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Recap Dmexco 2018 – neues für das digitale Marketing

Jedes Jahr findet in Köln die dmexco statt und bringt die neuesten Trends des digitalen Marketings hervor. Tausende von Besuchern tummeln sich zwei Tage zwischen Ausstellern und interessanten Sessions in deutsch und englisch. Diesmal hatte ich die Ehre nach Köln zu reisen, um mein Wissen anzureichern und vielleicht auch das ein oder andere neue Tool für BEE und unsere Kunden zu finden.

Wie kann man sich die dmexco vorstellen?

In erster Linie geht es – wie bei jeder Messe – ums Sehen und Gesehenwerden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Riesen wie Google, Facebook oder auch ProSieben mit gigantischen Ständen vertreten waren, ob sie immer die neuesten Entwicklungen im Gepäck haben, sei dahingestellt. Bei einem Aussteller war ich mir sicher, dass er sie dabei hat: HubSpot. Natürlich war unser Partner vor Ort und brachte die Highlights der Inbound 2018 mit. Viel interessanter waren für mich jedoch Aussteller, die ich bisher gar nicht auf dem Radar hatte. Drei Beispiele möchte ich an dieser Stelle gerne erwähnen, die ich besonders interessant fand:

1. Searchmetrics

Searchmetrics bietet unter dem Namen „Content Experience“ eine grandiose Hilfe für alle Content-Teams an. Wenn du schon mal einen Redaktionsplan oder neue Inhalte für deine Website erstellen musstest, dann kommst du nicht drumherum diese auch nach den neuesten SEO-Kriterien zu erstellen. Dazu muss man das oder die passenden Keywords finden, die dazu passenden Fragestellungen eruieren und meist das ganze noch in einem Briefing an den entsprechenden Autor senden. Der Text, der erstellt wurde, muss dann nochmals auf die Keywords, Duplicate Content und hin und wieder auch auf korrekte Schreibweise kontrolliert werden. In der Regel manuelle Tätigkeiten, die viel Zeit benötigen. Mit „Content Experience“ können alle o.g. Schritte in einem Tool abgedeckt werden. Redakteur und Autor müssen keine Dokumente mehr hin und her schicken, sondern arbeiten gemeinsam an einem Text, welcher automatisch schon bei der Erstellung auf die o.g. Punkte überprüft wird. Auch die Themenfindung gestaltet sich dank Topic Cluster, Keywords und Fragestellungen sehr leicht.

2. SEMKNOX

Du hast einen Webshop und möchtest deine Suchfunktion verbessern? Dann kann SEMKNOX weiterhelfen. Mit Hilfe einer sehr umfangreichen Semantik können Kunden einfacher genau die Produkte in einem Webshop finden, die sie suchen. Statt nur nach Damenschuhen zu suchen und sich durch das riesige Angebot zu scrollen, können Nutzer die Suche eingrenzen, in dem sie beispielsweise nach roten oder gestreiften Schuhe suchen lassen und diese auch angezeigt bekommen.

3. Adspert

Deine Ads auf Google und Bing performen gut? Sehr schön, aber wie wäre es, wenn sie noch besser laufen und du nicht mehr täglich an den Stellschrauben drehen musst? Mit Aspert können die Kosten für unprofitable Keywords und Placements gespart und die Anzahl der Conversions gesteigert werden – und das voll automatisiert.

Wurden da nicht auch Sessions angeboten?

Das Angebot der dmexco Conference war sehr umfangreich und erforderte eine gezielte Vorauswahl. Leider versprachen bei einigen der Titel mehr als was dann wirklich vorgetragen wurde, dennoch gab es sehr viele, sehr gute Vorträge. Hier meine Top 3.

1. Influencer Marketing im B2B – wie B2B Unternehmen Influencer erfolgreich in der Customer Communication integrieren

Influencer Marketing in B2C ist inzwischen für jeden klar definiert – man wählt sich den passenden Influencer aus einen grossen Pool aus und startet durch. Doch wie kann man dies im B2B-Sektor? Wo findet man diese Influencer und wie kann man diese für das eigene Unternehmen gewinnen? Diese Fragen wurden in einem der sehr vielen Seminare besprochen. Wichtigster Punkt: Influencer Marketing in B2B benötigt sehr viel Arbeit und muss langfristig gesehen werden.
Den klassischen Influencer Pool gibt es nicht in B2B. Vielmehr geht es hier um Personen, die sich als Thought Leader zu einem Thema etabliert haben und die du als Promoter für dein Unternehmen gewinnen solltest. Dazu gehören deine eigenen Kunden, die Führungsebene deines Unternehmens und dein persönliches Netzwerk, was du dir mit der Zeit über Xing und/oder LinkedIn aufgebaut hast oder aufbauen wirst. Die meiste Arbeit steckt also genau hier drin: in der Suche und Auswahl der Influencer. Sind diese erst einmal gefunden, kann diesen Informationen zugespielt werden ähnlich wie den eigenen Leads via Workflows und E-Mail-Drip-Kampagnen. Stelle ihnen Informationen und Funktionsweisen deiner Produkte/Dienstleistungen per elearning-Modulen, Webinaren und One-to-One-Sessions zur Verfügung. Begeistere sie davon und sie werden gerne diese Informationen weitertragen. Natürlich spielt wie in B2C Social Media eine tragende Rolle. Hier kann das eigene Netzwerk erweitert und deine Inhalte über deine eigene Reichweite hinaus verteilt werden. Dabei steht Qualität vor Quantität.

