BEE INBOUND https://www.bee-inbound.ch Inbound und Online Marketing Agentur Fri, 14 Sep 2018 13:27:01 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Inbound Marketing für Ärzte: So lenkst du die Aufmerksamkeit auf deine Praxis https://www.bee-inbound.ch/inbound-marketing/inbound-marketing-fuer-aerzte/ Wed, 12 Sep 2018 11:28:49 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/hubspot-partner-day-2018-2/ ]]>

Inbound Marketing für Ärzte: So lenkst du die Aufmerksamkeit auf deine Praxis

Darf ich als Arzt überhaupt Marketing betreiben und was sollte ich beachten? Was dürfen Ärzte unternehmen, um neue Patienten für sich zu gewinnen? Wie betreibe ich erfolgreiches Marketing für Ärzte, ohne als aufdringlich oder unprofessionell wahrgenommen zu werden?
Dies sind die Fragen, mit denen sich jeder Arzt und/oder Praxis beschäftigen muss, um für sich die optimale Marketingstrategie zu definieren.

Aus meiner persönlichen Sicht sollte jeder Arzt, welcher sich über geeignete Marketing Massnahmen informiert, das Thema Inbound Marketing für Ärzte in Betracht ziehen und sich intensiv damit auseinandersetzen. Inbound Marketing bietet Ärzten die Möglichkeit, die potentiellen Neukunden und Patienten auf einer informellen und sachlichen Ebene abzuholen – ohne aufdringlich zu wirken.

 

Warum ist Inbound Marketing für Ärzte so effektiv und gern gesehen?

Denke einmal darüber nach, wie Menschen vorgehen, wenn sie Fragen zu einem gesundheitlichen Problem haben.
Laut einer Schweizer Studie des Institutes GFS aus dem Jahr 2015 recherchieren rund 40 Prozent der Patienten vor dem Besuch bei einem Spezialisten nach Symptomen, Behandlungen oder Krankheiten im Internet. Tendenz steigend.
In Deutschland sind diese Zahlen noch einiges höher angesiedelt, rund drei Viertel (73 %) der deutschen Bevölkerung mit gesundheitlichen Problemen gibt an, sich vor einer ärztlichen Untersuchung online zu informieren und aktiv Recherche zu betreiben.

Nur, wie sehr vertraust du den Angaben von Dr. Google?
Jeder, der Internetrecherche betreibt, kennt das Problem.
Man sucht nach möglichen Ursachen für auftretende Bauchschmerzen und landet schlussendlich bei der Erkenntnis, es könnte ein ernstzunehmender Tumor oder Schlimmeres sein -, obwohl einem nur das Fast Food aus der Mittagspause schwer aufliegt.

Die meisten würden es vorziehen, die benötigten Informationen direkt von einer Praxis oder einem Facharzt beziehen zu können.

Hier kommt das Thema Inbound Marketing für Ärzte wieder auf.
Inbound Marketing ermöglicht es den Praxen, die Aufmerksamkeit derjenigen auf sich zu lenken, die aufgrund eines gesundheitlichen Problems Informationen im Internet suchen – durch sachliche, kompetente, nützliche Inhalte. Auf diese Weise betreibt man Marketing für die Praxis und stärkt zugleich das Vertrauen der Leserschaft.

 

Inbound Marketing für Ärzte: Die 4 wichtigsten Faktoren

 

1. Inbound Ready Website

Nachdem du nun weisst, dass du deine potenziellen Kunden (Patienten) mit wertvollen Inhalten ansprechen musst, willst du auch, dass diese hart erarbeiteten Inhalte konsumiert werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn deine Website nach dem Inbound Ready Grundsatz aufgebaut ist.

Folgende Punkte machen eine Inbound Ready Webseite für Ärzte aus:

  • Interaktiv: Zielgruppen- und bedarfsorientierter Content, interaktives Design, Videos, Infografiken sowie intelligenter Aufbau und Userführung sind die wichtigsten Fundamente, die Webseiten smart und inbound ready machen.
  • Hohe Verweildauer: Smarte Inbound Ready Webseiten haben einen sehr hohen Wohlfühlfaktor. Dadurch verweilen die Besucher länger auf der Webseite, kommen wieder und werden zu Multiplikatoren.
  • Bedarfsorientiert: Besucher fühlen sich erst dann wohl, wenn die Website genau das bietet, was sie als potentieller Kunden suchen – eine Antwort auf ihre Herausforderungen und weniger eine Auflistung eines Portfolios.
  • Conversion orientiert: Mit unserem Inbound Marketing Ansatz werden Webseitenbesucher zu Followern und Leads. Und mit intelligentem Lead Nurturing letztendlich zu umsatzstarken Kunden. Das ist smart!
  • Mobile Friendly: Die Zukunft des Internets ist mobil. Mobiles Internet erfordert flexible Layouts und ein modernes Webdesign, das in der Lage ist, sich an jedes mobile Endgerät anzupassen. Smarte Inbound Ready Webseiten sind fully responsive.
  • SEO Ready: Eine smarte Inbound Ready Webseite ist durch und durch SEO optimiert, damit die gesamten Inhalte richtig indexiert werden und die Seite im organischen Ranking ganz nach oben bringen.

 

Erlaubte und zwingend notwendige Inhalte einer Webseite für Ärzte

 

Erlaubte Inhalte:

  • Öffnungszeiten: Stelle sicher, dass die Öffnungszeiten und/oder Sprechstundenzeiten möglichst schon auf der Startseite ersichtlich sind, damit Besucher sofort sehen, ob die Praxis geöffnet ist und wann Termine vereinbart werden können. Wenn möglich, baue ein Online-Terminplanungstool ein, mit dem der Patient online Termine prüfen oder Sprechstunden vereinbaren kann. Dies entlastet deine Mitarbeiter und verschafft dir ein Plus bei der Kundschaft, da es zeigt, dass du mit der Zeit gehst und einen guten Service bietest.
  • Parkmöglichkeiten, Anfahrt zur Praxis, Angaben für Personen mit Einschränkungen: Vergewissere dich, dass jeder Patient, welcher einen Termin vereinbart hat, auch die nötigen Informationen auf der Webseite erhält, um seinen Besuch in der Praxis so einfach wie möglich planen zu können: Wegbeschreibung, Parkmöglichkeiten, Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder Besonderheiten, welche die Anreise für Personen mit Einschränkungen mit sich bringen.
  • Personalvorstellung: Nutze die Option, dein Team vorzustellen und beim Kunden einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen. Lasse professionelle, sympathische Portraits erstellen und vergewissere dich, dass die Kontaktdaten zu allen Mitarbeitern vorhanden und korrekt sind (Name, Position, Telefonnummer, E-Mail usw.). Optional können auch persönliche Zitate der Mitarbeiter eingepflegt werden, mit denen sich die Beschäftigten kurz vorstellen.
  • Spezialisierungen und Fachgebiete: Falls deine Praxis über eine spezielle Ausrichtung verfügt oder du ein Experte für bestimmte medizinische Fachbereiche bist, teile deinen Webseiten-Besuchern dies mit. Mit der Angabe dieser Auskünfte generierst du Vertrauen und bestätigst, dass sie beim richtigen “Anbieter” der gesuchten Leistung angekommen sind.
  • Google Maps / Places: Versichere dich, dass deine Praxis bei standortspezifischen Suchanfragen gefunden wird. Platziere deine Standortangaben bei Google Maps und Google Places. Damit wird es für die Personen aus deiner Region einfacher, dich zu finden.
  • Google Einträge: Bei der Erstellung von organischen Google Anzeigen (Title-Tags, Meta-Descriptions usw.) beachte Folgendes:
    Verwende keine Floskeln, die eine Alleinstellung signalisieren. Dies ist einem Arzt nicht erlaubt und kann mit einem Google Penalty bestraft werden.
    Bleibe sachlich und informativ, damit dein Gegenüber Vertrauen zu deiner Praxis aufbaut. Vermeide das Gefühl der aktiven Akquirierung, denn dies würde die Entscheidung negativ beeinflussen.
    Verwende Keywords, aber im Mass. Ein überzogener Einsatz von Keywords wird von Google als Spam gewertet und kann auch zu Abstrafungen im Google Ranking führen.

 

Zwingende Inhalte / Rechtliche Grundlagen

Eine Website gilt als Werbung! Deshalb sind die entsprechenden rechtlichen Vorgaben zu beachten.

Impressum: Laut den Vorschriften des Telemediengesetzes musst du eine Rubrik “Impressum” auf deiner Webseite zur Verfügung stellen. Dieses muss einfach auffindbar sein und folgende Inhalte vorweisen:

  • E-Mail-Adresse
  • Telefon- und Faxnummer der Praxis
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden)
  • Angaben zum Datenschutz

 

Fazit:

Stelle für deine Website-Besucher einen optisch ansprechenden und vor allem einfach zu navigierenden Online-Auftritt bereit. Mache dir bewusst, dass nicht alle deine Kunden im gleichen Masse internetaffin sind. Überzeuge sie durch sachliche, informative Inhalte und helfe deinen potentiellen Patienten dadurch weiter. Schaffe Vertrauen durch die Beantwortung oft gesuchter Fragestellungen und gestalte die Kontaktaufnahme für deine Patienten so einfach wie möglich.

 

2. Analyse des Suchverhaltens und Keyword Recherche für Content Erstellung (Webseiten und Blogbeiträge)

 

Analyse des Suchverhaltens

Um herauszufinden, wie die Patienten, welche du ansprechen möchtest, sich bei der Recherche verhalten nach welchen Keywords sie suchen, lässt es sich nicht umgehen, eine detaillierte Analyse der Keywords oder Keyword-Phrasen (Long Tail Keywords) zu erstellen.

Ein nützliches und hilfreiches Tool, um einen Einblick zu erhalten, nach welchen Begriffen Personen recherchieren und was sie dazu in der Google Suchmaschine eingeben ist Answer the Public. Damit kannst du zusätzlich wichtige Inputs zu Content-Ideen generieren. Schaue, nach welchen Fragen die Patienten im Netz suchen und zu welchen Themen es noch wenige informative Inhalte gibt. Dann verfasse Webtexte und Artikel, welche diese Zielgruppe ansprechen und ihre Fragen beantworten. Wer es noch professioneller angehen möchte, erstellt sogenannte “Buyer Personas”. Im Gegensatz zur Zielgruppe wird bei der Buyer Persona dein idealer Patient in Form einer halbfiktiven Person exakt charakterisiert und beschrieben, inklusive seiner Probleme und Bedürfnisse. Die Buyer Persona ist diejenige erdachte Person, für die sich das Leistungsangebot deiner Praxis perfekt eignet.

Inbound Marketing für Ärzte

Inbound Marketing für Ärzte – Fieber – Answer the Public

 

Keywords

Damit deine Inhalte zu fachspezifischen Problemen auch bei der organischen Suche von Google gefunden (organisch = unbezahlt) und top gerankt werden, solltest du ermitteln, welche Keywords und Synonyme in deinen Texten und Beiträgen verwendet werden sollen, damit du deinen Content darauf ausrichten und optimieren kannst.
Verwende Keywords, welche eine geringe Konkurrenz aufweisen, notiere ausserdem Synonyme für das gewählte Keyword und setze diese bei der Texterstellung zusätzlich ein. Der Algorithmus von Google erkennt dies und belohnt dich dafür mit einem guten Ranking. Keyword-Spamming, also die zu häufige Verwendung des Keywords, wird heute teils mit einem Penaltys bestraft. Versuche deshalb, relevanten Content zu produzieren und die selektierten Keywords natürlich einzusetzen, statt die Keywords so oft wie möglich im Text unterzubringen. Versuche, ein Long Tail Keyword im Titel der Webseite bzw. des Artikels einzubauen.

Dies ist eine Phrase oder Zusammenstellung mehrerer zusammenhängender Wörter (Long Tail Keyword), welche du durch Answer the Public ausfindig gemacht hast und von einer grossen Menge von Hilfesuchenden recherchiert wird. Ein Beispiel: Inbound Marketing für Ärzte.

Nun besteht die Kunst darin, um die ermittelten Keywords herum den Content zu schaffen und trotz der keyword-technischen Vorgaben einen sauberen und lesenswerten Text bzw. Artikel zu produzieren.

 

3. Werbung als Arzt: Was ist erlaubt und was nicht

Die Möglichkeiten, als Arzt Werbung zu betreiben, haben sich erst in den letzten Jahren massgeblich verändert. Heutzutage ist es den Ärzten erlaubt, für ihre Praxis oder sich selbst Werbung zu schalten, jedoch nur unter Berücksichtigung der folgenden Einschränkungen durch das Heilmittelwerbegesetz (HWG), das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und des Telemediengesetzes (TMG).

 

Paid Ads (Google Anzeigen)

Werbung für die eigene Webseite ist erlaubt, der Inhalt darf aber nicht werblich wirken und sollte informativ und neutral (keine Alleinstellung) verfasst sein, ausser man kann belegen, dass man selbst der Gründer oder Pionier einer ganz speziellen Methode oder Fachdisziplin ist.

Folgendes muss bei einer Anzeige eingehalten werden:

  •         Keine Alleinstellung
  •         Keine Garantie auf Heilung
  •         Möglichst wenige Adjektive
  •         Keine Anpreisungen
  •         Keine irreführenden oder vergleichende Formulierungen

 

Newsletter

Ein Newsletter darf versendet werden, aber nur mit der Einwilligung des Adressaten und unter Einhaltung dieser Punkte:

  •         Newsletter muss informativ sein
  •         Er darf keine Werbung beinhalten
  •         Es dürfen keine Vergleiche durchgeführt werden
  •         Terminerinnerungen dürfen nicht versendet werden

 

Soziale Netzwerke

Für die Präsenz auf Facebook, Twitter, Google+, Google Places gilt:

  •         Mehrwert bieten durch hilfreichen Content
  •         Keine werbliche Darstellung
  •         Keine Alleinstellung des Arztes oder der Praxis
  •         Bewertungen pflegen (Auf negative Bewertungen sollten Ärzte souverän reagieren und auf Kritik sachlich eingehen.)

 

YouTube

Videos auf Youtube sind erlaubt, folgende Punkte sollten jedoch beachtet werden:

  •         Sachliche und informative Inhalte veröffentlichen
  •         Unverzerrtes Bild zu Gesundheitsthemen, Vorsorge und  Behandlungen
  •         Keine ärztliche Beratung im Video

 

Bewertungsplattformen

Arztbewertungsportale wie jameda.de geben Patienten die Möglichkeit, Ärzte zu bewerten und Meinungen über die medizinische Leistung zu äussern. Die Portale bieten Ärzten eine erlaubte Form der Werbung an, um sich auf den Plattformen in hervorgehobener Weise zu präsentieren. Praxisinhaber sollten sich der Bedeutung von Google und eventuellen Nachfolgern, die die lokale Suche hierzulande dominieren, immer bewusst sein.

