombinationen an. Diese sind laut Google die im entsprechenden Kontext meistgenutzten Suchbegriffe. Google Suggest kann dir also als erste Orientierung dienen. Viele der verfügbaren Keyword-Tools nutzen übrigens Google Suggest als Datenquelle.

ABER: Die Online-Tools sind NICHT die einzige Möglichkeit, deine idealen Keywords bzw. Short Tail oder Long Tail Keywords zu finden. Du kannst auch „klassisch“ und viel persönlicher vorgehen. Diese Methode eignet sich auch ideal als erster Schritt bei deiner Keyword-Suche und für die Kombination mit professionellen Online-Tools.

TIPP: MACH DEINE KEYWORD-RECHERCHE GANZ PERSÖNLICH

Starte eine Umfrage bei deinen wichtigsten Kunden, bei Kollegen und je nach deinem Geschäftszweck auch bei Freunden und Bekannten. Welche Form du dafür wählst, ist unwichtig. Du kannst es per E-Mail machen, oder noch direkter und persönlicher in Papierform, indem du die Teilnehmer an deiner Befragung bittest, ihre Antworten einfach in einen Fragebogen einzutragen. Dabei solltest du um mindestens fünf verschiedene Antworten bitten, sonst werden erfahrungsgemäss nur drei Suchbegriffe bzw. Wortkombinationen angegeben.

Die Frage ist ganz einfach. Sie kann beispielsweise lauten:

„Welche 5 Suchbegriffe oder Suchbegriff-Kombinationen (1 bis 5 Wörter) würdest du in die Suchmaschine eingeben, wenn du nach dem Thema und Inhalt der Webseite www.ihredomain.de suchen würdest?“

Wenn du deine Website gerade erst aufbaust und noch keine URL hast, beschreibe statt der Nennung der URL dein Angebot. Da die Ergebnisse einer solchen Befragung aus erster Hand stammen, sind sie hoch valide. Und sie werden Suchbegriffe zu Tage bringen, an die du selbst nicht gedacht hättest. Du kannst diese Suchbegriffe nach der Auswertung mit den Ergebnissen von Online Keyword-Recherche Tools abgleichen und ergänzen.

MIT DEN KEYWORDS AM PULS DER ZEIT BLEIBEN – UND SELBST VON IHNEN PROFITIEREN

Zum Schluss noch ein Hinweis für deine Hausaufgabenplanung: Deine mühsam festgelegten Keywords solltest du immer wieder überprüfen, denn die Keyword-Optimierung ist ein fortlaufender Prozess. Die Art, wie User nach etwas suchen, ändert sich laufend. Nutzer lernen hinzu, fokussieren auf neue Informationen oder auf konkretere Inhalte. Statt deskriptiven Begriffen wird bei echtem Interesse immer häufiger gleich nach einer konkreten Lösung gesucht („Einfamilienhaus in Bern kaufen“ statt „Immobilien Bern“).

Nur wenn du dich den Usern zeitnah anpasst, kannst du mit Keywords ein gutes Ranking erreichen und verteidigen. Es ist also eine gute Idee, den regelmässigen Keyword Check von Beginn an in deinen Task-Kalender einzuplanen. Nicht zuletzt können dir gute Keywords wiederum auch aufzeigen, welche Inhalte du bereitstellen solltest, damit deine potentiellen Käufer dich auch finden.

FAZIT

Durch die Keyword-Recherche mit Online Tools, ergänzt um eine persönliche Befragung, eruierst du die grösste Bandbreite an möglichen treffenden Keywords für deine Inhalte. Vermeide stark umkämpfte und kaum gesuchte Suchbegriffe. Bei der Keyword Suche Sorgfalt walten zu lassen und laufend am Ball zu bleiben, wird sich für dich auszahlen. Schliesslich sind die richtigen Keywords sowohl für die User als auch für die Suchmaschinen wichtig. Auch wenn die Keyword-Optimierung nur eine von vielen SEO-Massnahmen ist.