2. Social & Content Strategy: Employee Advocacy in Action

Ein weiteres wirklich sehr interessantes Thema, welches derzeit stark im Kommen ist, ist Employer Advocacy. Jedes Unternehmen besteht aus Menschen und die meisten davon kommunizieren bereits via Social Media – der eine mehr, der andere weniger. Fühlen sich die Mitarbeiter wohl, dann teilen sie ihre Unternehmenserfahrungen gerne mit anderen. An dieser Stelle setzt Employer Advocacy ein. Stelle deinen Mitarbeitern doch einfach für Social Media aufbereitete Inhalte zur Verfügung, die sie dann mittels eines passenden Tools wie Hootsuite, Everyone Social oder smarp mit einem Klick auf ihren eigenen Accounts teilen können. Dies müssen nicht immer Inhalte über das eigene Unternehmen sein, interessante News aus der Branche oder lustiger Content erweitern das Portfolio. Besonders angenehm wird es für deine Mitarbeiter, wenn diese bei der Erstellung von Blogbeiträgen mithelfen und dieses Wissen mit und über alle Kollegen geteilt wird. Darüber hinaus bieten die meisten Tools an, einen Contest damit zu verbinden. Wer die meisten Beiträge teilt oder einreicht, kann dann beispielsweise als Monats- oder Jahressieger gekürt werden.

3. Erfolgreiches E-Mail Marketing im Customer Lifecycle

Wusstest du, dass viele Mailboxen intelligent sind? Viele Unternehmen nutzen für ihre Mitarbeiter Gmail- oder Microsoft 365- Konten, um E-Mails nutzen zu können. Diese so unscheinbaren Postfächern sind jedoch intelligente kleine Maschinen. Am ehesten fällt dies auf, wenn man sieht wie viele Mails bereits von Anfang an im SPAM-Ordner landen. Jedoch geht deren Lernleistungen noch viel weiter. Verschiebst du eine Mail aus dem SPAM-Ordner, weil sie da falsch gelandet ist, dann wird dies für die nächste Mail vermerkt. Auch welche Mails du öffnest, liest und löschst wird getrackt und der Versender erhält eine Art Ranking, welcher beeinflusst, ob dessen Mails weiterhin in deinem Postfach ankommen. Klingt gut oder? Klar, bei der Vielzahl an Mails, die wir täglich erhalten, ist dies eine angenehme Selbstauslese. Doch drehen wir die Sicht mal auf den Versender um – den Marketer. Für ihn wird es immer schwieriger mit seinen Mails die gewünschten Empfänger zu erreichen, wenn er sich nicht ganz genau mit den Bedürfnissen seiner Leads und Kunden befasst. Daher ist es umso wichtiger, dass Marketer sich immer wieder in ihre Mail-Empfänger hinein versetzen und ihnen wirklich nur die Inhalte zu spielen, die sie gerade wirklich benötigen. Unterstützung erhält man hier durch passende Workflows und guter Kontaktsegementierung.

Fazit

Das Rad im digitalen Marketing wurde auf der dmexco nicht neu erfunden, dennoch kann man auf diesem Event genau sehen, auf was man im eigenen Unternehmen achten bzw. welche neue Wege man gehen sollte. Wir bei BEE Inbound geben daher gern unsere Erfahrungen an unsere Kunden weiter und helfen ihnen damit bei ihrem Wachstum mit der richtigen Strategie.

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Romy Fuchs
Romy Fuchs
Romy hat richtig viel Erfahrung im Agenturumfeld und ist zertifizierter HubSpot Trainer. Ihre Leidenschaft gehört dem Aufstöbern neuer Wege, die direkt zu einem noch erfolgreicheren Inbound Marketing führen. Dass man dabei auch mal in eine völlig andere Richtung denken muss, reizt sie ganz besonders. Darüber hinaus verfügt sie über tiefgreifendes Social Media Wissen, das sie in den vergangenen Jahren vor allem für IT-Unternehmen eingesetzt hat und jetzt dazu nutzt, BEE.Social aufzubauen.

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