50 % der Recherchen bezüglich Arztwahl und lokaler Suche nach Spezialisten laufen heutzutage bereits über Google.

 

4. Content / Blog

Mit einem Blog, der auf die Inbound Methodik aufbaut, kannst du als Arzt potenziellen Kunden bzw. Patienten genau diejenigen Information bereitstellen, die ihre Probleme aufgreifen und Lösungsansätze aufzeigen. Dabei kannst du deine Behandlungsmethoden oder Leistungen präsentieren.

Aus Sicht von SEO (Search Engine Optimization) ist ein Blog die effektivste Variante, um gezielt rund um wichtige Themenbereiche Inhalte zu verfassen und die eigene Visibilität im Web deutlich zu erhöhen.

Gerade für Nischenbereiche ist eine Blogging-Plattform ein Muss, um die Nische für sich zu beanspruchen und sich als Thought Leader im gewählten Tätigkeitsfeld zu etablieren.

 

Potentiale des Bloggings

Mit einem eigenen Blog können Ärzte in einem ersten Schritt bei den Patienten Aufklärung betreiben. Die Interessenten werden mit den benötigten Informationen und hilfreichen Insides beliefert. (Awareness Phase)

In einem nachfolgenden Schritt können neue Techniken und Verfahren vorgestellt werden, welche bei den angesprochenen Zielgruppen noch nicht oder nur wenig bekannt sind. Die Beiträge werden dazu genutzt, den Leser auf diverse Behandlungsmethoden aufmerksam zu machen, ihm die nötigen Informationen dazu bereitzustellen und ihm dadurch einen Mehrwert zu bieten, der seine Entscheidung positiv beeinflusst. (Consideration Phase)

Im dritten Schritt kann man dem Interessenten (subtil) klar machen, warum er sich für einen Termin bzw. eine Behandlung bei der jeweiligen Praxis bzw. dem Arzt entscheiden sollte und was die Praxis bzw. den Arzt zum idealen Ansprechpartner hinsichtlich der evaluierten Lösung macht. (Decision Phase)

Im vierten Schritt solltest du dafür sorgen, dass deine Patienten zu Fürsprechern für dich bzw. deine Praxis werden. Pflege die Patientenbeziehung durch geeignete Inhalte, eine telefonische Nachbetreuung oder ähnliches. Die Patienten werden es dir mit Empfehlungen und guten Referenzen danken. (Delight Phase)

Wie man sieht, kann ein eigener Blog sehr hilfreich sein: In diversen Fachgebieten lassen sich mögliche Fragestellungen von Patienten beantworten, wodurch das Vertrauen beim Gegenüber gefördert wird. Ein Arzt oder eine Praxis hebt sich durch einen eigenen Blog von der Masse ab und generiert durch suchmaschinenoptimierte Blogbeiträge zusätzlichen Traffic auf die eigene Homepage.

Verbreite deinen hilfreichen Content über die diversen Social Media Kanäle, um so viele Personen wie möglich zu erreichen und deine Kompetenz auf deinem Fachgebiet zu beweisen.

 

Anfangen zu Bloggen!

Eine gute Content Marketing Strategie ist zu 100% auf die Zielgruppe bzw. Buyer Persona ausgerichtet. Sie orientiert sich an den Bedürfnissen, Problemen, Herausforderungen oder Themen, die die Nutzer bei ihrer Recherche beeinflussen.

Besonders die Blogposts sollten thematisch präzise auf die Probleme und Herausforderungen die anvisierte Leserschaft eingehen und ihr einen Mehrwert bieten (z.B. Hilfestellung, Aufklärung, Information).

Ein wichtiger Punkt ist, wie du deine Leser ansprichst. Du musst sie mit deinem Inhalt erreichen – durch einen eigenen, wiedererkennbaren und authentischen Sprach- und Schreibstil. Dieser sollte zu dir und deiner Positionierung passen. Schreibe deinen Content nicht werblich, sondern informativ und empathisch.

 

Fazit

Inbound Marketing ist für alle Ärzte und Praxen eine äusserst empfehlenswerte Strategie. Durch die schrittweise Begleitung der potentiellen Kundschaft bzw. Patienten durch die 4 Stufen der Buyers Journey und die Anpassung des Contents an die unterschiedlichen Phasen, in welchen sie sich befinden (Awareness, Consideration, Decision, Delight), können die Patienten zielgenau angesprochen und mit den benötigten Informationen versorgt werden.

Mit Inbound Marketing für Ärzte lassen sich Hilfesuchende zu Interessenten, Interessenten zu Patienten und Patienten zu Promotern machen. Diese Promotoren kommunizieren ihre guten Erfahrungen, bestätigen deine Kompetenz als Spezialist in einem Fachbereich und empfehlen dich weiter, sei dies mündlich oder über eine der gängigen Bewertungsplattformen.

Die Erstellung von nützlichem Content – und darauf zielt Inbound Marketing für Ärzte ab – entpuppt sich für Praxen als enormer Pluspunkt, da potentielle Patienten im Internet nach informativem und hilfreichem Content zu gesundheitlichen Themen suchen und du durch relevante Inhalte auf dich aufmerksam machen und eine Vertrauensbasis schaffen kannst.

Inbound Marketing für Ärzte Journey

Inbound Marketing für Ärzte Journey

Möchtest auch du von den Vorzügen des Inbound Marketing für Ärzte profitieren? Dann melde dich bei uns und lass dich von der Dynamik der Inbound Methode anstecken.

JETZT EBOOK INBOUND MARKETING BESTELLEN
]]>
Dominik Brunner Inbound Marketing für Ärzte Inbound Marketing für Ärzte - Fieber - Answer the Public Inbound Marketing für Ärzte Journey Inbound Marketing für Ärzte Journey JETZT EBOOK INBOUND MARKETING BESTELLEN
Key Takeaways des HubSpot Partner Day: Customer Success und Customer Experience https://www.bee-inbound.ch/inbound-2018/hubspot-partner-day-2018/ Tue, 11 Sep 2018 13:13:14 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/journalistenanfragen-3/ ]]>

Key Takeaways des HubSpot Partner Day: Customer Success und Customer Experience – 2 Key Points für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Kunden und Agenturen

Geniesse soeben zusammen mit meiner Freundin unsere wohlverdienten Ferien an der steinigen Küste von Kroatien und lasse mir die letzten neun Monate bei BEE Inbound durch den Kopf gehen. Unglaublich was ich mit meinen Arbeitskollegen schon alles erleben durfte und wieviel ich schon über Inbound Marketing und die ganze Philosophie dahinter gelernt habe.

Mit einem lachen im Gesicht liege ich bei 35 Grad Celsius völlig tiefenentspannt in der prallen Sonne und kann komplett abschalten, bis auf einmal mein Telefon vibriert und auf dem Display die Nummer meines Vorgesetzten Ben angezeigt wird.

Ohne grosses Zögern nehme ich den Anruf entgegen, den wer schon einmal in einer Agentur gearbeitet hat weiss, dass auch am Wochenende oder in den Ferien einmal etwas anfallen kann, bei dem man die Unterstützung seiner Arbeitskollegen benötigt, um eine Herausforderung, so rasch als möglich aus dem Weg zu räumen.

Gesagt, getan ich gehe ans Telefon und mein Vorgesetzter Ben informiert mich darüber, dass wir den Sticky Index 2018 (ein Wettbewerb unter HubSpot Partnern im DACH-Markt) für uns entscheiden konnten und wir trotz Kosten für den Bezug unseres neuen Hives im zürcher Seefeld, die Möglichkeit haben zwei Mitarbeiter nach Boston an die Inbound 2018 reisen zu lassen. Zu meiner Freude bin ich einer der Glücklichen, welcher dies wahrnehmen darf. Gefühlte drei Tage später sitze ich nun bereits mit Lanny Heiz im Flieger und freue mich darauf viele interessante Sessions an der Inbound 2018 besuchen zu dürfen und von Inbound-Marketing-Experten neue Inputs aufzusaugen.

Tag 1: Inbound 2018 HubSpot Partner Day

Wie schon letztes Jahr nimmt natürlich auch BEE Inbound am HubSpot Partner Day teil und es finden bereits die ersten Sessions statt zu den von mir ausgewählten Themen:

  1. The Secrets of Designing an Effective Customer Feedback Program
  2. Why Taking That Extra Step for Clients Is Key
  3. Panel Discussion: Account Management All-Star

 

  1. The Secrets of Designing an Effective Customer Feedback Program

Die wichtigsten Key Points dieser Session zusammengefasst:

Als erstes ist es essentiell mit seinen Geschäftskunden so früh als möglich realistische Ziele zu definieren, an welchen die Agentur bei der Umsetzung gemessen werden kann.

Auch wenn diese Ziele sehr klar definiert worden sind ist es wichtig, von seinen Geschäftspartner regelmässig Feedback einzuholen, dies darf gerne alle 2-4 Wochen geschehen. Dies kann auch durch sogenannt Microsurveys durchgeführt werden (Microsurveys sind kurze Feedback Runde, welche für den Kunden ein maximaler Aufwand von 2 min sind).

Somit kann bei konstruktiven Feedbacks der eigene Support optimiert und Abläufe oder Kommunikationslücken mit dem Gegenüber aufgedeckt und behoben werden.

Ein wichtiger Ansatz bei der Einholung von Feedbacks ist, dass du aktiv das Why hinter dem Feedback verfolgst, da sich gewisse negative Feedbacks über die Grenzen von Abteilungen erstrecken und es wichtig ist, den Auslöser einer Herausforderung aufzuzeigen und diese bei der Wurzel anzupacken.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist es die verschiedenen Feedbacks zu kategorisieren, sei dies nach Produkten, Dienstleistungen oder Funktionen in der Agentur, um anschliessend eine Prioritätenliste erstellen zu können und die wichtigsten Probleme mit dem grössten Impact auf die Kundenzufriedenheit sofort beheben zu können.

Zum Abschluss einer der wichtigsten Punkte: Nach dem Einholen des Feedbacks informiere deine Kunden mit einem persönlichen E-Mail darüber, dass du dich um sein Anliegen kümmerst und tu dies auch, somit schaffst du vertrauen deinen Kunden gegenüber und führst sie im besten Fall zu der erstrebenswerten Lifecycle Phase Delight, welche in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle für Agenturen einnimmt.

Durch diese Kunden, welche zu Promotern und Fürsprechern deiner aktiven Feedbackkultur werden, können für deine Agentur wichtige Contents herausgezogen werden.

Gerne sind die delighteten Kunden danach bereit bei Case Studies, Testimonials oder Reviews mitzuwirken. Du wirst sehen dieser Community Aufbau wird sich für dich in der Zukunft auszahlen.

  1. Why Taking That Extra Step for Clients Is Key

Die wichtigsten Key Points aus dieser Session zusammengefasst:

Was gibt es wichtigeres als gegenseitiges Vertrauen, sei dies in einer Beziehung oder im geschäftliche Alltag. Um dieses Vertrauen aufzubauen, ist es wichtig, dass du deine eigenen Stärken und deine Möglichkeiten kennst und dir bewusst bist zu was deine Agentur im Stande ist, aber auch wo du deine Schwächen hast. Sei dir nicht zu schade auch einmal Nein zu sagen, wenn du nach einer Risikoanalyse Zweifel hast, besser als dem Kunden Versprechungen zu machen, welche nicht eingehalten werden könne. Damit wird das Vertrauen zerstört und im Team generierst du unnötigen Stress und daraus resultierende schlechte Stimmung.

Zeige deinem Partner besser auf, welche Möglichkeiten und Optionen zur Weiterentwicklung du für ihn siehst, auch nach Abschluss des Projektes, geh aktiv mit Vorschlägen und Verbesserung auf ihn zu und delighte ihn.

Sei ein echter Partner, höre zu was deinen Kunden beschäftigt und ziehe je nach anliegen zusätzliche Ressourcen deiner Agentur hinzu, um über diese Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsvorschläge aufzuzeigen.

Customer experience is the next competitive battlefield

Customer experience wird in den nächsten Jahren immer mehr in den Vordergrund rücken und darum sollte sich jedes Unternehmen auch damit beschäftigen diesen wichtigen Ansatz aktiv zu pflegen um ihn nicht aus den Augen zu verlieren.

  1. Panel Discussion: Account Management All-Stars

Die wichtigsten Diskussionspunkte zusammengefasst:

Wann soll der Sales Verantwortliche einen Accountmanager beiziehen?

Die Diskussionsrunde war sich in diesem Punkt relativ einig, es gibt keine zeitliche Angabe zu dieser Frage, jedoch sollten Account Manager möglichst früh mit eingebunden werden, damit tiefergehende Fragestellungen von Seiten des Kunden objektiv eingeschätzt werden können. Ausserdem hat der Account Manager eher die Übersicht über die zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann einschätzen, welcher Aufwand für ein explizites Projekt aufgewendet werden muss und ob das Timing der Umsetzung realistisch ist und von Seiten der Agentur eingehalten werden kann.

Wann sollen Ziele definiert werden?

Der grosse Teil der Accountmanager tendiert hier auf eine frühe Zielsetzung und das ausarbeiten eines 90-Tage-Plans mit sogenannten Meilensteinen. Für diesen 90-Tages-Plan ist es wichtig, die In-Scopes und Out-of-Scopes zu definieren und klar mit dem Kunden zu kommunizieren, damit keine unterschiedlich Sichtweisen entstehen können.

Nach Abarbeitung dieses 90-Tage-Plans kann der nächste Step zusammen erarbeitet werden und neu aufgedeckte Chancen und Möglichkeiten kann man ohne weiteres mit dem Kunden besprechen und einfliessen lassen.

Wann werden Retainer ausgehandelt?

Retainer werden meist schon von Anfang an abgesprochen, die Diskussionsteilnehmer waren sich jedoch einig, dass dieser Retainer anpassbar sein sollte und dieser je nach Aufwand nach Oben oder Unten skalierbar sein sollte. Zu Beginn werden diverse Retainer-Pakete erstellt und im Laufe des Projektes angepasst oder ergänzt.

Auch in dieser Diskussion wurde nochmals die Wichtigkeit der Kunden-Feedbacks diskutiert und wie essentiell stetige Kommunikation mit dem Kunden ist, um Vertrauen aufzubauen und eine transparente Partnerschaft zu bilden, welche durch gegenseitigen Wissensaustausch gestärkt wird und auf einer Basis des Vertrauens beruht.