Benötigst du Hilfe bei deiner ganz persönlichen SEO- oder Keyword-Analyse? Dann lass dich von unseren Experten beraten.

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Von einem, der auszog, um sich anziehen zu lassen: Martin, Inbound Marketing Specialist, seit Herbst 2017 im BEE Team https://www.bee-inbound.ch/bee/inbound-marketing-specialist-martin/ Thu, 15 Feb 2018 12:46:57 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/copy-what-goes-around-comes-around-wie-man-durch-kluges-linkbuilding-traffic-und-ranking-gewinnt/ ]]>

Von einem, der auszog, um sich anziehen zu lassen: Martin, Inbound Marketing Specialist, seit Herbst 2017 im BEE Team

MARTIN, DU BIST SEIT OKTOBER 2017 IM BEE TEAM. WIE IST ES DAZU GEKOMMEN?

Nach meiner Tätigkeit bei HubSpot in Irland habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich als HubSpot-Berater oder mit einer kleinen Agentur selbständig zu machen. Deshalb habe ich zunächst nach Agenturen recherchiert, die so sind, wie die, die ich mir selbst hätte vorstellen können zu gründen.

Tatsächlich bin ich dann auf derart interessante Unternehmen gestossen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie eine sehr offene Atmosphäre leben. Das waren vor allem sehr junge Agenturen, die sich gerade in einer aufstrebenden Phase befinden, und von denen ich erwarten konnte, dass sie mir auch die Freiheit hätten geben können, im Projektmanagement absolut selbständig zu arbeiten. Das war absolut reizvoll und ich hatte den sicheren Eindruck, dass ich in einem solchen Unternehmen noch vieles lernen kann.

Der letztendlich ausschlaggebende Grund, warum ich mich für BEE Inbound entschieden habe und nicht für eine dieser anderen Agenturen, war dann der Inbound Gedanke. Das hat mich absolut angezogen, wobei wir wieder bei Inbound wären (lacht). Die anderen Agenturen waren noch nicht so weit, was die Inbound Marketing Message und die konsequente Umsetzung dieser Methode angeht. Und Inbound war eben ohnehin der Bereich, wo ich hin wollte. Ein zweiter ausschlaggebender Grund war, mit Ben als meinem Mentor zusammenarbeiten zu können.

DU KANNST ALSO BEI BEE DEINE KOMPETENZ UND DEINE GANZEN ERFAHRUNGEN VOLL EINBRINGEN?

Ja genau! Ich wurde nicht in eine Position gepresst, die es bei BEE eben halt mal zu besetzen galt. Eigentlich ist es sogar genau andersrum: Ben hat letztendlich für mich einen Tätigkeits- und Verantwortungsbereich geschaffen, der voll und ganz meinen echten Stärken entspricht. Wir haben dann gemeinsam die neuen HubSpot Services aufgesetzt. Daran haben wir zig Stunden konzeptionell gearbeitet. Schon hier konnte ich mein HubSpot Know-how und meine Inbound-Fachkompetenz voll einbringen. Das sind genau die Aufgabengebiete, für die ich mich mit vollem Engagement einsetzen will und da steckt das ganze Wissen drin, das ich auch gerne nach aussen trage.

GIBT ES EINE BESONDERHEIT, DIE DU BISHER BEI BEE AUSMACHEN KONNTEST?

Es ist schon ein deutlicher Kulturunterschied zwischen Irland, wo alle sehr offen und frei raus sind, und hier in der Schweiz. Deshalb ist es auch so wichtig, dass mir die Kollegen manchmal sagen, „wunderbar, wir wissen, was du meinst, aber jetzt mal halblang…“. Das nehme ich natürlich an, aber niemand erwartet, dass ich mich wider meinem Naturell verhalte.