Fazit

Customer Success und Customer Experience sind Themen, welche Heute und in Zukunft immer mehr an Wert gewinnen werden. Daher versuche deine Kunden aktiv zu unterstützen, kommuniziere offen und ehrlich, hol dir Feedback in regelmässigen Abständen ein und noch wichtiger, kümmere dich auch um diese Anliegen. Somit schaffst du eine Basis des Vertrauens und eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit, welche sich für beide Parteien mehr als auszahlen wird.

JETZT EBOOK INBOUND MARKETING BESTELLEN
]]>
Dominik Brunner JETZT EBOOK INBOUND MARKETING BESTELLEN
Über Journalistenanfragen zu mehr Backlinks und Brand-Awareness https://www.bee-inbound.ch/seo-marketing/journalistenanfragen/ Wed, 05 Sep 2018 15:50:02 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/influencer-marketing-2/ ]]>

Über Journalistenanfragen zu mehr Backlinks und Brand-Awareness

Dank Journalistenanfragen zu vielen und qualitativ hochwertigen Backlinks

Im Job eines SEO-Profis gehört Linkbuilding zweifellos zu den schwierigsten Tätigkeiten. Gewissenhaft verfolgt, bringt diese Massnahme aber den höchsten Ertrag. Denn: Backlinks signalisieren Google und anderen Suchmaschinen die Beliebtheit eines Inhalts und sind zu einem grossen Teil für dessen Ranking verantwortlich.

In meinem letzten Artikel über Suchmaschinenoptimierung habe ich die Geheimwaffe für schlagkräftigen Content vorgestellt: Comprehensive Content. In diesem Post stelle ich nun die Geheimwaffe für schlagkräftiges Linkbuilding vor: Viele qualitativ hochwertige Backlinks mit einer hohen Autorität in führenden, reichweitenstarken und branchenspezifischen Publikationen. Diese lassen sich am besten durch die Beantwortung von Journalistenanfragen erlangen. Dabei werden Journalisten, Blogger und Influencer beim Schreiben ihrer Artikel durch wertvollen Input wie Kommentare, zusätzliche Ressourcen, Produkte zum Testen, Branchenwissen unterstützt. Auch ganze Artikeltexte werden von Experten in Unternehmen beigesteuert. Als Gegenleistung wird meist im Artikel eine Erwähnung mit Backlink auf die Seite des Experten gesetzt.

So funktioniert’s: Professionelle Plattformen für den Austausch

Dies geschieht meist über Plattformen, wie HARO (Help A Reporter Out) oder ResponseSource, bei denen Journalisten unkompliziert Anfragen an Experten des jeweiligen Bereichs stellen können. Der Experte mit dem jeweils besten und schnellsten Pitch/Quote/Antwort bekommt den Zuschlag und kann nun mit seiner Expertise den Artikel des Journalisten bereichern. Beispielsweise könnte ich mich als Blogger dort anmelden und für diesen Artikel einen Kommentar eines Marketing-Managers eines KMU über konkrete Erfahrungen mit Press-Request-Alert-Services anfragen. Daraufhin würden Experten im Themengebiet Marketing & Medien über diese Anfrage benachrichtigt und könnten mir eine Antwort schreiben.

Bezahlt werden diese Plattformen meist von den Firmen, die die Journalistenfragen beantworten. Dies sind zu einem grossen Teil PR-Abteilungen. Dieses System funktioniert erstaunlich gut und wird im englischsprachigen Raum schon rege genutzt, oft auch von grossen Publikationen wie WIRED und der New York Times. Diese Art ist klassisches Inbound-Marketing: Durch das Beisteuern von relevanten Informationen wird dem Leser (wie auch dem Autor) dieser Publikationen bei der Lösung von Herausforderungen oder beim Stillen seines Wissensdurstes geholfen.

Interessierte Leser haben des Weiteren die Möglichkeit, über einen Backlink auf die Seite des Experten zu gelangen, um sich dort genauer zu informieren oder sogar schliesslich von dessen Produkten und Dienstleistungen Gebrauch zu machen. Die zahlreichen Vorteile für die Experten der Unternehmen liegen auf der Hand: Link-Equity, Social-Media-Exposure, Brand-Awareness, zielgruppenspezifischer Traffic, Konversationspotential, Demonstration von Expertise, um nur ein paar zu nennen.

Überblick über beliebte Journalistenanfragen-Plattformen

Die folgende Tabelle listet die aktuell wichtigsten Press-Request-Alert-Services auf und gibt Informationen zu ihren Kosten, Funktionen, geografische und sprachliche Ausrichtung und abgedeckte Themenkategorien.

 

Service Kosten [$/Monat] Funktionen GEO Themen
HARO Free, Standard: 19, Advanced: 49, Premium: 149 Free: Mail-Benachrichtigungen /  Standard: Alles von Free + Keyword-Benachrichtigungen, Profil für Pitchs, Smartphone-Benachrichtigungen, Suche / Advanced: Alles von Standard + 3 Keywords, + 3 Profiles, + Vorsprung / Premium: Alles von Premium + unlimitierte Keywords, unlimitierte Profile Englischsprachige Welt Master HARO (umfasst jede Kategorie), Business und Finanzen, High Tech, Biotech und Gesundheitswesen, Energie und Green Tech, Lifestyle und Fitness, Sport, Unterhaltung und Medien, Öffentliche Politik und Regierung, Bildung, Allgemein, Geschenktüte, Reisen und Vereinigtes Königreich
ResponseSource 440 – 935 £ pro Jahr, Medizin & Pharmazie: 535 £ / DACH: kostenlose Einführungsphase Datenbank mit Medienkontakten, Journalistenanfragen-Service, Pressemitteilungen-Distributionskanal, Medienjob-Börse UK, DACH Wirtschaft & Finanzen, Kinder & Jugendliche, Computer & Telekommunikation, Bau & Immobilien, Verbrauchertechnologie, Bildung & Human Resources, Unterhaltung & Kunst, Umwelt & Natur, Landwirtschaft & Tiere, Lebensmittel & Getränke, Gesundheit, Haus & Garten, Freizeit & Hobbys, Produktion, Ingenieurwissenschaft & Energie, Medien & Marketing, Medizin & Pharmazie, Männerinteresse, Autofahren, Personal Finance, Öffentlicher Sektor & Recht, Handel & Mode, Sport, Transport & Logistik, Reisen, Fraueninteresse & Schönheit
Recherchescout Basic: kostenlos, Business: ab 79 €, Pro: ab 158 €, Nonprofit: ab 39 € 1. Mehr als 2’000 Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum haben sich registriert und senden Anfragen, um Gesprächskontakte, Informationen und Medienmaterial zu gewinnen, 2. 32 Themengebiete stehen zur Wahl DACH Bau & Immobilien, Bildung, Chemische Industrie, Digitalisierung, Energie & Rohstoffe, Essen & Trinken, Finanzen & Finanzmarkt, Freizeitgestaltung & Hobbys, Handel, Heim & Garten, IT & Telekommunikation, Körperpflege & Kosmetik, Kunst & Kultur & Unterhaltung, Land- und Forstwirtschaft, Management & Karriere, Marketing & Werbung, Maschinen- und Gerätebau, Medien & Kommunikation, Medizin & Gesundheit & Pharma, Mensch & Gesellschaft, Mittelstand, Mobilität & Logistik, Mode & Lifestyle, Personalwesen & Arbeitsschutz, Politik, Ratgeber- und Verbraucherthemen, Recht, Sport & Fitness, Technik & Technologien, Tourismus & Reisen, Umwelt & Natur, Wissenschaft & Forschungƒ
Muck Rack nicht angegeben 1. Matching mit Journalisten, Blogger und Freiberuflern, 2. Medienmonitoring und Krisenprävention mit Muck Rack Alerts, 3. Listen, 4. Reporte über Kampagnen und Berichterstattung weltweit Kunst & Unterhaltung, Wirtschaft & Finanzen, Kriminalität & Justiz, Bildung, Energie, Umwelt, Essen & Trinken, Gesundheit, Lifestyle, Medien, Militär, Politik, Immobilien, Religion, Wissenschaft (Biotechnologie), Sport, Technologie, Transport, Reisen
Gorkana nicht angegeben Mediendatenbank, Monitoring, Social Media, Analyse, Umfragen UK, EU, DACH, US nicht angegeben
Source Bottle kostenlos Möglichkeiten für Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen und private Personen Australia, New Zealand, UK & Republic of Ireland, Canada, United States Agriculture, Animals & Pets, Arts, Entertainment & Media, Banking & Personal Finance, Business, Education, Employment & Workplace Relations, Environment, Family & Parenting, Finance, FMCG, Food & Wine, General, Health & Medical, Human Interest, Internet, Leisure/Recreation Management, Lifestyle & Fashion, Management, Manufacturing, Marketing & Advertising, Politics, Government & Policym Professional Services, Property & Real Estate, Public Relations, Retail, Small business & Franchising, Sport & Fitness, Superannuation, Tax, Technology, Transport & Aviation, Travel
Press Quest kostenlos Vermittlung von Expertenkommentaren in Nachrichtenartikeln UK Essen und Trinken, Haus, Familie und Lifestyle, Business, Wirtschaft, Finanzen, + mehr
PitchRate kostenlos PitchRate.com bietet eine Artikeldatenbank, die Experten und Publizisten die Möglichkeit gibt, ein Online-Profil zu erstellen und Artikel für Journalisten und Medien hochzuladen. Englischsprachige Welt Business & Finanzen, Gesundheit & Fitness, Personal Finance, Transport, Kunst & Unterhaltung, Familie, Non-Profit, Freizeit & Reisen, Technologie, Geschenke, Liebe & Beziehungen, Kunst, Handwerk & Schreiben, Bildung, Sport, Autoren, Automobil, Public Relations, Urlaub, Tiere & Haustiere, Support, Design, Entwicklung, All Things Green, Design & Living, Schönheit, Trendige Produkte, Erziehung, Geschäftliche Leistung, Persönliches/Business Coaching, Kommunikation, Religion/Spiritualität, Lebensstile, Buchhaltung/Finanzen, Umwelt, Wissenschaft, Medizin/Gesundheit, Geistesgesundheit/Psychologie, Politik/Geschichte, Design/Architektur, Allgemein, Immobilien/Hypotheken, Karriere, Bücherschreiben & Publizieren
JournoRequests kostenlos Matching mit Journalisten und Bloggern, Suche nach Berichterstattungsmöglichkeiten auf Twitter. Jeden Tweet mit dem #journorequests Hashtag wird nach Prüfung umgehend per E-Mail-Benachrichtigung an die Experten gesendet UK + weltweit Technik, Wirtschaft & Finanzen, Recht, Immobilien, Bildung, Unterhaltung, Mode & Schönheit, Gesundheit & Fitness, Lifestyle, Wohltätigkeit, Beziehungen, Eltern & Kinder, Essen & Trinken, Reisen, Allgemein
ProfNet 1’650 pro Jahr für eine einzelne Branche 1. E-Mail mit Fragen von Journalisten und anderen, die nach Expertenkommentaren suchen + Anfragen nach Referenten für Konferenzen und Messen, 2. Verknüpfung der Expertenprofile mit den Pressemitteilungen, 3. Interaktiven Online-Community für Journalisten, Blogger, PR-Profis, 4. Möglichkeit zur Einflussnahme auf die Berichterstattung über aktuelle Themen, indem die Medien auf die Verfügbarkeit der relevanten Experten aufmerksam gemacht werden. weltweit Auto, Rundfunk, Konsumgüter, Energie, Umwelt, Besonderes, Finanzdienstleistungen, Allgemeines Geschäft, Gesundheitswesen, Schwerindustrie, Medien, Sonstige, Öffentliche Angelegenheiten, Sport, Technologie, Transport, Reisen
NARO PR kostenlos 1. Verkürze die Zeit, die du benötigst, um qualitativ hochwertige Medienangebote zu finden.

2. Einbindung von mehreren E-Mail-Adressen für Branded Outreach, 3. Suche nach Kategorie, Stichwort oder Deadline, 4. Die Domain Authority der Veröffentlichungsdomain des Journalisten kann automatisch für die Priorisierung herangezogen werden

weltweit nicht angegeben

 

So gehst du die Sache an

Vorbereitung:

  1. Melde dich bei einem Press-Request-Alert-Service an, abonniere eines deiner Kernthemen und verfolge die eingehenden Anfragen für 1 bis 2 Wochen ohne zu antworten. Dies hilft dir, ein Gefühl für die Funktionsweise dieser Services zu erlangen.  
  2. Erstelle eine Liste von Experten aus verschiedenen Fachbereichen deines Unternehmens. Bitte sie, kurze Zitate zu ihren Themen beizusteuern. Nun bist du perfekt für einkommende Anfragen vorbereitet.
  3. Recherchiere für dich passende Plattformen (in der unteren Tabelle findest du eine Auflistung der wichtigsten Angebote) und melde dich bei ihnen an.
  4. Errichte in deinem E-Mail-Client eine intelligente Ordnerstruktur mit Regeln, welche sich um die eingehenden Anfragen dieser Services kümmert. In einer ersten Ordnerebene gilt es, durch Domainfilter die E-Mails nach den verschiedenen Domains der Press-Request-Alert-Service zu trennen. In einer weiteren dieser untergeordneten Ordnerebene gilt es, die E-Mails mit Keyword-Filter nach Thema zu trennen. Schliesslich empfiehlt es sich, E-Mails von anvisierten Publikationen mit Regeln zu flaggen. Um auch mobil und bei besonders wichtigen Anfragen umgehend benachrichtigt zu werden, kann man sich über Services wie IFTTT SMS-Nachrichten bei eingehenden E-Mails mit einer bestimmten Regel senden lassen.

Bearbeitung:

  1. E-Mail mit persönlicher Vorstellung, Beschreibung der relevanten Qualifikationen sowie 2 bis 3 Zitate oder sonstigen Input zur Beantwortung der Anfrage schreiben. Setze in die Betreffzeile den Namen der Vermittlungsplattform sowie eine Beschreibung des Themas. Vergiss nicht, die Kontaktkoordinaten sowie die URLs deiner Social Profiles am Ende des Mails zu erwähnen. Nimm von unseren E-Mail-Templates gebrauch, passe sie an deine individuellen Bedürfnisse an und entwickle sie nach deinen Wünschen weiter. Schicke das Antwort-E-Mail so schnell wie möglich zurück, mach aber keine Abstriche bei der Qualität. Wenn ein längerer Input gewünscht ist, schreibe sofort zurück und informiere dabei, bis wann du den gesamten Text liefern kannst und gib einen Überblick/Auszug über den Text.
  2. Bitte den Journalisten, bei der Quellenangabe Backlinks auf deine Seite zu setzen. Diese Frage sollte erst fallen, wenn dein Input vom Journalisten ausgewählt wurde und zwischen euch genügend Austausch stattgefunden hat. Bestehe nicht darauf, wenn es nicht dazu kommt, Beziehungen entstehen nicht aus Druck. Teile schliesslich den Artikel auf Social-Media.

Achtung:

Journalisten legen vor allem auf folgende Punkt viel Wert:

  1. Gib deinen vollen Namen, Position und Firma an.
  2. Beantworte möglichst schon in deiner ersten Nachricht an den Journalisten seine Fragen druckfertig. Oder gib ihm einen handfesten Grund, auf deine Antwort noch etwas zu warten.
  3. Liefere deine Antwort mit Hintergrundinformationen zu dir und deinem Input. So hilfst du dem Journalisten bei der weiteren Recherche wie auch beim Fact- und Source-Checking. Erledige alle möglichen Tätigkeiten, die der Journalist in diesem Zusammenhang machen müsste und spare ihm so Zeit.
  4. Deine Antwort sollte so kohäsiv und gründlich wie möglich ausfallen. Eine durchdachte und professionelle Antwort in gepflegter Sprache ist ein Muss.  

Erprobte E-Mail-Templates für die Kommunikation mit Journalisten

Diese Templates können dir eine Hilfe beim Aufsetzen deiner Pitchs an die Journalisten sein. Sie wurden von uns aus dem Englischen übersetzt und stammen ursprünglich von Matthew Barby, seines Zeichen SEO-Experte und Director of Acquisition bei HubSpot.

 


Betreff: ResponseSource [Füge hier das Thema ein, das du auf Bitte des Reporters kommentieren sollst]

Body-Text: Hallo [Vorname]

Mein Name ist [Dein Name], [Deine Positionsbezeichnung und Name des Unternehmens]. Du hast via [Name des Services (z.B. HARO)] um Input für deinen aktuellen Artikel gebeten. Ich unterstütze dich sehr gerne.

Meine Antworten auf deine Fragen:

  1. Ein bis zwei Sätze (maximal), die in direktem Zusammenhang mit der Frage des Reporters stehen und diese kommentieren bzw. beantworten.
  2. Ein bis zwei Sätze (maximal), die in direktem Zusammenhang mit der Frage des Reporters stehen und diese kommentieren bzw. beantworten.
  3. Ein bis zwei Sätze (maximal), die in direktem Zusammenhang mit der Frage des Reporters stehen und diese kommentieren bzw. beantworten.
  4. Ein bis zwei Sätze (maximal), die in direktem Zusammenhang mit der Frage des Reporters stehen und diese kommentieren bzw. beantworten.

Solltest du weitere Informationen benötigen, melde dich einfach per E-Mail oder telefonisch bei mir.

Mit besten Grüssen

[Dein Name, Unternehmen, Positionsbezeichnung]

[Deine Twitter/LinkedIn URL]

[Kontaktdaten / Telefonnummer / E-Mail-Adresse]


Hallo [Vorname],

besten Dank für deine Rückmeldung. Ich freue mich darauf, den finalen Artikel zu lesen, sobald er online ist.

Könntest du mir nach der Veröffentlichung bitte die URL zusenden? Dann werde ich den Beitrag auf meinen Social-Media-Kanälen verteilen. Und wenn du mich als Quelle in deinem Artikel erwähnen möchtest, kannst du gerne die URL meiner Website verwenden: [URL deiner Webseite].

Solltest du in Zukunft wieder Input von mir benötigen, melde dich einfach jederzeit direkt bei mir.

Besten Dank und liebe Grüsse

[Dein Vorname]


 

It’s the relationships and human connection, stupid!

Zeigt sich die Zusammenarbeit zwischen Journalisten/Herausgebern und Experten als gegenseitig fruchtbar, können sich daraus durchaus längerfristige Beziehungen entwickeln. Dabei wird durch das gegenseitige Helfen nicht nur ein positives wechselseitiges Verhältnis aufgebaut, sondern es kommt nicht selten in Folge langfristig zu weiteren Gelegenheiten für professionellen Austausch und gegenseitige Bereicherung. Natürlich müssen diese Beziehungen auch gepflegt werden. Bleibe so gut es geht mit diesen Personen im (persönlichen) Kontakt sowie kommentiere, teile und like ihre Social-Media-Posts.

Es lohnt sich vor allem, mit freiberuflichen Journalisten eine Beziehung einzugehen, da diese meist für mehrere (renommierte) Publikationen gleichzeitig Inhalte liefern und deine Chance deshalb auch steigt, in diesen zu erscheinen.

Vor allem aber sollten diese Beziehungen von gegenseitigem Nutzen und Wertschätzung geprägt sein. Sei selbstlos und zeige dich nützlich! Helfe Reportern auch mal bei Stories, die nicht dein Unternehmen bzw. Kunden als Gegenstand haben und wenn diese es tun, positioniere sie in einem realistischen Licht auf angemessene Weise. Wenn du also beispielsweise auf eine bestimmte Journalistenanfrage keine Antwort hast, aber jemanden kennst, der diese Frage höchstwahrscheinlich beantworten kann, lohnt es sich, den Journalisten auf diesen Kontakt hinzuweisen. Besitzt du zu einem Artikel nur Halbwissen, versuche nicht, dieses unbedingt da rein zu pressen. Wenn du für Input zu einem Artikel eines deiner Journalisten-Kontakte zwar nicht direkt angefragt wurdest, aber trotzdem Wissen, Recherche und Tipps beisteuern kannst, zögere nicht, dies ihm anzubieten. Ein breites Allgemeinwissen und ein grosses, heterogenes soziales Netzwerk sind in diesem Fall Gold wert. Denke langfristig und lege nicht zu viel Wert auf kurzfristige Resultate. Empfehle auch andere PR-Profis und Unternehmen, wenn es anderen nützt.

Recherchieren gute Journalisten selbst?

Diese Art der Informationssammlung und Öffentlichkeitsarbeit kam in der Vergangenheit ab und zu in Kritik. Oftmals wurden damit eine angebliche Kommerzialisierung des Journalismus und ungenügende Achtung journalistischer Prinzipien verbunden. So wurde diese Methode im Podcast „Journalismus Y“ der Schweizer Medienwoche pointiert als „Verkauf von Journalisten“ beschrieben. Dabei gelang es den Autoren dieser Publikation sogar, eine geheime Botschaft, nämlich „Gute Journalisten recherchieren selbst“, in ein Newsletter-Mailing der Plattform ResponseSource zu schmuggeln, nachdem dieser Service sie um einen Gastartikel gebeten hatte.  

Auch vor Fake News sind diese Plattformen nicht ganz sicher. Ryan Holiday, Medienstratege und ehemaliger Marketingdirektor für American Apparel gelang es im Rahmen eines Experimentes unwahre (aber zum Glück harmlose) Stories und Behauptungen in Publikationen wie ABC News, CBS, MSNBC und New York Times zu bringen. Während des Experimentes erhielt er nur ein Fact-Checking-E-Mail.

Dennoch: Für einen verantwortungsvollen Umgang, wie Fact- und Source-Checking und das Einhalten weiterer journalistischer Standards, sind primär die Journalisten zuständig. Diese Art von Informationssammlung kann in vielen Fällen durchaus Sinn machen. Es gilt genau herauszufinden, wann dies der Fall ist. In englischsprachigen Ländern wird diese Methode auch von grossen Medienhäusern angewandt. Nicht zuletzt steigt so die Chance kleinerer Unternehmen, in wichtigen Publikationen erwähnt zu werden. Und nicht zuletzt sollten auch die PR-Profis die Journalisten und deren jeweilige Publikationen führen. Eine Erwähnung und Backlink auf einer unseriösen Website fallen sowohl bei Google wie auch den Rezipienten negativ auf.

Fazit

Öffentlichkeitsarbeit mit Journalistenanfragen-Plattformen wie HARO oder ResponseSource ist nach etwas Vorbereitung und Übung ein effizientes Mittel, um an mehr Backlinks und Brand-Exposure zu kommen. Leider werden diese Services bis jetzt hauptsächlich in der englischsprachigen Welt in Anspruch genommen. Idealerweise entwickeln sich aus dessen Nutzung längerfristige, wechselseitige Beziehungen zwischen Experten und Journalisten. Bei der Nutzung dieser Plattformen ist jedoch auf beiden Seiten Vorsicht geboten. Probier’s aus!

 

Quellen:

 

Können wir dir beim Linkbuilding und bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Website helfen? Klicke auf den unteren Button und nehme mit uns Kontakt auf:

BERATUNG  ANFORDERN
]]>
Adrian Siuda BERATUNG ANFORDERN
Influencer Marketing: Die Grundlagen, Möglichkeiten, Chancen – und warum es in Zukunft noch wichtiger wird – auch für B2B https://www.bee-inbound.ch/social-media-marketing/influencer-marketing/ Thu, 30 Aug 2018 11:41:44 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/social-media-b2b-2/ ]]>

Influencer Marketing: Die Grundlagen, Möglichkeiten, Chancen – und warum es in Zukunft noch wichtiger wird – auch für B2B

Was genau ist Influencer Marketing? Lohnt sich das für mein Unternehmen? Wie mache ich eine Influencer Kampagne und was macht so ein Influencer eigentlich?

Um uns diesen Fragen anzunehmen, beginne ich mit einer kurzen Geschichte, der Geschichte von Chiara Ferragni. Wie so viele junge Italienerinnen ist die damals 22- Jährige sehr modebewusst und legt Wert auf einen stilvollen Auftritt. Ihr modisches Gespür ist auch ihren Freundinnen bekannt und oftmals wird sie um Tipps und Tricks gefragt, was man wo anziehen soll, wo sie diese hübsche Bluse her hat, und ob ein Maxi Dress im kommenden Sommer noch im Trend sein wird. Im Oktober 2009 beschliesst Chiara, ihr Wissen nicht nur mit ihren Freundinnen zu teilen, sondern auch mit dem Rest der Welt – oder zumindest dem Internet. Unter dem Namen “The Blonde Salad” startet sie ihren Fashion Blog.

Zeitsprung um knapp 9 Jahre nach vorn ins Jahr 2018: Chiara steht an der Spitze ihres eigenen Medienunternehmens, hat vor kurzem ihren ersten Fashion Store in Mailand eröffnet und wurde von Forbes zum einflussreichsten Fashion Influencer gekrönt. Chiara repräsentiert eine ganze Gruppe von Menschen, die sich durch das Publizieren von eigenem Content eine loyale Gemeinde im Internet aufgebaut haben und die für Unternehmen immer mehr zum idealen Werbepartner wird. Doch wie kam es dazu, dass Unternehmen immer weniger mit Film- und Sportstars zusammenarbeiten und statt dessen Werbeinhalte von ganz normalen Leuten erstellen und verbreiten lassen – und dies alles mit durchschlagendem Erfolg und einem ROI von bis zu 650%?

Was sich verändert hat im Marketing – und der Aufstieg des Influencer Marketing

Jeder hat den Term “we buy from who we know, like and trust” bereits einmal gehört. In einer digitalisierten Welt gilt dies mehr denn je.

Unternehmen haben es zunehmend schwer, diese 3 Anforderungen zu erfüllen. Sie sind relativ anonym und erscheinen austauschbar (know). Mögen (like) tun wir unseren Hund, einen lauen Sommerabend, einen erholsamen Spa-Urlaub zu zweit, aber nicht wirklich ein Unternehmen. Vertrauen (trust) lässt sich nur über eine echte Beziehung aufbauen, nicht aber über Werbespots und Banner Ads.

Der Kaufprozess hat sich mit dem Internet fundamental verändert. Käufer treffen ihre Entscheide viel autonomer und viel informierter. Die gesellschaftliche Etablierung von Social Media vor rund 10 Jahren hat diesen Trend nicht verursacht, doch exponentiell verstärkt. Inbound Marketing ist ein direkter Nachkomme dieser Veränderung.

Social Media ist grundsätzlich dafür prädestiniert, die oben erwähnten drei Herausforderungen zu überwinden. Käufer können direkt mit Unternehmen interagieren, es kennenlernen und so eine Beziehung (like & trust) aufbauen. Das Potential dieses Know, Like, Trust-Prinzips haben die meisten Unternehmen noch nicht erkannt oder nahezu fahrlässig vernachlässigt. Es wird weiterhin auf transaktionales Marketing gesetzt. Das Produkt steht im Vordergrund – nicht der Käufer und sein Problem. Im Internet werden wir überall mit Angeboten überhäuft, es gleicht teilweise einem digitalen Basar.

Trotz all der Veränderung, eines hat sich nicht geändert: der Mensch. Wir wollen immer noch von Personen kaufen, die wir kennen, mögen und denen wir vertrauen. Um in all dem Wirrwarr den Überblick zu behalten, suchen wir uns Orientierungspunkte. Traditionellerweise sind das Familie und Freunde, die uns ihre Empfehlungen geben, klassisches word-of-mouth.

Während die Konzerne noch digitales Marketing als konventionelles Marketing in neuem Umfeld verstanden haben und es weiterhin tun, haben sich Blogger (auf den unterschiedlichsten Social Media Plattformen) die Nachfrage nach authentischen Meinungen zu Nutze gemacht. Die Social Media Kanäle wurden zur Selbstverwirklichung genutzt, das eigene Leben dokumentiert. Wohin gehen wir in die Ferien? Was nehmen wir mit? Welche Restaurants muss man besuchen? Was hab ich alles mitgenommen von meinem Shopping Spree? Grosszügig wurde dokumentiert und mit der Öffentlichkeit geteilt, Fragen in den Kommentaren direkt beantwortet. Wer gute Tipps hatte, ein inspirierendes Gespür für Mode oder durch seine sympathische Art überzeugte, wurde den Freunden gezeigt.

Durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Blogger und Followern wurde etwas geformt, was grosse Unternehmen trotz riesiger Werbebudgets nicht geschafft haben: Der Aufbau einer echten Beziehung zum Kunden, oder in anderen Worten: ‘Know, like and trust.’ Der Blogger war nicht mehr einfach irgendwer, er war ein Referenzpunkt -, eine Autorität, die Kaufentscheide massgeblich beeinflusst. Der Influencer war geboren.

Influencer Marketing – warum und wie?

Die loyale Community, die sich der Influencer durch das Teilen seiner Erfahrungen, Tipps und Meinungen aufgebaut hat, hört auf ihn, achtet darauf, welche Kleidung er trägt, wohin er in die Ferien geht, was und wo er isst. 88% der Konsumenten gaben an, dass sie Online-Empfehlungen gleichermassen vertrauen wie direkten, persönlichen Empfehlungen, was den Einfluss der Influencer faktisch unterlegt.

Das Potential für Unternehmen liegt auf der Hand. Die Möglichkeiten der Kooperation sind ebenso vielfältig, wie die Ziele, die mit Influencer Marketing erreicht werden können. Im Folgenden soll es genau um diese Punkte gehen. Doch zuerst einmal einige Fact & Figures, welche die zunehmende Relevanz von Influencer Marketing für Unternehmen hervorheben.