Die Kultur bei BEE ist Klasse! Wir haben alle Spass. Wir haben natürlich im Team von BEE alle unsere eigene Art und da prallen auch mal sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander. Aber wir gleichen uns da untereinander sehr gut aus. Ich zum Beispiel bin schon eher der extrovertierte Stimmungsmacher, aber ich schalte auch mal 1, 2 Gänge runter und passe mich meinem Team ein Stück weit an. Das bringt uns auf eine ausgeglichene Ebene, die sich richtig gut anfühlt.

Auch eine sehr interessante Erfahrung waren die BEE Content Hacking Days im November in Atzmännig. Da ist es uns in einer sehr aktiven Arbeitsphase gelungen, die Ruhe zu finden, als komplettes Team aus dem Arbeitsalltag auszusteigen, um uns voll konzentriert in eine andere Herausforderung zu stürzen. In diesem Fall das Vorbereiten und Schreiben von Blogposts für unseren BEE Blog. Man nimmt in solchen neuen Situationen dann auch mal Arbeitsweisen von Kollegen mit. Das ist sehr inspirierend. Und bringt einen einfach auch persönlich weiter.

WAS SOLLTEN NEUE TEAMKOLLEGEN DEINER MEINUNG NACH MITBRINGEN?

Neue Kollegen sollten sich bewusst sein, dass wir hier in einem BEE Hive arbeiten. Und wie es in einem Bienenstock so ist, ist jeder ein Teil des gesamten Bienenvolkes. Da muss jedem bewusst sein, dass er oder sie ein wichtiges Zahnrad ist. Jedes dieser Zahnräder muss seinen Beitrag leisten, sonst hinkt das gesamte Vorhaben. Also, ich würde sagen, dass deshalb vor allem Verantwortungsbewusstsein ein ganz wichtiger Punkt ist.

Und man sollte auch offen sein gegenüber den anderen, denn alles was ein Teammitglied belastet, belastet letztendlich auch uns, das ganze Team. Deshalb sind wir bereit, über alles zu reden, sei es persönlich oder bezüglich der Arbeit. Wir sind ja, zumindest noch, ein relativ kleines Team, deshalb ist es wichtig, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich jeder sicher fühlen kann.

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Martin rockt BEE

Und ein anderer sehr wichtiger Punkt –, und ich glaube das ist etwas, was ich von meinem vorherigen Arbeitgeber HubSpot übernommen habe – ist, dass man eher „humble“ bleibt. Wie heisst das doch gleich auf Deutsch? „Bescheiden“ im weitesten Sinne. Du spielst dich nicht auf, auch nicht, wenn du etwas ganz besonders gut kannst. Wir sind alle Profis in dem was wir tun. Der eine kann das besser, der andere ist auf einem anderen Gebiet der Spezialist. So ergänzen wir uns perfekt. Keiner muss sich höher stellen, jeder ist ein wichtiger Teil von BEE. Ich denke, diese Grundhaltung ist aber für jedes Team, in jedem Unternehmen, total wichtig.

 

„AUF AUGENHÖHE“, WIRD DAS VON DER GESCHÄFTSFÜHRUNG AUCH SO GELEBT?

Ja, absolut. Ich habe nie das Gefühl, dass Ben auf uns “herabschaut”, sondern wir sind wirklich auf Augenhöhe. Natürlich gibt er auch mal den Ton an, wenn Dinge etwas anders laufen sollten, immer mit dem Ziel, dass Aufgaben und Projekte nicht in eine falsche Richtung laufen.

Trotz kumpelhaftem Verhältnis zeigt er dennoch, dass er die Führungsrolle inne hat. Und das ist auch gut so, er zeigt und erklärt intern, warum er in welcher Weise in seiner Funktion als Führungskraft nach aussen handelt. Und auch seine Entscheidungen, die er auf Führungsebene nach aussen trägt, sind transparent. Das finde ich super. Generell die Offenheit, warum man Dinge in einer bestimmten Weise macht.

ES KOMMT RECHT DEUTLICH RÜBER, DASS DU DEINE ENTSCHEIDUNG FÜR BEE NICHT BEREUST UND DICH WIEDER FÜR BEE ENTSCHEIDEN WÜRDEST?