 

  • 48% der Marketingverantwortlichen in den USA gaben an, mehr Budget für Influencer Marketing bereitzustellen.
  • Für jeden Dollar, den man in Influencer Marketing investiert, bekommt man im Schnitt $6.50 zurück.
  • Influencer Marketing führt durchschnittlich zu einem ROI von 650%.
  • 92% der User trauen word-of-mouth Empfehlungen auf Social Media
  • Instagram ist die wichtigste Influencer Plattform (91,9%) für Marketingverantwortliche, vor Youtube (8.5%) und Facebook (2,5%).

 

Nun zu den Zielen und Kooperationsmöglichkeiten, welche sich daraus ergeben. Wie im Marketing allgemein, gilt auch für Influencer im Speziellen: Es ist nicht einfach ein Tool, das man mal so einsetzt, sondern es hat sich in die Unternehmesstrategie einzufügen und muss Teil der Umsetzung dieser Strategie sein. Entsprechend leiten sich die Ziele für eine Influencer Kampagne auch daraus ab. Soll die Markenbekanntheit gesteigert werden? Soll die Marke neu positioniert und so eine andere Zielgruppe angesprochen werden? Oder geht es lediglich darum, die Verkaufszahlen zu steigern?

80% der Marketingverantwortlichen heben Schwierigkeiten mit der Messbarkeit des ROIs von Influencer Kampagnen hervor. Sind die Ziele aber klar, i.e. SMART, definiert, kann diese Hürde übersprungen werden. Markenstrategische Ziele lassen sich beispielsweise anhand der erreichten Personen, des Engagements und der Reaktionen messen, transaktionale anhand der Verkaufszahlen (bspw. durch Affiliate Links). Natürlich schliessen sich die einzelnen Absichten nicht gegenseitig aus – eine gesteigerte Markenbekanntheit korreliert mit erhöhten Verkaufszahlen -, doch sind sie jeweils einzeln zu definieren und zu messen.

Sind die Ziele nun gesetzt, stellt sich die Frage nach den Massnahmen, mit denen sie erreicht werden können. Je nach Umsetzungskanal (dazu später noch mehr) ist die konkrete Ausgestaltung davon abhängig, doch lassen sich grundsätzlich folgende Umsetzungsformen festhalten.

Fortlaufendes Ambassadorship

Influencer werden längerfristig an eine Marke gebunden und treten gegen aussen als Markenbotschafter auf. Da dies dem Influencer wie auch dem Unternehmen Sicherheit und Planbarkeit bietet und andererseits auch die Transaktionskosten massiv senkt, ist das Ambassadorship die beliebteste Form der Kooperation für Marketer (71%) wie auch für Influencer (90%). Der Influencer signalisiert gegenüber seiner Community auf diesem Weg seine Bindung an eine Marke und deren Werte. Reziprok überträgt sich das Image des Influencers auch auf die Marke.

Die Umsetzungsformen dieser Partnerschaft orientieren sich sodann an den nachfolgenden Massnahmen.

Produkt Review

Der Influencer stellt ein bestimmtes Produkt vor und gibt seine persönliche Meinung dazu ab. Das ganze Unboxing (Auspacken), Testing und der abschliessende Review werden fotografisch und/oder in einem Video festgehalten und der Community präsentiert.

Erwähnungen von Produkt und Marke (einmalig)

Produkte einer Marke resp. die Marke selbst werden in einem Beitrag, wie beispielsweise Blogpost, Youtube Video, Post auf Instagram, gezeigt und der Community vorgestellt resp. darauf aufmerksam gemacht.

Produktplatzierungen

Produkte werden in einem Beitrag (bspw. in einem Video, auf einem Post getragen) gezeigt, jedoch ohne dass die Marke explizit genannt wird.

Eventauftritt inkl. Berichterstattung

Der Influencer nimmt an einem Event teil, promotet diesen ggf. im Vorfeld, und berichtet darüber. Beispielsweise über seinen Auftritt an einer Messe, das halten einer Keynote oder die Eröffnung eines Shops.

Affiliate Verträge

Der Influencer erhält einen persönlichen Link oder Rabattcode zu einer Marke. Der Traffic und die sich daraus ergebenden Umsatzzahlen können so dem Influencer spezifisch zugewiesen und entsprechend vergütet werden. Trotz der eindeutigen Messbarkeit befinden lediglich 10% der Marketingverantwortlichen Affiliate Verträge als die effektivste Methode für Influencer Marketing.

Nachdem nun zunächst die Relevanz von Influencer Marketing dargelegt und die möglichen Ziele und Umsetzungsmassnahmen erläutert wurden, geht es nun zum nächsten Schritt: Wie kann man den richtigen Influencer finden?

Den richtigen Influencer finden

67,6% der Marketingverantwortlichen geben an, dass ihre grösste Herausforderung im Zusammenhang mit Influencer Marketing das Finden der relevanten Influencer sei. Dies hat zum einen damit zu tun, dass zuerst bekannt sein muss, wer denn meine Zielgruppe überhaupt beeinflusst. Zum anderen hat es mit den dezentralisierenden Effekten von Social Media zu tun, die Mittelsmänner in der Wertschöpfungskette, wie Agenten und Agenturen, umgehen. Ergo gibt es keine Datenbank, wo alle Influencer gelistet sind und man einfach googeln kann.

Wer den richtigen Influencer finden will, muss zunächst ein tiefgreifendes Verständnis für die Zielgruppe und deren Bedürfnisse, Wünsche und Ziele entwickeln. Erst wenn ich weiss, was sich meine potentiellen Kunden wünschen, kann ich auch identifizieren, welche Personen auf sie Einfluss haben. Das heisst also, ich muss meine Buyer Persona ausarbeiten, um diese Empathie zu entwickeln.

Ist die Zielperson umfänglich verstanden, besteht das Problem aber weiterhin, wo man denn die gewünschten Influencer findet. Die Marktlücke einer zentralisierten Plattform haben mittlerweile zahlreiche Unternehmen erkannt. Die Ansätze reichen von Agenturen wie Kingfluencers oder Datenbanken wie upfluence oder Traackr, die durch AI-Technologie Influencer aufgrund vordefinierter Kriterien heraussuchen und vorschlagen, was die Suche extrem beschleunigt.

Hat man nun eine gewisse Menge an Influencer zur Auswahl, stellt sich die Frage, welcher denn der “beste” ist für die Kampagne und deren Ziele. Auf was muss ich achten? Was macht einen guten Influencer überhaupt aus? Doch auch das ist nicht das Ende der Liste an Fragen.

 

  • Wie schreibe ich die Influencer an?
  • Was kostet mich das?
  • Kann ich das nicht auch gratis haben?
  • Was mache ich, wenn ich kein B2C-Produkt verkaufe, sondern im B2B tätig bin?
  • Kann ich dann kein Influencer Marketing betreiben?

 

Die Liste der Fragen ist lang und bedarf differenzierter Betrachtung. Deshalb werden diese im nächsten Blogpost beantwortet. Zudem zeigen wir anhand einem unserer Cases auf, wie eine Kampagne konkret umgesetzt und welcher Erfolg erreicht werden kann.

Möchtest auch du eine funktionierende Social Media Strategie aufbauen, dann lade dir hier unser E-Book herunter:

JETZT SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE EBOOK HERUNTERLADEN
]]>
Lanny Heiz JETZT SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE EBOOK HERUNTERLADEN
5 Gründe für Social Media im B2B-Sektor https://www.bee-inbound.ch/social-media-marketing/social-media-b2b/ Fri, 24 Aug 2018 10:29:19 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/hubspot-cos-vs-wordpress-cms-2/ ]]>

5 Gründe für Social Media im B2B-Sektor

Kommunikation ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Sich so auszudrücken, dass das Gegenüber genau weiss, was man möchte, ist ein Grundpfeiler gegenseitigen Verständnisses. Im Geschäftsfeld hat sich dieses Bewusstsein auf die Kommunikation zwischen Unternehmen und einzelnen Menschen ausgeweitet – das Verhältnis wurde bereits 1999 von Levine, Locke, Searls und Weinberger im Cluetrain-Manifest beschrieben und hat bis heute Gültigkeit.

Die Art der Kommunikation wandelt sich jedoch immer wieder: Früher wurden wichtige Neuigkeiten am Stammtisch, im Radio oder an der Litfasssäule veröffentlicht. Heute geschieht dies via Blogs, Online-Magazinen und Social Media. Daher muss das Thema Kommunikation in jedem Unternehmen einen hohen Stellenwert einnehmen.

Social Media für B2B-Unternehmen: Ja oder Nein?

Social Media für B2B-UnternehmenViele Business-to-Consumer-Unternehmen (B2C) sind diesem Ruf bereits nachgekommen. Vor allem aber im Business-to-Business-Sektor (B2B) gibt es noch immer ein erhebliches Defizit, was den Unternehmensauftritt in den sozialen Medien betrifft. Clutch und Smart Insights erklärten im September 2017, dass fast 60 Prozent der von ihnen befragten B2C-Unternehmen berichteten, Social Media würde dazu beitragen, ihren Umsatz zu steigern. Dem stimmten allerdings nur 46 Prozent der B2B-Unternehmen zu.

 

 

Und Steve Pearson, CEO von Friendemic, meinte:

„[Social media] makes more sense for B2C companies because of the mindset people are in when they’re on social media. They’re in consumer mode, not business mode.“

Ist dies wirklich der Fall? Werden soziale Medien nur im Consumer-Bereich genutzt?

Unsere Erfahrung mit B2B-Kunden bestätigt diese Annahme nicht. Wir haben zahlreiche Gründe kennengelernt, warum B2B-Unternehmen in Social Media vertreten sein sollten.

Fünf Gründe für Social Media im B2B

  1. Imagebildung: Der gute Ruf eines Unternehmens regt den Verkauf an, denn gute Erfahrungen werden gerne weitergetragen. Heute kann ein jeder seine Meinung zu Unternehmen, Personen und Produkten im Netz veröffentlichen. Leider kann diese auch negativ sein. Und so subjektiv sie auch sein mag, vertraut man in der Regel dieser Meinung sehr schnell. Ganz vorn dabei sind die vielen Bewertungsportale für Hotelanbieter. Im schlimmsten Fall löst eine Meinung weitere aus und diese Welle kann sich schnell zu einem Shitstorm entwickeln. Dies wirkt sich wiederum unmittelbar auf die Reputation bzw. das Image aus und kann für das Unternehmen verheerende Folgen haben. Um dem entgegenzuwirken, ist ein Social-Media-Auftritt nötig. Hier besteht die Möglichkeit, auf Kunden einzuwirken und schlechte Erfahrungen mit gutem Kundenservice wettzumachen.
  2. Kundensupport: Viele B2C-Unternehmen wie die Deutsche Telekom oder die Deutsche Bahn nutzen bereits die Social-Media-Kanäle für den Kundensupport. Unter @Telekom-hilft und @DB_Bahn erhalten Kunden in kürzester Zeit eine Antwort auf ihre Probleme. In der Regel schneller als übers Telefon oder via E-Mail. Ein B2B-Unternehmen, welches einen Kundensupport dort anbietet, wo die eigenen Kunden auch gerade sind – nämlich auf den Social-Media-Kanälen, hat gute Chancen, bessere Kundenbewertungen zu erhalten, was schlussendlich auch die Kundenbindung beeinflusst.
  3. SEO: Bereits 2011 fand Google heraus, dass 71 Prozent der B2B-Kunden für die Informationssuche das Internet und damit Suchmaschinen nutzen. Einträge in Twitter und YouTube sowie bei Google Plus erscheinen immer prominenter in der Google-Suche. Erscheint das eigene Unternehmen durch diese Social-Media-Posts auf den ersten Plätzen, wird man besser gefunden. Selbstredend ist dafür eine Social-Media Präsenz nötig.
  4. Recruiting: Mit Social Recruiting holen Unternehmen ausgebildete Fachkräfte dort ab, wo sie sich aufhalten – in sozialen Netzwerken wie Xing und LinkedIn. BITKOM fand bereits 2010 heraus, dass 58 Prozent der Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern ihre Stellenanzeigen in sozialen Medien veröffentlichen. Mit kununu steht ehemaligen und derzeitigen Mitarbeitern eine Bewertungsplattform zur Verfügung, welche wiederum starken Einfluss auf den Recruiting-Erfolg hat und daher auch regelmässig überprüft werden sollte.
  5. Leadgenerierung: Die Möglichkeit, bezahlte Werbeanzeigen auf den sozialen Kanälen zu schalten, bietet den Unternehmen die Chance, Leads zu generieren: Der Zielgruppe wird relevanter Content zur Verfügung gestellt, welcher mittels einem Formulareintrag abgerufen werden kann. Dabei rückt die User Experience (UX) immer mehr in den Vordergrund. Ohne Social Media kannst du diese Möglichkeit nicht ausnutzen.

Sicherlich gibt es noch einige Gründe mehr, wieso B2B-Unternehmen unbedingt auch in den sozialen Medien einen Auftritt haben sollten. Du kennst noch weitere? Dann teile sie uns doch einfach via Kommentar mit.

Nicht ohne Strategie

Social Media für B2B-Unternehmen

Wichtig ist eines: Eröffne nie einfach so einen Social-Media-Kanal! Ohne die passende Strategie wirst du keinen Erfolg damit haben. Bei der Erstellung der Strategie gilt es, diverse Stolpersteine zu umgehen. Damit du deinen richtigen Social-Media-Weg zielstrebig gehen kannst, haben wir ein eBook zusammengestellt, das alle wichtigen Tipps und Tricks rund um eine Social-Media-Strategie für B2B-Unternehmen zusammenfasst.

JETZT SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE EBOOK HERUNTERLADEN
]]>
Romy Fuchs shutterstock_311651225 shutterstock_326298863_2 JETZT SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE EBOOK HERUNTERLADEN
HubSpot COS vs. WordPress CMS: Wann sich welches Content-Management-System lohnt https://www.bee-inbound.ch/technologien/hubspot-cos-vs-wordpress-cms/ Thu, 23 Aug 2018 13:52:55 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/inbound-3/ ]]>

HubSpot COS vs. WordPress CMS: Wann sich welches Content-Management-System lohnt

CMS, CRM, MA – sind nur einige der Abkürzungen, die in den Systemlandschaften von Händlern und Herstellern eine immer stärkere Rolle spielen.

CMS = Ein Content-Management-System dient zur Erstellung, Verwaltung und Bearbeitung der Inhalte einer Webseite. Die webbasierte Software ermöglicht es auch Mitarbeitern ohne Programmierkenntnisse, Content entlang des gesamten Lifecycle zu verwalten.

CRM = Customer-Relationship-Management versteht sich als ein strategischer Ansatz, der zur vollständigen Planung, Steuerung und Durchführung aller interaktiven Prozesse mit den Kunden genutzt wird (z.B. Opportunity Management, Angebots- und Auftragsmanagement, After-Sales-Support)

MA = Marketing-Automation wird oftmals mit CRM gleichgesetzt, bildet jedoch eher eine Teildisziplin dessen ab und bezieht sich im Besonderen auf den effizienteren Einsatz von Marketinginstrumenten (z.B. Lead-Management, Kampagnen-Management, personalisierte E-Mail-Kampagnen).

HubSpot hat sein CMS vor ca. 4 Jahren veröffentlicht. Heute nennt sich das HubSpot COS und unterscheidet sich von einem herkömmlichen CMS in zweierlei Hinsicht. Erstens ist es eine ganzheitliche Plattform, die Website-Seiten, Landing-Pages, Blog-Formulare, E-Mail und Analytics All-in-One umfasst. Zweitens bietet es eine vollständige Integration mit HubSpot’s Marketing Hub, was es ermöglicht, auf Ihrer Marketing-Datenbank zu sitzen und mehr personalisierte relevante Erfahrungen für Ihre Besucher zu erstellen.

Wenn du kein Marketing-Automatisierungssystem benötigst, ist WordPress möglicherweise die beste Plattform für deine Website

WordPress begann als Blogging-Plattform und hat sich in ein CMS verwandelt, auf dem heute viele Webseiten aufgebaut sind. WordPress hat Tausende von preisgünstigen Themes und Plugins, die einem Benutzer helfen, die Website oder den Blog seiner Träume zu erstellen.

Der beste Teil über WordPress? Seine Einfachheit. Es ermöglicht dir, eine einfache Website schnell und ohne viel Aufwand zu erstellen. Wenn du jedoch bereit bist, dich mit deinen Marketingbemühungen zu befassen, z. B. Formulare und Zielseiten zu integrieren, musst du ein Plug-in oder ein Tool eines Drittanbieters finden.

Diese Tools können zwar nützlich sein, sie können jedoch zu Problemen führen, z. B. zu schlechter Sicherheit oder zu langsamen Ladezeiten auf deiner Website. Wie du weist, kann eine langsame Ladezeit deine SEO beeinflussen. Wenn du WordPress verwendest, ist es klug, einen Entwickler zu rufen, wenn die Dinge haarig werden.

Wenn es darum geht, eine Website für die Leadgenerierung zu erstellen, ist es klar, dass HubSpot COS die beste Wahl ist

1. Das HubSpot CMS ist ganzheitlich

Das CMS ist eine ganzheitliche Web-Marketing-Plattform. Während sich traditionelle CMS auf die Verwaltung ihrer Websites konzentrieren, umfasst HubSpots Plattform ALLE Komponenten des digitalen Marketings. Hier sind die wichtigsten Gründe:

  • All-in-One (Websites, Blogs, E-Mail, Analysen, Kundendatenbank usw.)
  • Unglaublich intuitive Benutzeroberfläche
  • Weltklasse-CDN-basiertes Hosting
  • Keine manuellen Plugin-Updates
  • Verwalten Sie mehrere Domains über eine einzige Anmeldung
  • Standardmässig mit SSL-Verschlüsselung
  • Alles wird automatisch gesichert (Seiten, Beiträge, CSS, .js usw.)
  • Tolles Support-Team

2. HubSpots CMS ist personalisiert

Das HubSpot CMS ist ein unschätzbares Werkzeug für die Personalisierung von Inhalten, da du deine gesamten Marketingdaten und deine digitale Körpersprache segmentieren kannst, um relevante und personalisierte Erfahrungen für deine Website-Besucher zu erstellen. Dies kann unter Verwendung einer beliebigen Kontakteigenschaft, eines benutzerdefinierten Ereignisses oder auch einer Verweisquelle oder eines Gerätetyps erfolgen. Es ist unglaublich leistungsfähig und wird ein Weg sein, auf dem die besten Vermarkter sich und ihre Marken in diesem Jahr unterscheiden.

Weitere Vorteile des HubSpot COS:

Superschnell: Wir sind in einem Speed Race. Google aber auch die User wollen superschnelle Webpages. Die Aufmerksamkeitsschwelle des Menschen im Internet liegt bei 8 Sekunden. Gute Webpages laden in 2 bis 3 Sekunden und HubSpot COS schafft das.

Noch Userfreundlicher: So wie WordPress ist das Backend intuiitiv einfach zu bedienen. Darüber hinaus können ohne Programmierkenntnisse mit einem einfachen Modulsystem auch Templates sehr rasch erstellt werden.

Integration in Marketing Automation: Natürlich funktionieren WordPress-Websites auch mit Marketing Automation Plattformen.

Ein weiteres Plus für HubSpot COS ist, dass alle Out-of-the-Box-Designs von HubSpot reaktionsfähig sind. Dies bedeutet, dass die Website immer optimiert wird, unabhängig davon, ob sich dein Benutzer auf einem Tablet, Mobiltelefon oder einem großen Desktop-Computer befindet.

 

Mit HubSpot verfügst du nicht nur über eine reaktionsschnelle, intelligente Website, du kannst auch Formulare, Workflows, Zielseiten, E-Mails, soziale Medien und sogar Verkaufswerkzeuge nahtlos verwenden. All diese Tools sind unter einer Plattform zusammengefasst, um einen ganzheitlichen Ansatz für dein Marketing zu schaffen.

 

FAZIT

Wir von BEE Inbound AG benutzen den Hubspot COS und sind begeistert von seiner Flexibilität, Einfachheit und Zuverlässigkeit.

 

Können wir dir bei beim Erstellen und/oder Anpassen von HubSpot COS Templates behilflich sein oder können wir dich sonst beim HubSpot COS unterstützen? Informiere dich doch über unseren HubSpot-Service „Umsetzung COS Templates“, indem du auf den unteren Button klickst:

JETZT ÜBER UNSEREN HUBSPOT-SERVICE   "UMSETZUNG COS TEMPLATES" INFORMIEREN
]]>
Giulliano Campaniello JETZT ÜBER UNSEREN HUBSPOT-SERVICE "UMSETZUNG COS TEMPLATES" INFORMIEREN
Buyer Personas: So definierst du sie einfach und treffsicher! https://www.bee-inbound.ch/inbound-marketing/buyer-personas/ Wed, 15 Aug 2018 09:00:20 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/kundenzufriedenheit-3/ ]]>

Buyer Personas: So definierst du sie einfach und treffsicher!

Nur wenn du deine Kunden genau kennst, kannst du sie verkaufswirksam ansprechen. Deshalb müssen alle Inhalte und Massnahmen exakt auf die Herausforderungen und Bedürfnisse der Buyer Personas – deiner Idealkunden – ausgerichtet sein. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du sie erst bestimmst, um sie dann konkret zu definieren. Mit Hilfe eines Leitfadens erhältst du am Ende eine exakte Beschreibung deiner wichtigsten Käuferpersönlichkeiten.

Mit deinen Marketing-Massnahmen hast du ein Ziel: Du willst deine Interessenten erreichen und sie dazu bewegen, dir zu folgen und bei dir zu kaufen. Wie schaffst du es also deine Zielperson zum richtigen Zeitpunkt in deinem Vertriebszyklus anzusprechen – dazu auch noch mit dem richtigen Content? Die Antwort: Sind deine Buyer Personas klar definiert, triffst du in jeder Phase der Customer Journey ins Schwarze.

Buyer Personas und Customer Journey – dies sind im Rahmen von Inbound Marketing zwei wichtige Begriffe, die an die Stellen der Zielperson und Zielgruppe rücken. Warum? Sie sind sozusagen Weiterentwicklungen. Denn die herkömmliche Kategorisierung hat im digitalen Zeitalter ausgedient – die Vorstellung von „Zielgruppen“ ist nicht mehr zielführend! Vor allem liegt das daran, dass sich der ehemalige Verkäufermarkt in einen Käufermarkt gewandelt hat. Es werden nicht mehr Produkte und Inhalte erstellt, die an den Mann oder die Frau, also an die Zielgruppe, gebracht werden sollen. Nein, Käufer suchen sich im Internet und über Social Media ihr Lieblingsprodukt oder ihre Lieblingsmarke.

Ohne klare Definition geht nichts

Die Definition des idealen Kunden ist für dein Unternehmen absolut erfolgsentscheidend. Das Ziel ist es, exakte Inhalte für potentielle Käufer zu erstellen, die zudem auf die jeweiligen Phasen der Customer Journey abgestimmt sind – und, ganz klar, die gewünschte Conversion. Im Mittelpunkt stehen dabei die konkreten Fragestellungen und Bedürfnisse deiner potentiellen Käufer.

Vorbereitung ist die halbe Persona

Bevor du jedoch deine Buyer Personas bestimmst, solltest du noch diese drei wichtigen vorbereitenden Schritte unternehmen:

 

  1. Schaue zuallererst deinen Kundenstamm an! Finde heraus, wer in den jeweiligen Abteilungen der Kundenorganisation dein Hauptansprechpartner ist, und was noch wichtiger ist, welche Ansprechpartner du dir in Zukunft wünschst, um deine Verkaufsziele zu erreichen. Es wird zudem Fälle geben, in denen sich zwei Buyer Personas aus unterschiedlichen Branchen ähneln. Um es deinen Käufern so leicht wie möglich zu machen, solltest du trotzdem beide Personas erstellen. Wenn du branchenspezifische Buyer Personas definierst, machst du es deinen Käufern am einfachsten. Zweifel, ob sich das Produkt auch für ihre Branche eignet, kommen gar nicht auf. Hierzu eine Erfahrung aus meiner langjährigen Praxis als strategische Marketingleiterin: Unternehmen sollten immer klar und deutlich herausstellen, für wen ihr Angebot geeignet ist. Denn es ist so, dass ein Interessent sich immer auf die Suche nach der für seine Branche idealen Lösung macht.

 

  1. Nachdem du die Branchen und Abteilungszugehörigkeiten deiner Zielmärkte durchgegangen bist, kannst du grob einschätzen, wie viele Käuferpersönlichkeiten du benötigst. Es ist gut möglich, dass du sehr viele unterschiedliche Buyer Personas erkannt hast. Ich rate dir: Arbeite nicht mit der maximalen Anzahl an Buyer Personas. Beschränke dich in der Betrachtung auf die 20 Prozent deines bestehenden Kundenstammes, die den grössten Erfolg auf ihrem Markt haben und mit denen du gerne zusammenarbeitest. Realistisch gesehen, solltest du nach dieser Klassifizierung etwa zehn Buyer Personas im Fokus haben, an die du am liebsten verkaufen würdest.

 

  1. Wie könntest du diese Zahl weiter herunterschrauben? Ein Vorschlag: Statt deine Buyer Personas auf der Grundlage von Industrie oder Demografie zu segmentieren, betrachte hinter deinen idealen Kunden auch die Menschen. Mit welcher Art von Persönlichkeit arbeiten du und dein Team gerne zusammen? Achte bei der Auswahl deiner Buyer Personas auf die Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Hierfür tauschst du dich am besten mit deinem Verkaufsleiter oder dem Kundenservice-Team aus. Denn die Kollegen kennen eure Kunden am besten und wissen, wer mit eurem Produkt und Unternehmen gerne arbeitet.

 

Jetzt kann es mit der Definition der Buyer Persona losgehen!

 

Was ist eine Buyer Persona?

Im Gegensatz zur Zielgruppe wird bei der Buyer Persona dein idealer Kunde in Form einer halbfiktiven Person dargestellt, mit der du dir jederzeit einen wirklichen Kunden einfach vorstellen kannst. Die Buyer Persona wird exakt charakterisiert und beschrieben, in ihrer komplexen Lebenswelt: in ihren demografischen Merkmalen, Handlungen und Wünschen, ihrer Persönlichkeit, ihrem Online-Verhalten, mit ihren Problemen und Bedürfnissen – und natürlich ihrem Namen und einem Foto. Sie ist diejenige erdachte Person, für die sich deine Produkte, Dienstleistungen und Lösungen perfekt eignen.

 

Warum sind Buyer Personas so entscheidend für deinen Verkaufserfolg?

Ein grundlegender Vorteil liegt in der Personalisierung: So kannst du dir eine wirkliche Person vorstellen, die du gezielt ansprechen kannst. Ganz gleich, ob du E-Mail Kampagnen durchführen möchtest, eine neue Website erstellst oder eine ganzheitliche Inbound-Marketing-Strategie konzipieren willst – du stellst dir einfach deine Buyer Persona vor. Frage dich, ob die Inhalte für deine Buyer Persona nützlich sind und sie sie regelmässig lesen würde. Denn dann wird die Zielperson deine Produkte und Leistungen bei Bedarf auch kaufen.

Durch unterschiedliche Massnahmen wie Blog-Posts, Landingpages, Videos, Infografiken, Bilder und Links baust du Follower auf, die dir kontinuierlichen Traffic auf deiner Website bringen. Aus diesem Traffic heraus generierst du Leads und aus diesen Leads gewinnst du neue Kunden. So einfach ist das!

 

Das Kernstück: Das solltest du von deinen Buyer Personas wissen

Wenn du die folgenden Fragen zu deinen Buyer Personas beantwortest, kannst du dir ein klares Bild von ihnen machen und mit entsprechenden Inhalten gute Conversions erzielen:

  • Welche Probleme, Bedürfnisse, Interessen oder Herausforderungen hat deine Buyer Persona?
  • Welche Problemlösungen kannst du bieten, die deiner Persona weiterhelfen?
  • Auf welchen Kanälen erreichst du sie? In Suchmaschinen, Social Media, auf Blogs oder nur offline?
  • Welche Art von Content spricht deine Buyer Persona an? Zum Beispiel Erklärvideos, E-Books, Blogposts oder Analysen?
  • Welchen Sprachstil, welches Design oder welche Bildsprache bevorzugt sie?
  • Erfolgt der Zugang bevorzugt online, via Mobilgerät oder über andere Kanäle?

 

Im B2B-Bereich kommen noch ein paar Fragen hinzu:

  • Welche Position hat dein Idealkunde inne?
  • In welcher Art von Unternehmen bzw. in welcher Branche arbeitet er?
  • Wie sieht sein typischer Arbeitstag aus?
  • Liegt die Entscheidungsgewalt bei ihm, oder muss er sich an eine bestimmte Hierarchie halten?
  • Zu welchem Zeitpunkt werden die Informationen abgerufen: überwiegend während der Arbeitszeit oder in der Freizeit?
  • Wie häufig wird er innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (ein Arbeitstag, eine Woche etc.) mit relevanten Informationen konfrontiert?
  • Wer bzw. was beeinflusst die Art und Weise, wie dein idealer Kunden die Inhalte nutzt?
  • Wem vertraut er am meisten? Branchenanalysten, Anbietern, Kollegen und Freunden, Vordenkern, Trendsettern?
  • Erhält er persönliche Empfehlungen innerhalb seines geschäftlichen Netzwerkes?
  • Gibt es interne oder externe Veranstaltungen, die möglicherweise seine Art der Content-Nutzung beeinflussen?