Absolut! Schon nach kurzer Zeit im BEE Team habe ich wertvolle Learnings für mich und meine Arbeitsweise gezogen. Zum Beispiel, absolut strukturiert zu arbeiten. Alles, was ich tue in eine Struktur zu bringen. Das andere ist, wirklich offen mit meinen Kollegen zu kommunizieren, egal, um was es geht und was ansteht. UND: auch selbst auf dem Boden zu bleiben. Ich war in einigen Situationen vielleicht auch ein bisschen überheblich. Da hatten BEE und das Team eine Art Spiegelfunktion. Zu Anfang habe ich immer sofort gesagt, ich kriege das alles easy gebacken, ich mach das schon (lacht). Und am Ende steht man dann vor soooo einem Berg von Aufgaben (spreizt die Arme bis über beide Ohren) und das eine oder andere konnte ich dann aber doch nicht so einfach selbst lösen. Und da kommt auch schon wieder der BEE Hive ins Spiel. Im Team stemmen wir auch die grössten Herausforderungen. Und davon haben alle etwas! Wie guter Honig eben (grinst schelmisch).

Danke für das offene Gespräch, Martin.

 

Du kannst dich mit unserer Unternehmenskultur identifizieren und erwägst vielleicht sogar, bei uns zu arbeiten? Dann besuche uns doch:

BEE.JOBS
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What goes around comes around: Wie man durch kluges Linkbuilding Traffic und Ranking gewinnt https://www.bee-inbound.ch/seo-marketing/backlinks/ Wed, 07 Feb 2018 13:29:52 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/copy-so-erhoehst-du-die-digitale-visibilitaet-deiner-marke/ ]]>

What goes around comes around: Wie man durch kluges Linkbuilding Traffic und Ranking gewinnt

Kommt dir das bekannt vor: Du veröffentlichst oft relevanten, gut geschriebenen Content und hast viel Zeit in die Suchmaschinenoptimierung deiner Website gesteckt. Deine Website taucht nun zwar in den Suchergebnissen auf, doch leider hinkt sie auf Seite 3 weit der Konkurrenz hinterher.

In den meisten Fällen ist dies auf die Vernachlässigung eines fundamentalen Aspekts der Suchmaschinenoptimierung zurückzuführen: Dem Linkbuilding.

Linkbuilding: Effektivste Methode für Online-Sichtbarkeit

Sobald viele Websites auf eine bestimmte Website verlinken, weisen Google und andere Suchmaschinen letzteren eine hohe sogenannte Autorität zu. Linkbuilding ist die effektivste Methode, Online-Sichtbarkeit zu erlangen. Selbst Google (im Gegensatz zu Bing) betont immer, dass Backlinks (im Gegensatz zu On-Page-SEO) in ihrem PageRank-Algorithmus eine zentrale Rolle spielen. Ausserdem sind gemäss einer Umfrage unter SEO-Experten von 2015 Backlinks zu rund 40% für das Ranking einer Website zuständig (Quelle: Paddy Moogan: The Beginner’s Guide to Link Building).

Um diese Behauptung zu untermauern, sei hier auf den Podcast mit dem Titel „HubSpot’s Global Head of Growth & SEO – On Why Backlinks Are the Most Effective Factor for Ranking!“ mit Matthew Barby, Global Head of Growth und SEO bei HubSpot verwiesen.

Leider ist die Umsetzung der Methode relativ anspruchsvoll. Dieser Artikel erklärt, was Backlinks (Inbound-Links) genau sind und warum Linkbuilding eine so fundamental wichtige Rolle in der Ordnung des World-Wide-Web einnimmt. Am Ende dieses Posts findest du Links zu weiteren Artikeln von uns, welche tiefer in die Materie gehen und dir verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie du die Autorität deiner Website erhöhen kannst.