 

Aus den Antworten auf diese Fragen – aus dem exakten Profil deiner Buyer Persona – kannst du ableiten, welche Informationen, Themen und Inhalte du in welchen Formaten auf welchen Plattformen und zu welcher Zeit bereitstellen solltest. Um deine Buyer Persona einfach und schnell auf einer Seite mit Bild und den relevanten Informationen in einem Kurzbriefing darzustellen, brauchst du deine Infos nur hier einzugeben: http://www.makemypersona.com/.

 

Wie kommst du an die Informationen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten für dich, relevante Informationen über die Bedürfnisse und das Kaufverhalten deines idealen Kunden zu erfahren. Dazu zählen:

  • Persönliche oder telefonische Befragung der Bestandskunden: Frage sie, was sie an deinen Produkten am meisten schätzen.
  • Datenanalyse: Wie häufig finden und lesen deine Leads und Kunden deine Inhalte (Seitenaufrufe, Verweildauer, Anzahl Downloads, Öffnungsraten)?
  • Formulare: Verwende Formularfelder, die wichtige Informationen über die Person abfragen, wie zum Beispiel Unternehmensgrösse oder das Nutzungsverhalten deiner Zielkunden von Social-Media-Kanälen.
  • Informationen vom Sales Team: Eruiere, mit welchen Leads das Vertriebsteam am häufigsten interagiert.
  • A/B-Testing: Teste bestehende Inhalte in Hinsicht darauf, was besser oder weniger gut bei deinen Nutzern ankommt.

Pro-Tipp: Progressive Profiling. Neu gewonnene Leads werden Schritt für Schritt qualifiziert. Dabei bewertest du das Verhalten des Nutzers hinsichtlich seiner Reaktion auf Inhalte und seiner Kaufbereitschaft. Diese intelligenten Lead Formulare liefern dir auch für die Definition von Zielperson/en wertvolle Informationen.

 

Fazit

Mit den vorgestellten Schritten und Tipps schaffst du es bestimmt, Buyer Personas für ein erfolgreiches Content Marketing zu erstellen. Sie zeigen jedoch nur einen Ausschnitt aus all den Möglichkeiten. Je nach Geschäftszweck, Angebot und Markt können weitere Informationen über deine idealen Kunden wichtig sein. Vergiss nicht, die Definition deiner Buyer Personas in einer Dokumentation festzuhalten. Diese Dokumentation muss mit allen geteilt werden, die an der Produktion von Inhalten beteiligt sind.

Und nun der wirklich allerletzte Tipp: Die Definitionen deiner Zielpersonen müssen regelmäßig aktualisiert werden. Wichtige Informationen können sich im Laufe der Zeit verändern. Wenn du dich zu lange auf nicht mehr gültige Profilkomponenten stützt, riskierst du, dass die definierten Inhalte an Wirksamkeit verlieren.

Wir haben für dich eine Vorlage für die Definition von Zielpersonen zusammengestellt. Anhand diesem Dokument kannst du deinen idealen Kunden schnell und einfach definieren.

JETZT B2B BUYER PERSONA  INTERVIEW LEITFADEN UND  VORLAGE HERUNTERLADEN
]]>
Christina Fürst JETZT B2B BUYER PERSONA INTERVIEW LEITFADEN UND VORLAGE HERUNTERLADEN
Mein (ehrliches) Statement zu Inbound Marketing: Don’t do Inbound – Be(e) Inbound ! (Pun intended) https://www.bee-inbound.ch/inbound-marketing/inbound/ Fri, 10 Aug 2018 06:31:41 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/marketing-automation-2/ ]]>

Mein (ehrliches) Statement zu Inbound Marketing: Don’t do Inbound – Be(e) Inbound ! (Pun intended)

Ich erlaube mir mal die Definition von Inbound Marketing von HubSpot, dem Begründer dieser Marketing-Methodik zu kopieren:

Beim Inbound-Marketing geht es darum, mit relevanten und hilfreichen Inhalten Kunden anzuziehen und ihnen in jeder Phase ihres Kaufprozesses einen Mehrwert zu bieten. Gutes Inbound-Marketing zeichnet sich dadurch aus, dass potenzielle Kunden zu Ihnen kommen – über Blogs, Suchmaschinen und Social Media.

Aha, die Kunden sollen durch das Kreieren relevanter und hilfreicher Artikel und Content zu mir kommen. Let’s do it!

Anders als beim traditionellen Outbound-Marketing müssen Sie sich Ihrer Zielgruppe nicht aufdrängen und um ihre Aufmerksamkeit kämpfen. Indem Sie Inhalte erstellen, die direkt auf die Interessen und Bedürfnisse Ihrer idealen Kunden abzielen, ziehen Sie qualifizierte Interessenten an und etablieren sich als vertrauenswürdiges Unternehmen.

Moment mal … Eigentlich sollte es doch Common Sense sein, dass es über aufdringliche Methoden wie Klingenputzerei und Kaltanrufe (heutzutage) sehr schwierig ist, sich als vertrauenswürdiges Unternehmen zu etablieren.
Und überhaupt: Diese ganze Inbound Methodik scheint aus einer Philosophie zu entspringen, die sich auf weitere Bereiche wie beispielsweise Sales und Recruiting übertragen lässt. 

INBOUND SALES

Inbound Sales ist sympathisches Verkaufen, denn es wird ein Verkaufsprozess entwickelt mit dem Ziel, den Verkauf und Kauf als Genuss oder als vertraute Plattform darzustellen – sowohl bei der kaufenden wie auch der verkaufenden Partei. Der Käufer steht dabei im Vordergrund und soll während des gesamten Entscheidungsprozesses ein einzigartiges Erlebnis haben, ohne Druck und ohne Befangenheit. Bei Inbound Sales fokussiert die Verkaufsstrategie darauf, im Laufe des Verkaufsprozesses eine gewisse Vertrautheit zu schaffen.

Mehr zu Inbound Sales in diesem Blogartikel.

INBOUND RECRUITING

Wer sich als Unternehmen überzeugend präsentiert und für potentielle neue Mitarbeiter überraschende digitale Erlebnisse schafft, kann die stärksten Talente aus dem eigenen Marktumfeld geradezu magisch anziehen. Positionieren Sie sich glaubwürdig als „lovable employer“, damit Sie die Allerbesten für Ihre offenen Stellen „anziehen“ können.

Tipp: Wir bieten neuerdings einen HubSpot-Service an, bei dem wir den Kunden bei der Erstellung eines Inbound Recruiting Konzept unterstützen.

DON’T DO INBOUND – BE(E) INBOUND!

Was sich also herauskristallisiert sind meiner Meinung nach folgende Punkte:
1. Be(e) customer centric – Sei kundenorientiert!
Das Sprichwort: „Kunde ist König“ nimmt seit der Entstehung der ersten sozialen Netzwerke und Bewertungsplattformen eine ungeahnte Wichtigkeit. Der Kunde kann dein wichtigster Fürsprecher, aber auch dein grösster Kritiker sein:
2. Be(e) authentic – Sei authentisch!
Auch hier bringt ein englisches Sprichwort die Philosophie auf den Punkt:
„Practice what you preach!“ (Lebe was du lehrst!)
Sei authentisch in dem, was du als Unternehmen vermittelst und wofür du einstehst. Und das vor deinen Kunden und Mitarbeitern!
3. Be(e) experience – Erschaffe Erlebnisse!
Es ist unbestritten, dass der erste Eindruck oft die Meinung über eine Person, ein Produkt oder sogar euch als Unternehmen längerfristig prägt – im Positiven wie auch im Negativen.
Meiner Meinung nach reicht es als Unternehmen nicht aus, „Inbound Marketing“ für die Generierung von Leads und Kunden umzusetzen – oder zu denken, dass man es macht.
Vielmehr sehe ich es, so blöd es auch klingt, als Glaubensbekenntnis eines Unternehmens nach diesen drei (beispielhaften) Punkten zu leben und dadurch „Gläubige“ mit Taten zu sich zu ziehen. Sobald man diese Philosophie wirklich lebt, ergibt sich die Anziehungskraft für Kunden, Mitarbeitern, Geschäftspartner usw. ganz von alleine!
Es reicht nicht aus, einfach zu sagen: „Wir wollen Inbound Marketing machen.“ Dafür musst du zunächst Inbound leben!

 

Den Pun halte ich hier (trotz offensichtlichen Eigenmarketings) für sehr treffend, auch wofür wir einstehen.

So sehen wir uns nicht als „Inbound Marketing“-Agentur, sondern als begleitender Helfer beim digitalen Leben und Erleben der „Inbound Philosophie“. Es fängt schon beim Markenbewusstsein und den eigenen Werten an. Man mag zwar schon nach bestimmten Werten Leben, doch sind diese schon ausformuliert, um sie nach aussen zu tragen? Ich habe auch schon Fälle in Branding-Workshops erlebt, wo der umgekehrte Fall eingetreten ist: Die Geschäftsführung war der Meinung, dass das Unternehmen und die Mitarbeiter nach bestimmten Werten leben. Die Mitarbeiter waren da jedoch einer ganz anderen Meinung! Was anfangs eine haarige Diskussion war, führte dann zu einem Umdenken. Auch dies ist ein Beispiel für Punkt 2 (Practice what you preach!).

WAS IST JETZT NUN INBOUND?

Inbound ist selbstverständlich keine Religion oder „Sekte“, in der man einfach Mitglied ist, sondern vielmehr eine von Werten getriebene Wunschvorstellung des ungezwungenen und positiven Umgangs miteinander. Wir sind gerne mit Menschen zusammen, die uns verstehen und uns ohne Pro-bono-Mentalität auch in schweren Zeiten helfen.
Selbst in unserem Umfeld differenzieren wir, wer unsere „besten“ Freunde sind und wer nicht. 😉 Wenn du also inbound bist, verhäldst du dich allen gegenüber als „bester“ Freund. Inbound hat sehr viel mit Empathie und Selbstreflexion zu tun.

WAS DEUTET DARAUFHIN, DASS DEIN UNTERNEHMEN NICHT INBOUND DENKT?

  1. Kunden- und Mitarbeiterfeedbacks laufen gegen die Wand in eurem Unternehmen? Uncool.
  2. 1:1 Meetings zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sind ausschliesslich Performance-basiert und es wird nicht nach den eventuellen persönlichen Gründen oder über Karriereziele gesprochen.
  3. Es zählen nur die Verkaufszahlen! Egal, wie Sie erreicht werden!
  4. Bestandskunden werden nicht wirklich betreut. Customer Success? Ist euch egal, er hat ja schon gekauft!
  5. Eure Mitarbeiter gehen punktgenau zur regulären Arbeitszeit nach Hause.
  6. Es gibt in eurem Unternehmen eine hohe Fluktuationsrate an Mitarbeitern.
  7. Ihr habt keine „helping hand“- Mentalität im Unternehmen.

FAZIT

Um Be(e) Inbound zu sein bedarf es mehr als nur der Einführung einer passenden Software und des Schreibens von Buyer Persona zentriertem Content. Inbound fängt im Kopf an und muss sich von da auf das gesamte Unternehmen ausbreiten. Nur wer die Philosophie lebt, kann diese auch nach aussen tragen und damit potentielle Kunden anlocken. Vor allem aber geht es bei Inbound darum, Vertrauen und Respekt für deine Marke zu schaffen. Erreicht wird dies durch die Bereitstellung von Mehrwert für potenzielle Kunden. Vertrauen und Respekt brauchen einige Zeit, um sich aufzubauen, daher ist auch Inbound kein Schnellschuss, sondern braucht Zeit – wie du, um die Philosophie in dich aufzunehmen.

Tauche noch tiefer in die Welt des Inbound Marketing ein und lade jetzt unser E-Book zum Thema herunter:

JETZT EBOOK INBOUND MARKETING BESTELLEN
]]>
Martin Brückmann JETZT EBOOK INBOUND MARKETING BESTELLEN
Wie ich eine BEE.ne wurde und BEE Inbound die Kundenzufriedenheit um 200% steigerte https://www.bee-inbound.ch/hubspot/kundenzufriedenheit/ Tue, 31 Jul 2018 09:48:02 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/online-texte-schreiben-3/ ]]>

Wie ich eine BEE.ne wurde und BEE Inbound die Kundenzufriedenheit um 200% steigerte

Es war einmal…. aber nein, ich werde hier keine Märchen erzählen. Vielmehr geht es doch um meine ersten 90 Tage im BEE.Hive und um die Veränderungen, die wir bereits bewirken konnten.

Kundenzufriedenheit HubSpot Service Hub

Mentalität

Seit Anfang Mai 2018 bin ich nun schon ein fester Bestandteil bei BEE Inbound und für das interne Marketing zuständig. Passend dazu etablierte HubSpot seinen neuen Service-Hub – wir berichteten davon – und wie es in Agenturen so ist, hat man nie nur eine Aufgabe. Daher übernahm ich den Bereich der Kundenzufriedenheit.

Menschen verändern sich ständig, und mit wachsendem Internet und den damit verbundenen Diensten sind wir weniger geduldig und weniger bereit, viel Zeit mit dem klassischen Telefonsupport bei Problemen zu verbringen. Rezensionen und Meinungen von Freunden werden bei Kaufentscheidungen stärker denn je gewichtet. Die Gartner Marktforschung fand bei Untersuchungen ausserdem heraus, dass 80% des Unternehmensumsatzes durch 20% der eigenen Bestandskunden entstehen und gemäss Bain & Co. führt eine Erhöhung der Kundenbindung um nur 5% zu einer Steigerung des Unternehmensertrages um 75%. Daraus resultiert, dass Unternehmen die Kundenzufriedenheit in den Fokus setzen müssen, um weiterhin attraktiv am Markt zu bleiben.

5 Tipps für mehr Kundenzufriedenheit

1. Kundenerwartungen kennen und übertreffen

Es sollte immer nur das versprochen werden, was man auch tatsächlich halten kann! Um dazu in der Lage zu sein, muss man die Erwartungen der Kunden zuvor kennen. Mit einem guten Customer Relationship Management (CRM) und der Inbound Marketing Methode lassen sich im Laufe der Customer Journey diese Daten sammeln. Sie geben Auskunft über die Wünsche und die Probleme, die ein Kunde hat – und über die Produkte oder Dienstleistungen, die er benötigt. Kombiniert mit Vorteilsangeboten, Preisnachlässen oder gar kostenlosen Artikeln lassen sich die Kundenerwartungen gut übertreffen.

Kundenzufriedenheit HubSpot Service Hub

HubSpot Conversations Tool

2. Zuverlässigkeit und Schnelligkeit

Heutzutage wird erwartet, dass Kundenanfragen innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden und die Antwort muss alle relevanten Informationen beinhalten. Dabei ist es wichtig, dass Kunden verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zur Verfügung stehen und ein Unternehmen diese gebündelt in einem Tool einsehen und abarbeiten kann. Mit dem kostenlosen HubSpot Conversations Tool können Anfragen schnell und einfach den zuständigen Mitarbeitern zugewiesen werden. Darüber hinaus stärken kulante und freundlich erledigte Reklamationen die Kundenbindung.

3. Qualitätssicherung

Ein schneller und zuverlässiger Kundenservice ist die eine Seite der Medaille, wenn jedoch die Qualität nicht stimmt, trägt dies nicht zur Kundenzufriedenheit bei. Um die notwendige Qualität zu gewährleisten, müssen alle Aufgaben klar definiert und verteilt sein. Beispielsweise können bei HubSpot über eine Team-E-Mail eingehende Anfragen als Tickets erfasst und an die entsprechenden Mitarbeiter weitergeleitet werden.

4. Wissen teilen

Wiederkehrende Probleme, Begrifflichkeiten und Fragen sollten in einer Wissensdatenbank gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht werden. Damit müssen Kunden nicht erst den Support bei Problemen anfragen, sondern erhalten Hilfe zur Selbsthilfe. Denn tatsächlich haben Kunden den Anspruch, dass die Anbieter ihre Bedürfnisse vorausahnen – 90% der Verbraucher erwarten, dass Unternehmen Optionen für Self-Service-Hilfe bieten („State of Global Customer Service Report“, Microsoft, 2016).

5. Kundenfeedback einholen

Das allerbeste Mittel, um die Kundenzufriedenheit zu stärken, ist das Einholen des Kundenfeedbacks. Kunden fühlen sich ernst genommen, wenn man sie um ein Feedback bittet. Ausserdem bietet dieses Kundenfeedback eine hervorragende Möglichkeit, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen weiterzuentwickeln und zu verbessern. Dafür lassen sich Tools wie MailChimp oder Typeform verwenden, HubSpot bietet ebenfalls diese Funktion in seinem Service-Hub an.

 

Kundenzufriedenheit HubSpot Service Hub

HubSpot Service Hub – Feedback einholen

 

Kundenzufriedenheit bei BEE Inbound

Als Gold-Partner von HubSpot nutzen wir schon seit Anfang Mai all diese Tools aus dem Service-Hub und haben sehr positive Erfahrungen gemacht. Und ja, in der Überschrift habe ich etwas übertrieben. Unsere Kunden erhalten nun mehr und regelmässige Inhalte zu unseren Angeboten und den Entwicklungen bei HubSpot. Wir bieten dabei explizit nur die Dienstleistungen an, die für unsere Kunden das bestmögliche Ergebnis liefern können. Dazu gehört ausserdem seit diesem Jahr die Nutzung des Reporting-Tools Databox. Damit ermöglichen wir es unseren Kunden, ihre Ziele und unsere Bemühungen live zu betrachten.

 

Kundenzufriedenheit - Databox Reporting

Kundenzufriedenheit – Databox Reporting

 

Mit dem Einholen eines Kunden-Feedbacks konnten wir bereits früh aufkeimende Probleme identifizieren und zur Zufriedenheit unseres Kunden zeitnah lösen. Über das Ticket-System werden eingehende Anfragen schneller von unserem Team bearbeitet. Darüber hinaus bilden wir uns bei BEE Inbound ständig weiter. Dazu gehörte eine Reise nach Dublin zu HubSpot und ein Seminar zur Verbesserung unseres Projektmanagements. Frei nach dem Motto: Alles für den Kunden!

Kundenzufriedenheit - Social Media Revolution

Social Media Revolution

BEE Inbound und ich

Ich selbst fühle mich wirklich gut aufgehoben bei BEE Inbound. Das Team ist jung und spritzig, Ideen werden diskutiert und nach ihren Vorteilen abgewogen. Und jetzt gibt es auch noch ein cooles, neues Office. Es gibt viele Herausforderungen, die es zu lösen gilt, aber das macht Online-Marketing ja so spannend. Um das Angebotspaket von BEE Inbound noch auszuweiten, arbeiten wir bereits daran (Achtung Spoiler!) BEE.Social Growth für unsere Kunden umzusetzen. Dabei werden wir von der Strategie über die Erstellung von Inhalten bis zum Reporting verschiedenste Dienstleistungen rund um die bekanntesten Social-Media-Kanäle anbieten. So stay tuned!

 

 

Wenn du mehr über unsere HubSpot-Services erfahren möchtest, dann klicke hier:

Mehr über BEE.HubSpot-Services erfahren
]]>
Romy Fuchs Get Shit Done HubSpot Conversation Tool HubSpot Kundenfeedback Kundenzufriedenheit mit Databox Reporting Kundenzufriedenheit - Databox Reporting Keep Calm Social Media Revolution Mehr über BEE.HubSpot-Services erfahren
5 bewährte Arbeitsschritte für ein strukturiertes Vorgehen beim Schreiben von Online-Texten – mit Tipps für Einsteiger https://www.bee-inbound.ch/content-marketing/online-texte-schreiben/ Thu, 26 Jul 2018 13:31:50 +0000 https://www.bee-inbound.ch/online-marketing/service-hub-2/ ]]>

5 bewährte Arbeitsschritte für ein strukturiertes Vorgehen beim Schreiben von Online-Texten – mit Tipps für Einsteiger

Wenn ich meine ersten, selbst verfassten Online-Texte wie Blog-Artikel lese, würde ich am liebsten in den Änderungsmodus verfallen oder den ein oder anderen ganz aus dem Netz nehmen. Teils sind die Inhalte veraltet, teils ist die Botschaft nicht so ganz auf den Punkt gebracht, manche sind schlicht zu lang für den Kommunikationskanal Blog. Und auch seine individuelle Schreibe findet man erst mit der Zeit. Das heisst, durch das Schreiben selbst! Nach dem Motto „Aller Anfang ist schwer“ oder „Learning by doing“. Daran konnten auch diverse Schreibkurse und Text-Workshops nichts ändern, im Gegenteil, genau dies wurde mir auch dort gesagt.

Blogging-Neulinge will ich damit nicht entmutigen, sondern motivieren. Denn es muss niemand von sich selbst erwarten, dass der erste Blogpost gleich durch die Decke geht wie eine Content-Granate. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, später die Schwachstellen erkennen und gezielt an diesen arbeiten. Letztendlich ist Blogging auch ein bisschen ein Handwerk, und es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Erfahrungen aus der Content-Praxis

Damit dir der Einstieg ins Schreiben von Blog-Beiträgen nicht gar so schwer fällt, geben wir dir hier einige Tipps an die Hand. Sie stammen nicht aus schlauen Büchern – oder Blogs –, sondern direkt aus der persönlichen Erfahrung, die unser Content-Team in Schreib-Workshops mit Kunden und Blogging-Anfängern gesammelt hat. Dort hat sich immer wieder gezeigt, wo die grössten Schwierigkeiten liegen. Hürde # 1: eine strukturierte Arbeitsweise zu finden. Deshalb zielen die folgenden Empfehlungen in erster Linie auf die Lösung dieses Problems ab.

 

5 bewährte Arbeitsschritte für eine strukturierte Erarbeitung von Online-Texten

STEP 1: Thema und Grundrichtung definieren

  1. Thema des Blog-Artikels festlegen und niederschreiben
  2. Die Hauptaussage des Online-Textes exakt definieren (dabei immer an die Buyer Persona/s denken!)
  3. Die Nebenaussage/n  des Online-Textes definieren

Tipp:

Je nach persönlicher Vorliebe kann es in Step 1 hilfreich sein, in einer digitalen Mindmap (wir empfehlen mindmeister) oder auf einem grossen Blatt Papier zu arbeiten. In der Mitte steht das Thema, drum herum werden die zugehörigen Begriffe und Gedanken notiert.  

In Step 1 kann es sich zudem anbieten, bereits Rohversionen der Hauptüberschrift und der Zwischenüberschriften zu erfassen. Dies ist eine gute Vorbereitung für die finale Gliederung.

 

STEP 2: Stoffsammlung erstellen

  1. Eigenes Brainstorming zum Thema niederschreiben und eine Begriffswolke zum Thema erstellen
  2. Gegebenenfalls bereits bestehende Texte (Internet, Broschüren etc.) in ein bearbeitbares Dokument einfügen    
  3. Recherche (Internet, Fachliteratur, Spezialisten, Kollegen, Kunden, Interviews  etc.) zu den gewünschten Textinhalten durchführen und Textauszüge in das Dokument einfügen.    

Tipp:

Die Hauptüberschrift (technisch „h1“) und die Zwischenüberschriften (technisch „h2“ bis „h6“) helfen enorm, sich immer wieder auf die eigentlichen Aussagen zu konzentrieren, die man im jeweiligen Textabsatz treffen möchte. Es schützt davor, sich im inhaltlichen Nirvana zu verlieren. Es reichen hierfür auch Rohversionen der Überschriften, Gliederungspunkte oder zentrale Begriffe. Diese also immer möglichst frühzeitig erstellen bzw. notieren, siehe Step 1.

    

STEP 3: Inhalte ordnen und gliedern

  1. Alles bisher Gesammelte konzentriert durchgehen und dabei eine mögliche Gliederung / Grobgliederung niederschreiben – im Abgleich mit den Überschriften
  2. Die Inhalte den Gliederungspunkten zuordnen
  3. Überflüssiges gleich löschen

Tipp:

Nicht vergessen: Auch in diesem Step immer wieder an die Buyer Persona/s denken und die in Step 1 definierten Kernaussagen im Auge behalten. Diese finden sich idealerweise in den bereits angedachten Überschriften.

 

STEP 4: Rohtext verfassen und Inhaltslücken füllen

  1. Auf Basis der gegliederten Stoffsammlung die Rohversion des Online-Textes verfassen. Dabei, wenn vorhanden, Layout-Vorgaben und maximale Textlängen beachten
  2. Fehlende inhaltliche Brücken und Argumentationen ergänzen (ggf. Nachrecherche durchführen)
  3. Doppelungen löschen, Kernaussagen deutlich formulieren und an aufmerksamkeitsstarker Stelle platzieren (z.B. in Überschriften, zu Beginn oder zum Abschluss des Fliesstextes, in Highlight-Boxen)

Tipp:

Die Rohversion unbedingt nochmals auf überflüssige Inhalte und Doppelungen prüfen und diese löschen. Das kann mitunter schwer fallen, wenn man sich in Absätze verliebt hat, die sich dann doch als nicht zielführend erweisen und dem Leser keinen Nutzen bringen. Aber auch diese müssen raus! Du kannst sie aufheben für einen nächsten Artikel. Beschränke dich auf Aussagen, die das Thema in der gewünschten Tiefe erklären, neue Informationen vermitteln oder zum Weiterlesen anregen.

 

STEP 5: Finalen Online-Text ausarbeiten

  1. Je nach Ausarbeitungsgrad die Rohversion in mehreren Schritten zu verwendbaren Online-Texten umarbeiten. Aufzählungen, Schaubilder, Grafiken, Referenzen, Cases etc. einfügen. Verlinkungen und CTAs einfügen, wo sinnvoll und zielführend.
  2. Keywords und die wichtigsten SEO-Kriterien beachten
  3. Online-Text-Feinschliff durchführen, Lektorat und Korrektorat durchführen.

 

Tipps für einen guten Abschluss

Einmal drüber schlafen! Jeder kennt diese Situation: Man hat so lange an einem Online-Text geschraubt, bis man nicht mehr beurteilen kann, ob er jetzt gut ist, oder völlig verdreht. Zudem entwickelt man sehr schnell den sogenannten Betriebsblick: Fehler erkennt man nicht mehr auf Anhieb, wenn man lange an etwas gearbeitet hat. Hier hilft nur eines, das aber enorm: Vor Punkt 15 eine lange Pause einlegen oder besser noch, einmal drüber schlafen. Wenn du mit einem gewissen Abstand nochmals mit freiem Kopf an den Online-Text herangehst, werden dir Schreibfehler und auch inhaltliche Fehler sofort ins Auge stechen. Oft tauchen dabei auch kreative Ideen auf oder es fällt einem plötzlich die lange gesuchte gute Formulierungen ein – ganz von alleine. Haptisches Arbeiten kann diese noch verstärken. Also den Online-Text einfach ausdrucken und aufmerksam lesen.    

Online-Text auf Bullshit testen. Zum Beispiel mit der BlaBla Meter-Messung. Das Programm prüft Texte von einer Läng bis 15.000 Zeichen auf unterschiedliche sprachliche Merkmale, wie die übermässige Verwendung des Nominalstils, Phrasen etc. Wenn du von deinem Online-Text überzeugt bist, nimm das Ergebnis aber nicht allzu ernst. Konzentriere dich auf prägnante Aussagen und erläutere diese mit so wenigen Worten wie möglich. So wird der Artikel leicht verständlich und lässt sich gut lesen, anstatt holprig daherzukommen.

Doppelungen eliminieren. Beim Lesen zu viele Wortdoppler entdeckt? Oft bietet der Thesaurus von Word gute Alternativen oder regt zumindest eine neue Denkrichtung an. Wenn das nicht hilft, kannst du im Open Thesaurus, einem deutschsprachigen Wörterbuch für Synonyme und Assoziationen, fündig werden.

Corporate Guidelines beachten. Wenn du für ein Unternehmen schreibst, gibt es eventuell eine Verbal Identity oder Corporate Language Guidelines, die zu beachten sind. Im letzten Step den Online-Text entsprechend darauf anpassen.

Letzter Check. Zum Abschluss immer nochmals prüfen, ob der Blog-Artikel diejenigen Informationen enthält, die die Buyer Persona/s suchen und diejenigen Kernaussagen hervorgehoben sind, die – wenn der Fokus auf einer Conversion liegt – die Leser vom Angebot überzeugen.

Wer am Ende noch nicht mit dem Online-Text zufrieden ist, kann sich hier Empfehlungen für einen guten Schreibstil holen. Und dann: Sich auf die Schulter klopfen und ein bisschen stolz sein. Der Einstieg ins Bloggen ist geschafft! Wer gleich aufs Ganze gehen und möglichst schnell den grössten Mehrwert aus dem Blogpost generiere möchte, sollte sich über Compounding Blogposts informieren.

Mehr Infos zu BEE.Content
]]>
Carina Rieger Mehr Infos zu BEE.Content