Weitere Vorteile des Linkaufbaus

Durch die Kontaktaufnahme mit anderen Websites können wertvolle Beziehungen zu Influencern aufgebaut werden. Diese Beziehungen helfen schliesslich, das Unternehmen als Ganzes zu promoten. Des Weiteren steigt durch Backlinks auf hochfrequentierten Websites auch der Traffic auf der eigenen Website, da nun viele Surfer über den Link auf unsere Website aufmerksam werden. Sobald das Thema dieser Website unserem ähnelt, können neben dem Traffic auch die Conversions und Sales erhöht werden. Nicht zuletzt kann Linkbuilding zur Markenentwicklung und zum Expertenstatus innerhalb eines Teilgebiets beitragen.

In Brief: Die Definition von Linkbuilding

Linkbuilding ist die Praktik, durch die die Verlinkung von anderen, unabhängigen Websites auf die eigene durch verschiedene Methoden gefördert wird.

Short Story: Die Geschichte des Linkbuildings

Zu Anfang des Internet-Zeitalters nahmen Backlinks nur eine marginale Rolle für Suchmaschinen wie beispielsweise Altavista ein. Dies wussten viele gerissene Webmaster auszunutzen und stopften ihre Websites mit relevanten Keywords voll. Jedoch änderte sich alles, als Google aufkam und die Suchmaschinenlandschaft gehörig ins Beben brachte. Google’s PageRank Algorithmus enthielt eine weitere Zutat: Backlinks. Backlinks werden seitdem von Suchmaschinen als eine Art Vertrauensvotum und Hinweis auf wertvollen Content angesehen. Backlinks sind umso wirksamer, wenn sie von vertrauenswürdigen und beliebten Seiten stammen. Nicht zuletzt bilden Links für Suchmaschinen eine Art Strassenetz für deren Crawler, mit denen diese Crawler von Seite zu Seite gelangen, um ihren Index aufzubauen.

Weniger ist mehr: Die Krux mit den Linkaufbau-Techniken

Die Regeln und Best Practices von Linkbuilding sind komplex und befinden sich in einem stetigen Wandel, wie der gesamte Bereich SEO. Zudem werden ständig durch SEO-Experten und Webmaster neue Techniken erforscht und entwickelt. Sobald diese jedoch übermässig viel angewendet werden, verlieren sie an Effektivität. Das kann zum einen daran liegen, dass eine Technik von so vielen Websites verwendet wird, dass man sich durch deren Anwendung keinen Vorteil mehr gegenüber anderen Websites verschaffen kann. Natürlich kann es auch daran liegen, dass eine übermässige, unsinnige Verwendung verschiedener Techniken von den Suchmaschinen als Spam oder als Verstoss gegen die Best Practices eingeordnet wird, woraufhin die damit verbundene Seite schnell in den Suchergebnissen abgestraft wird.

White-Hat-Linkbuilding vs. Black-Hat-Linkbuilding

Es lohnt sich also, neuen “coolen” Linkbuilding-Methoden zunächst einmal mit Skepsis zu begegnen. Machen diese wirklich Sinn, sind sie hilfreich für den Nutzer und langfristig erfolgreich – sind es also sogenannte White-Hat-Linkbuilding-Methoden? Oder sind sie eher manipulativ, ethisch fragwürdig, gegen die Regeln der Suchmaschinen und nur kurzfristig erfolgreich, handelt es sich also um sogenannte Black-Hat-Linkbuilding-Methoden? Die Anwendung von Black-Hat-Methoden ist allgemein nicht nur nutzlos, sondern auch gefährlich, da der Webseitenbetreiber mit Abstrafungen durch die Suchmaschinen rechnen muss.

Erstes Gebot für Backlinks: Qualität statt Quantität

Folgende Erkenntnis ist fundamental für das Verständnis von Backlinks: Nicht alle Backlinks besitzen den gleichen Wert. Zum einen gibt es viele Links, die entweder übermässig oft oder mit einem unethischen Hintergedanken genutzt werden. Dann gibt es Links auf den grossen, qualitativ hochwertigen, populären Seiten. Diese sind die wertvollsten. Denn auch hier gilt Qualität über Quantität – wie so oft im Leben.

Linkbuilding Strategien: Planung und Content als wichtigste Zutaten

Am Anfang jeder erfolgreichen Linkbuilding-Aktivität sollte eine gute Strategie bzw. ein Konzept entwickelt werden. Und du solltest dir die Frage stellen, warum andere Organisationen, Websites und Leser überhaupt deine Links teilen sollten. Deine Strategie muss auf einem tiefen Verständnis des Themas und der Online-Umgebung der Branche fussen.

Anschliessend sollte ein durchdachter Plan erarbeitet werden, der die Zielgruppenansprache und weitere Linkbuilding-Aktivitäten auflistet.

Primär ist es wichtig, dass der Content es überhaupt Wert ist, geteilt zu werden. Er sollte einzigartig und nützlich sein. Wichtig sind auch die Aktualität und Updates der Inhalte sowie das Veröffentlichen von immer wieder neuem Content. Zu oft wird beliebiger Content veröffentlicht und darauf gehofft, dass dieser schon irgendwie geteilt wird. Versetze dich in den Leser und frage dich, ob dieser Link für ihn nützlich wäre. Der Leser sollte einen handfesten Grund haben, den Link zu teilen. Dieser kann beispielsweise emotionaler, geschäftlicher oder partnerschaftlicher Natur sein. Schliesslich geht nichts über die Überzeugungsarbeit eines sozial kompetenten Mitarbeiters, der weiss, wie man mit den Ansprechpartnern der Organisationen hinter den Websites, die Backlinks platzieren sollen, kommuniziert. Wichtig ist dabei, dass es nicht einfach zu einer beliebigen Platzierung des Backlinks auf irgendeiner Unterseite kommt. Der Link sollte an einem möglichst prominenten, sinnvollen Ort platziert werden, denn Google und andere Suchmaschinen werten auch, wie oft auf einen bestimmten Link geklickt wird.

Mit unterschiedlichen Methoden zum Ziel

Als Quelle von Inbound-Links empfehlen sich vor allem thematisch verwandte Seiten und Fachportale mit einer grossen Autorität und Bekanntheit. Wie gesagt gilt hier Qualität vor Quantität. Weniger Links auf beliebten Seiten bringen viel mehr als viele Links auf mittelmässigen Seiten. Kontaktiere die für den Content verantwortlichen Personen dieser Websites und überzeuge sie davon, dass der Link zu deiner Website oder zu Content auf deiner Website sowohl für das Unternehmen / Blogger, wie auch die Besucher dieser Website von Wert ist.

Bleibe in Verbindung und entwickele diesen Kontakt auch über den Austausch von Links hinaus weiter. Nicht zuletzt bieten sich auch eine Linkplatzierung auf den Websites deiner Kunden an. Auf Paid Links sollte nur in Ausnahmefällen zugegriffen werden. Und Finger weg von manipulativen Tricks! Stecke lieber Zeit in die Kreation von wertvollen Inhalten. Bemühe dich, deinen Content so zu gestalten, dass deine Leser ihn gerne teilen. Sorge dafür, dass die Seite hinter dem Link auch tatsächlich den im Linktext angepriesenen spezifischen, wertvollen Content direkt zur Verfügung stellt und dass dieser teilbar (Social Media Buttons) ist. Bilder, wie Infografiken und Listen, werden am häufigsten geteilt. Behalte mithilfe von Tools wie Semrush die Anzahl sowie die Platzierung der Links zu deiner Website ständig im Auge und vergleiche diese Metriken mit denen deiner Mitbewerber.

Sucht du Ideen für konkrete Linkbuilding-Methoden? BKA Content listet auf seiner Website viele gute Ideen auf und gibt dabei an, wie oft diese jeweils in der Praxis angewendet werden.

Können wir dir bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Website helfen? Nimm mit uns Kontakt auf, indem du auf den unteren Knopf drückst:

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Adrian Siuda BERATUNG ANFORDERN